Zeitgenössische Kunst

100.000 Besucher zur Kunstschau Berlin Art Week erwartet

Bis Sonntag gibt es zeitgenössische Kunst satt: Museen, Galerien, Künstler und Privatsammler laden gemeinsam zur Berlin Art Week

Auch die Berlinische Galerie beteiligt sich an der Berlin Art Week

Auch die Berlinische Galerie beteiligt sich an der Berlin Art Week

Bei der Berlin Art Week werden bis zum Sonntag mehr als 100.000 Besucher erwartet. Zum Auftakt am Mittwoch standen vor allem Einzelausstellungen renommierter Künstler auf dem Programm. Am Donnerstag sollten in den Hangars am früheren Flughafen Tempelhof die beliebten Messen Art Berlin und Positions öffnen. Zudem beteiligen sich zahllose Galerien, Projekträume und Ausstellungshäuser an der siebten Auflage des stadtweiten Kunstevents, das auch internationale Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Zu den Höhepunkten zählt eine Installation von Rebecca Horn, die in der leergeräumten Sankt-Hedwigs-Kathedrale jeweils zur Dämmerung ihre Arbeit "Glowing Core" (Glutkern) vorstellt. Die Berliner Festspiele eröffnen auf dem Mariannenplatz ihr neues Langzeitprojekt "The New Infinity" in einer begehbaren, interaktiven Kuppel.

In der Berlinischen Galerie geht der Schweizer Künstler Julian Charrière im Rahmen des GASAG-Kunstpreises den Atomwaffenversuchen auf dem Bikini-Atoll nach. Er zeigt scheinbar paradiesische Landschaften, auf denen die sonst für das menschliche Auge unsichtbar bleibende Strahlung in Form von kleinen weißen Flecken zu sehen ist.

Mit Spannung wurde am Abend die Eröffnung des Palais Populaire am Boulevard Unter den Linden erwartet, in dem die Deutsche Bank ein neues Kunst- und Kulturzentrum eröffnet. Zum Auftakt gibt es dort die Ausstellung "The World on Paper" mit Papierarbeiten aus der Sammlung der Bank.

Mehr Infos zum Event: www.berlinartweek.de

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