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Das Attentat im Lustgarten

Junge Leute legten 1942 Feuer in einer NS-Ausstellung, unter ihnen waren auch Berliner Juden. Der Tag jährt sich zum 75. Mal

Stalingrad scheint noch weit weg. Noch läuft an diesem 18. Mai 1942, einem Montag, der Krieg nach Hitlers Wunsch. Die Zeitungen in Berlin berichten von japanischen Bombern, die im Korallenmeer vor Australien einen amerikanischen Flugzeugträger und zwei Schlachtschiffe versenkt haben. Deutsche U-Boote haben an der Küste Nordamerikas 17 Handelsschiffe zerstört. So viel zum militärischen Tagesbericht. Ein weiterer Aufmacher auf den Titelseiten befasst sich mit deutschen Diplomaten, die nach dem Kriegseintritt Amerikas in New York festgehalten und nun ausgetauscht wurden. Einer beklagt sich vor der Presse, sie seien in den USA wie Verbrecher behandelt, und sogar „von Schwarzen bewacht worden“.

Die Zeitungen schreiben am Wochenanfang, was in Berlin los ist. Im Amtsgericht wird ein Heiratsschwindler zu sieben Monaten Haft verurteilt. „Der Mann aus Südosteuropa“ hatte einer Verkäuferin vorgeschwindelt, er sei ein Fliegeroffizier. Von der Schwester der jungen Frau hatte er sich 25 Reichsmark geliehen und nicht zurückgezahlt. Auch das Kulturleben in der Hauptstadt läuft noch rege. Im Varietétheater „Scala“ an der Martin-Luther-Straße in Schöneberg bringt der Schauspieler Willy Reichert die Berliner zum Lachen. Das „Märchen-Theater“ am Küstriner Platz hat „Prinzessin Eigensinn“ im Programm. Fußballspiele finden weiterhin statt, Wacker 04 und Tennis Borussia trennen sich nach einem packenden Duell eins zu eins.

Am frühen Abend dieses 18. Mai laufen zwölf junge Leute in Richtung Lustgarten. Unter ihnen sind einige, die die Theater der Stadt nicht mehr besuchen dürfen, auch keine Fußballspiele. Sie dürfen die Zeitungen nicht mehr lesen, die neuesten Verordnungen der Nazis untersagen ihnen sogar, einen Friseur aufsuchen zu dürfen.

Sie sind Juden. Aber an diesem Montagabend haben sie den großen sechszackigen Stern von ihren Kleidern abgetrennt. Was streng verboten ist, denn seit dem 1. September 1941 sind Juden gezwungen, diese Kennzeichnung in der Öffentlichkeit zu tragen. Eine weitere Schikane der Nazis, die die Ausgrenzung und Diskriminierung der Juden vorantreiben soll.

Sie machen also etwas Verbotenes und das ganz bewusst. Denn die zwölf jungen Leute haben einen Plan. In ihren Taschen haben einige Brandplättchen versteckt, einer trägt sogar in einer Aktentasche einen Kanister mit Sprengstoff.

Dem Lustgarten streben sie in kleinen Gruppen aus mehreren Richtungen zu, um möglichst nicht aufzufallen. Einige von ihnen sind nicht jüdisch. Andere gelten in der Terminologie der Nazis als „Mischlinge“, von den Restriktionen sind sie in Teilen ausgenommen.

Der Drahtzieher, wenn man ihn so nennen kann, ist der 30-jährige Elektriker Herbert Baum. Er ist einer von denen, die den sechszackigen Stern heimlich abgenommen haben, er ist es auch, der Kontakt zu einer anderen Gruppe aufgenommen hat, um Sprengstoff zu besorgen. Er hat die Fäden gesponnen. Was an diesem Tag folgt, wird mit seinem Namen in Verbindung gesetzt, man wird von der Gruppe Baum
sprechen – später in den Geschichtsbüchern. Das Ziel der jungen Leute ist eine große Ausstellung auf 9000 Quadratmeter – die Nazis haben ihr den zynischen Titel „Sowjetparadies“ gegeben.

Zehn Tage zuvor war sie eröffnet worden. Am 8. Mai 1942 – ausgerechnet an diesem Datum; drei Jahre später wird auf den Tag genau der Krieg zu Ende sein, Nazideutschland kapitulieren und Berlin in Trümmern liegen.

Am 8. Mai also stellten sich vor dem Dom Abordnungen der NSDAP in Reih und Glied. Es waren mehrere Tausend Menschen, Hakenkreuzfahnen wehten im Wind. Goebbels Staatssekretär im Propaganda-Ministerium, Leopold Gutterer, sprach zu den Massen, die die Partei hatte aufmarschieren lassen.

Gutterer wird, das weiß er natürlich noch nicht, zwei Jahre später bei seinem Chef in Ungnade fallen. Angeblich wegen Schwarzmarktgeschäften. In den letzten Tagen des Krieges wird er noch als SS-Panzerjäger an der Front mitkämpfen. Den Krieg wird er überleben, seine Haftstrafe in einem Arbeitslager sogar abgemildert, möglicherweise wird ihm der Verlust des Amtes letztlich noch helfen. Im Alter von 94 Jahren wird er 1996 in Aachen sterben.

Aber an diesem 8. Mai 1942 sprach Gutterer noch als Nazi-Amtsträger. Welche Worte er zur Ausstellung „Das Sowjetparadies“ fand, ist nicht überliefert. Aber es fielen sicherlich Worte wie „Herrenrasse“ und „Untermenschen“. Die Nazis präsentierten nämlich am Lustgarten ein ausgeklügeltes Horrorszenario von den Verhältnissen in der Sowjetunion. Haufenweise Fotos und Filme wurden gezeigt, Folterkeller und eine weißgekachelte Todeszelle sollten die Grausamkeiten des sowjetischen Geheimdienstes vermitteln. Wer hier landete, wurde durch Genickschuss hingerichtet. Die Kacheln danach mit einem Wasserstrahl gereinigt, um dem nächsten Todeskandidaten in die Zelle zu lassen. Was die
wenigsten Besucher wussten: Die Nazis nutzten seit 1941 in den KZs Buchenwald und Sachsenhausen selbst schon Genickschussanlagen, um sowjetische Kriegsgefangene zu ermorden. Makabres Prunkstück der Ausstellung war aber ein ganzer Straßenzug, der nachgebaut wurde. Häuser mit Büros, Wohnungen und Werkstätten, alles betont armselig. Sowjetische Menschen, die in Erdhöhlen vegetieren, wurden auf Bildern gezeigt. Sogar Gerüche von Knoblauch und Fäulnis wurden nachempfunden. Die Nazis arbeiteten damals mit modernsten Mitteln, um die Deutschen zum Schaudern zu bringen.

Die Schriftstellerin Regina Scheer hat vor dreizehn Jahren das Buch „Im Schatten der Sterne“ über die Gruppe Baum veröffentlicht. Bei Lesungen, erzählt sie, habe sie
immer wieder Leute getroffen, die als
Kinder die Ausstellung mit ihrer Schulklasse oder der Familie besucht hatten und
ihr schilderten, wie beeindruckt sie damals
waren, von dem was die Nazis vorführten. Sowas hatte man zuvor noch nicht gesehen.

Vieles von dem, was vor und nach jenem 18. Mai 1942 passierte, hat Scheer zusammengetragen. Sie studierte Akten, traf Zeitzeugen, brachte so manches, was zu vergessen drohte, an das Licht der Öffentlichkeit.

Wenn die 66-Jährige heute beim Tee in ihrer Berliner Wohnung über die dramatischen Geschehnisse, über das Schicksal der jungen Widerständler spricht, ist eine gewisse Atemlosigkeit zu spüren. So als ob sie sich nicht von der Geschichte befreit hat, die sie immer noch umtreibt. Sie sagt, es wäre ihr wichtigstes Buch gewesen, aber auch das was am wenigsten Leser gefunden hat. Nicht mal die erste Auflage von 3000 verkaufte sich ganz. Mittlerweile ist es nur noch antiquarisch zu erstehen.

Doch kommen wir zurück auf die Ereignisse vom 18. Mai vor 75 Jahren, auf die jungen Juden, Halbjuden, Nichtjuden, die mittlerweile in der Ausstellung eingetroffen sind. Es ist früher Abend, 19 Uhr. Jetzt sind nicht mehr so viele Besucher da. Herbert Baum und seine Freunde laufen mit raschen Schritten, versuchen sich aber trotzdem unauffällig zu geben. Ein Sprengsatz soll im sowjetischen Speisehaus platziert werden, das ist aber verschlossen. Sie finden einen anderen Raum, der Sprengsatz wird auf ein Bett in einer der nachgestellten Wohnungen abgestellt. Sekunden später steigt eine Rauchfahne auf. Plötzlich entzündet sich, wohl durch Körperwärme, bei einem Mann eines der Brandplättchen in der Manteltasche. Ein anderes kann er noch an einer Säule fixieren. Dann müssen sie raus. Schnell. Das Attentat läuft.

Was dann passiert, wird am nächsten Tag nicht in den Zeitungen stehen. Natürlich. Die Gestapo will die Sache geheim halten. Für die Gruppe ist es frustrierend, dass die Wirkung des Anschlags im wahrsten Sinne des Wortes verpufft. Ein kleiner Schwelbrand kann sofort gelöscht werden. Elf Besucher erleiden an dem Montagabend eine leichte Rauchvergiftung. Aber am Morgen danach kann die Ausstellung schon wieder öffnen.

Hatten die jungen Männer und Frauen gehofft, dass das ganze Areal in Flammen aufgeht? Wollten sie das Leben von Besuchern aufs Spiel setzen? Das wird aus den erhaltenen Vernehmungsprotokollen nicht klar. Was hat sie überhaupt zu der Tat getrieben?

Einige von ihnen sind überzeugte Kommunisten. Wie Herbert Baum. 1912 wird er in der heutigen polnischen Stadt Mosina geboren, die bis kurz nach dem Ersten Weltkrieg zu Preußen gehörte. Schon als Kind zieht er mit seinen Eltern nach Berlin um. Als 19-Jähriger beginnt er, sich im Kommunistischen Jugendverband zu engagieren. Von 1933 an, die Nazis haben die Macht in Deutschland übernommen, arbeitet er mit seiner Frau Marianne und seinen Freunden Sala und Martin Kochmann im Geheimen weiter. Andere jüdische Jugendliche stoßen in den folgenden Jahren dazu. Und doch sind die Abende, zu denen sich die Gruppe trifft, nicht der reinen Agitation vorbehalten. Man singt Lieder, rezitiert Gedichte, diskutiert. Liebesverhältnisse entstehen, fast alle in der Gruppe sind durch eine Beziehung verbunden.

Aber ebenso gehören Jugendliche, die einen religiösen auch anthroposophischen Hintergrund haben und erstmal überhaupt nicht kommunistisch denken, dazu. Was sie eint, ist die zunehmende Ausgegrenztheit aus der Gesellschaft, die wenigsten in der Gruppen fühlen sich allerdings als Juden.

Regina Scheer schildert Herbert Baum als „fest überzeugten, geradezu dogmatischen Kommunisten, manchmal unerbittlich gegenüber Andersdenkenden“. Er habe aber auch eine große Ausstrahlung auf Jugendliche gehabt. Für viele, deren Eltern durch die Verfolgung mit dem sozialen Abstieg zu kämpfen und kein Ohr mehr für ihre Kinder hatten, sei Baum ein großer Bruder oder Vaterersatz gewesen. Einige, die sich durch Emigration rechtzeitig ins Ausland absetzen konnten und überlebten, erinnerten sich bewundernd an Baum. Man habe mit ihm über alles diskutieren können, über Politik, Geschichte, Kunst, Psychologie, über Sexualität und ethische Fragen.

Der Hitler-Stalin-Pakt von 1939 hatte die im Geheimen agierenden Genossen in Nazi-Deutschland erschüttert und in Erklärungsnot gebracht. Spätestens nach dem Überfall auf die Sowjetunion sind sie allerdings wieder auf Linie, hoffen nun auf ein Deutschland, das die Rote Armee befreien möge. Und für sie will Baum womöglich mit dem Anschlag ein Zeichen setzen. Gleichzeitig, erzählt Scheer, „lehnten andere illegal arbeitende Genossen die Zusammenarbeit mit ihm ab, weil er die Regeln der konspirativen Arbeit nicht einhielt und die Gruppentreffen fortsetzte. Sie sahen nicht die besondere Situation der verfolgten Juden.“ Von dem Anschlag wissen die anderen Kommunisten im Vorfeld nichts, er kommt für sie genauso überraschend wie auch für die in Berlin noch lebenden Juden.

Seit Oktober 1941 laufen die Deportationen in den Osten. „Aber viele Juden wollten noch glauben, sie kämen in Arbeitslager. Gaskammern schienen unvorstellbar. Auch manche Vertreter der Reichsvereinigung der Juden hegten noch die Illusion, dass die korrekte Einhaltung der von den Nazis aufgestellten Regeln für die jüdische Gemeinschaft in dieser Situation das beste wäre“, sagt Scheer.

Die Gestapo reagiert brutal auf den Brandanschlag. 250 jüdische Männer, willkürlich ausgesucht, manche von der Straße verhaftet, werden sofort erschossen. 250 weitere sollen ins Konzentrationslager. Die Gruppe Baum fliegt schon nach wenigen Tagen auf. Ob durch Denunziation ist bis heute nicht erwiesen. Auch die, die nicht
direkt an dem Anschlag beteiligt waren, werden verhaftet. Die Verhöre werden
mit äußerster Gewalt durchgeführt, die Nazi­-Methoden unterscheiden sich da nicht von denen des sowjetischen Geheimdienstes, die in der Ausstellung im Lustgarten angeprangert werden.

Baum stirbt am 11. Juni, drei Wochen nach dem Anschlag, in seiner Zelle, wahrscheinlich durch Selbstmord. Auch andere versuchen das. Wie der 24-jährige Felix Heymann. In den Archivunterlagen liegt noch immer die blutverkrustete Rasierklinge, mit der er versucht hatte, sich das Leben zu nehmen. Gestapo-Fotos aus dem November 1942 dokumentieren seinen fehlgeschlagenen Versuch, seine mittlerweile genähte Wunde am Hals ist noch zu sehen. Zehn Monate später wird er hingerichtet. Fast alle anderen werden in einem schnellen Prozess zum Tode verurteilt. Einige kommen mit Haftstrafen davon, ihre Spur verliert sich aber in den Konzentrationslagern. Auch Angehörige werden festgesetzt und schließlich deportiert.

War es das wert? Ein verpuffter Brandanschlag, der nichts bewirkte und das Leben so vieler Menschen hinterher auslöschte. Wie ist das Wirken der jungen Baum-Gruppe zu verstehen? Als notwendiges, mutiges Zeichen gegen Nazi-Willkür? Als ein Anschlag von Kommunisten gegen eine antikommunistische Ausstellung?

Auch die deutsche Erinnerung ist geteilt. In der DDR werden Kasernen, Schiffe und Kindergärten nach Herbert Baum und anderen Mitgliedern der Gruppe benannt. Verdiente Genossen, erzählt Regina Scheer, seien seit den 1970er-Jahren in Schulen gegangen und hätten von den
Heldentaten der jungen Männer und Frauen erzählt. Doch oft wurde ihre besondere Situation als verfolgte Juden kaum erwähnt, hervorgehoben wurde vor allem die kommunistische Verbundenheit mit der
Sowjetunion. So habe eine Historikerin ein Buch herausgebracht, in der die Gruppe als eine „ruhmreiche Abteilung unseres kommunistischen Jugendverbandes“ dargestellt wurde. „Das war ein Parteiauftrag, die Historikerin hat die Geschichte so interpretiert“, sagt Scheer.

Seit 1981 steht am Rande des Lustgartens ein Gedenkstein. Es passt zu dem in der DDR verordneten Sprachgebrauch, dass dort zu lesen ist: „Unvergessen die mutigen Taten und die Standhaftigkeit der von dem Jungkommunisten Herbert Baum geleiteten antifaschistischen Widerstandsgruppe.“ Nach der Maueröffnung wurde eine Platte dort angebracht, die die Mitglieder der Gruppe aufzählt und schildert, was am 18. Mai 1942 passierte.

Dass die sterblichen Überreste Herbert Baums heute auf dem Jüdischen Friedhof in Weißensee liegen, ist vor allem Heinz Galinski zu verdanken, einem Juden, der das Konzentrationslager in Auschwitz überlebte. „Galinski war der erste, der in der jüdischen Presse über Baum einen Artikel geschrieben hat“, sagt Scheer. „Er hat auch dafür gesorgt, dass er ein Ehrengrab bekam.“ Bekannt wurde Galinski durch sein mehr als vierzig Jahre langes Wirken als Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Berlin.

In der Bundesrepublik war aber nur wenigen etwas bekannt über die jüdische Widerstandsgruppe aus Berlin. Vielleicht hatte der Widerstand der Weißen Rose in München dort ein größeres Identifikationspotenzial, weil er, wie Scheer es formuliert, aus dem Innern des deutschen Volkes kam. „Das waren Christen, Studenten, Menschen aus dem Bürgertum, auf die konnte man stolz sein, wenn man nicht gerade ein Nazi war.“

In West-Berlin befasste sich dann doch einmal 1984 die Politik mit Herbert Baum. Eine linke Initiative drängte, ein Institut der Freien Universität nach ihm zu benennen. „Sie dachten, Baum wäre Student gewesen. Aber er war Elektriker, er hatte noch an der Abendschule einige Kurse besucht. Studieren durfte er in der Nazi-Zeit nicht mehr.“ Gescheitert sei der Vorstoß damals auch, weil einige Politiker in der Baum-Gruppe eine Terrortruppe sehen wollten, die einen Bombenanschlag verübt hatte.

Der Tee in Regina Scheers Wohnung ist ausgetrunken. Aber es gibt noch ein paar Sätze: „Dass die Erinnerung an diese Widerstandsgruppe so gebrochen, so unvollständig war und immer wieder verdrängt wurde, hängt damit zusammen, dass es keine gesellschaftliche Gruppe gab, die sich mit ihr identifizieren konnte. Die jüdischen Gemeinden waren skeptisch, die Kommunisten auch lange Zeit. Ihre Familien, die meisten, die sie gekannt hatten, waren nicht mehr am Leben.“ Sie waren junge Menschen, die als Juden im nationalsozialistischen Deutschland ihrer Freiheit beraubt waren. Universitäten durften sie nicht besuchen, ein Leben zu planen, war ihnen nicht möglich. Auch das ist wichtig, wenn man jetzt nach 75 Jahren über die Gruppe Baum nachdenkt.

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