Berlin

BER soll erst 2018 in Betrieb gehen

Eröffnung des neuen Airport war für Ende 2017 geplant. Offenbar Probleme mit der Elektrotechnik

Berlin. Seit Monaten wird darüber spekuliert, nun soll es feststehen: Der neue Berliner Großflughafen (BER) kann nicht wie geplant Ende 2017 eröffnet werden. Stattdessen soll der Airport in Schönefeld erst im April/Mai 2018 in Betrieb gehen. Das will die „Bild“-Zeitung aus Gesellschafter- und Flughafenkreisen erfahren haben. Grund für die Terminverschiebung seien Probleme mit der Elektrotechnik, heißt es in dem Bericht.

Die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH (FBB) wollte am Dienstagabend den Bericht weder bestätigen, noch dementieren. „Es bleibt dabei: Ein Eröffnungstermin wird Anfang 2017 bekannt geben“, sagte FBB-Sprecher Daniel Tolksdorf der Berliner Morgenpost. Brandenburgs Flughafenkoordinator Rainer Bretschneider sagte: „Mir ist keine Entscheidung zwischen Weihnachten und Neujahr bekannt.“

Noch Anfang Dezember, nach der jüngsten Sitzung des BER-Aufsichtsrats, versicherten der Vorsitzende des Gremiums, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD), und Flughafenchef Karsten Mühlenfeld, dass eine Inbetriebnahme 2017 noch immer möglich sei. Endgültige Klarheit könne es aber erst geben, wenn die letzte Genehmigung zum BER-Bauantrag vorliegt. Diese wird für Mitte Januar 2017 erwartet. Der für die Bauaufsicht zuständige Landrat Stephan Loge (SPD) sagte am Dienstag, dass der ausstehende Nachtrag zur Baugenehmigung „so gut wie fertig“ sei.