Klimaschutz

Auch Indien ratifiziert Pariser WeltklimavertragIndien ratifiziert Pariser WeltklimavertragIndien ratifiziert Pariser WeltklimavertragIndien ratifiziert Pariser Weltklimavertrag

Am Geburtstag seiner Nationalikone Gandhi unterschreibt Indien den in Paris aufgesetzten Weltklimavertrag. Jetzt ist die EU am Zuge. Das gibt Hoffnung vor der Klimakonferenz in Marokko.

Neu Delhi (dpa) - Wenige Tage vor der Europäischen Union hat Indien den Pariser Weltklimavertrag ratifiziert. Das bestätigte Indiens Umweltminister Anil Kumar Dave am Sonntag, dem Geburtstag des Nationalhelden Mahatma Gandhi. Damit rückt ein Inkrafttreten des historischen Vertragswerkes in greifbare Nähe.

Indiens Unterschrift unter den Klimaschutzvertrag war lange fraglich gewesen. Denn das aufstrebende Land ist zwar nach China und den USA der drittgrößte Emittent von Kohlendioxid (CO2). Pro Einwohner liegt der Ausstoß aber nur bei 1,8 Tonnen pro Jahr. Mit 7,6 und 16,5 liegen China und die USA deutlich darüber. Die 28 EU-Staaten kommen im Schnitt auf 6,7 und Deutschland allein auf 9,3 Tonnen.

Auf der UN-Klimakonferenz in Marrakesch im November werde sich Indien energisch für die Wahrung der Rechte von Entwicklungsländern einsetzen, kündigte Dave an. „Wir mussten sicherstellen, dass unsere Interessen geschützt sind, wenn der Vertrag zur Ausführung kommt. Und mit „uns" meinen wir alle Entwicklungsländer, von denen Indien eine Führungsrolle übernommen hat.“ Ein wichtiges Anliegen in Marokko werde daher die Frage sein, wie Geldmittel und Technik in die Entwicklungsländer kämen, um dort den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.

Mit Indiens Ratifizierung ist der Weg so gut wie frei für das erste global verbindliche Klimaabkommen. Der in Paris ausgehandelte Vertrag, der die gefährliche Erderwärmung stoppen soll, muss von mindestens 55 Staaten ratifiziert werden, die zusammen für mindestens 55 Prozent aller Treibhausgase stehen. Die USA und China, die zusammen rund 38 Prozent aller Klimagase weltweit ausstoßen, haben den Klimapakt bereits im September ratifiziert. Mit Indiens Unterschrift ist auch das zweite Kriterium fast erfüllt: Nach UN-Angaben steuert Indien zu den bislang versammelten Emittenten von 47,79 Prozent der Treibhausgase noch 4 Prozent dazu.

Diesen Dienstag stimmt das EU-Parlament über den Klimavertrag ab. Am Freitag dürfte dann die Europäische Union den Vertrag ratifizieren. Indien und die EU würden damit als Vertragspartner beim ersten Treffen im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Marrakesch ab dem 7. November mit am Tisch sitzen.

Am Geburtstag seiner Nationalikone Gandhi unterschreibt Indien den in Paris aufgesetzten Weltklimavertrag. Jetzt ist die EU am Zuge. Das gibt Hoffnung vor der Klimakonferenz in Marokko.

Neu Delhi (dpa) - Wenige Tage vor der Europäischen Union hat Indien den Pariser Weltklimavertrag ratifiziert. Das bestätigte Indiens Umweltminister Anil Kumar Dave am Sonntag, dem Geburtstag des Nationalhelden Mahatma Gandhi. Damit rückt ein Inkrafttreten des historischen Vertragswerkes in greifbare Nähe.

Indiens Unterschrift unter den Klimaschutzvertrag war lange fraglich gewesen. Denn das aufstrebende Land ist zwar nach China und den USA der drittgrößte Emittent von Kohlendioxid (CO2). Pro Einwohner liegt der Ausstoß aber nur bei 1,8 Tonnen pro Jahr. Mit 7,6 und 16,5 liegen China und die USA deutlich darüber. Die 28 EU-Staaten kommen im Schnitt auf 6,7 und Deutschland allein auf 9,3 Tonnen.

Auf der UN-Klimakonferenz in Marrakesch im November werde sich Indien energisch für die Wahrung der Rechte von Entwicklungsländern einsetzen, kündigte Dave an. „Wir mussten sicherstellen, dass unsere Interessen geschützt sind, wenn der Vertrag zur Ausführung kommt. Und mit „uns" meinen wir alle Entwicklungsländer, von denen Indien eine Führungsrolle übernommen hat.“ Ein wichtiges Anliegen in Marokko werde daher die Frage sein, wie Geldmittel und Technik in die Entwicklungsländer kämen, um dort den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.

Mit Indiens Ratifizierung ist der Weg so gut wie frei für das erste global verbindliche Klimaabkommen. Der in Paris ausgehandelte Vertrag, der die gefährliche Erderwärmung stoppen soll, muss von mindestens 55 Staaten ratifiziert werden, die zusammen für mindestens 55 Prozent aller Treibhausgase stehen. Die USA und China, die zusammen rund 38 Prozent aller Klimagase weltweit ausstoßen, haben den Klimapakt bereits im September ratifiziert. Mit Indiens Unterschrift ist auch das zweite Kriterium fast erfüllt: Nach UN-Angaben steuert Indien zu den bislang versammelten Emittenten von 47,79 Prozent der Treibhausgase noch 4 Prozent dazu.

Diesen Dienstag stimmt das EU-Parlament über den Klimavertrag ab. Am Freitag dürfte dann die Europäische Union den Vertrag ratifizieren. Indien und die EU würden damit als Vertragspartner beim ersten Treffen im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Marrakesch ab dem 7. November mit am Tisch sitzen.

Am Geburtstag seiner Nationalikone Gandhi unterschreibt Indien den in Paris aufgesetzten Weltklimavertrag. Jetzt ist die EU am Zuge. Das gibt Hoffnung vor der Klimakonferenz in Marokko.

Neu Delhi (dpa) - Wenige Tage vor der Europäischen Union hat Indien den Pariser Weltklimavertrag ratifiziert. Das bestätigte Indiens Umweltminister Anil Kumar Dave am Sonntag, dem Geburtstag des Nationalhelden Mahatma Gandhi. Damit rückt ein Inkrafttreten des historischen Vertragswerkes in greifbare Nähe.

Indiens Unterschrift unter den Klimaschutzvertrag war lange fraglich gewesen. Denn das aufstrebende Land ist zwar nach China und den USA der drittgrößte Emittent von Kohlendioxid (CO2). Pro Einwohner liegt der Ausstoß aber nur bei 1,8 Tonnen pro Jahr. Mit 7,6 und 16,5 liegen China und die USA deutlich darüber. Die 28 EU-Staaten kommen im Schnitt auf 6,7 und Deutschland allein auf 9,3 Tonnen.

Auf der UN-Klimakonferenz in Marrakesch im November werde sich Indien energisch für die Wahrung der Rechte von Entwicklungsländern einsetzen, kündigte Dave an. „Wir mussten sicherstellen, dass unsere Interessen geschützt sind, wenn der Vertrag zur Ausführung kommt. Und mit „uns" meinen wir alle Entwicklungsländer, von denen Indien eine Führungsrolle übernommen hat.“ Ein wichtiges Anliegen in Marokko werde daher die Frage sein, wie Geldmittel und Technik in die Entwicklungsländer kämen, um dort den Kampf gegen den Klimawandel zu unterstützen.

Mit Indiens Ratifizierung ist der Weg so gut wie frei für das erste global verbindliche Klimaabkommen. Der in Paris ausgehandelte Vertrag, der die gefährliche Erderwärmung stoppen soll, muss von mindestens 55 Staaten ratifiziert werden, die zusammen für mindestens 55 Prozent aller Treibhausgase stehen. Die USA und China, die zusammen rund 38 Prozent aller Klimagase weltweit ausstoßen, haben den Klimapakt bereits im September ratifiziert. Mit Indiens Unterschrift ist auch das zweite Kriterium fast erfüllt: Nach UN-Angaben steuert Indien zu den bislang versammelten Emittenten von 47,79 Prozent der Treibhausgase noch 4 Prozent dazu.

Diesen Dienstag stimmt das EU-Parlament über den Klimavertrag ab. Am Freitag dürfte dann die Europäische Union den Vertrag ratifizieren. Indien und die EU würden damit als Vertragspartner beim ersten Treffen im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Marrakesch ab dem 7. November mit am Tisch sitzen.

Indien hat den Weltklimavertrag ratifiziert. Damit rückt ein Inkrafttreten des historischen Paktes in greifbare Nähe. Indiens Unterschrift unter den Vertrag war lange fraglich gewesen. Denn das aufstrebende Land ist zwar nach China und den USA der drittgrößte Emittent von Kohlendioxid (CO2). Pro Einwohner liegt der Ausstoß aber nur bei 1,8 Tonnen pro Jahr. Mit 7,6 und 16,5 liegen China und die USA deutlich darüber. Der Vertrag, der die gefährliche Erderwärmung stoppen soll, muss von mindestens 55 Staaten ratifiziert werden, die zusammen für mindestens 55 Prozent aller Treibhausgase stehen. Die USA und China, die zusammen rund 38 Prozent aller Klimagase weltweit ausstoßen, haben ihn ratifiziert. Diesen Dienstag stimmt das EU-Parlament darüber ab.

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