Berlin –

Berliner haben mehr Geld im Portemonnaie

Durchschnittliches Monatseinkommen steigt auf rund 3100 Euro brutto

Berlin.  Beschäftigte in der Hauptstadt haben 2015 erneut mehr Geld verdient als im Vorjahr. Das durchschnittliche Monatseinkommen (Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte) stieg um 2,1 Prozent auf 3074 Euro brutto, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte. Das größte Plus – sieben Prozent – machten ungelernte Vollzeitbeschäftigte.

Wie sehr dieser Anstieg mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns zusammenhänge, sei anhand der Daten aber nicht festzustellen, hieß es von den Statistikern. Da die Verbraucherpreise im vergangenen Jahr um 0,1 Prozent sanken, blieb den Beschäftigten insgesamt mehr Geld übrig. 2014 waren die Löhne und Gehälter um 1,8 Prozent gestiegen.

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer verdienten im Jahr 2015 einschließlich Sonderzahlungen im Schnitt monatlich 3848 Euro. Während ihr Monatsverdienst im produzierenden Gewerbe bei durchschnittlich 4154 Euro lag, betrug er im Dienstleistungsbereich im Schnitt 3783 Euro. Den mit Abstand höchsten durchschnittlichen Bruttomonats­verdienst einschließlich Sonderzahlungen erhielten Vollzeitbeschäftigte in der Energieversorgung mit rund 6600 Euro. Die niedrigsten Löhne wurden im Gastgewerbe (2309 Euro) und für sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (2373 Euro) gezahlt.