Berlin

2300 Flüchtlinge in Tempelhof-Hangar untergebracht

Berlin.  Der Flughafen Tempelhof ist in wenigen Tagen zur größten Notunterkunft für Flüchtlinge in Berlin geworden. Wenn in Kürze auch der Hangar 4 vollständig eingerichtet ist, werden in drei ehemaligen Flugzeuggaragen 2300 Menschen leben. Sozialsenator Mario Czaja (CDU) forderte bei einem Besuch in Tempelhof Hilfe des Landes Brandenburg bei der Flüchtlingsunterbringung. So sollten beide Länder gemeinsam die der Berliner Messe gehörenden Hallen am Flughafen Schönefeld nutzen. Bisher hat Berlin in diesem Jahr 52.000 Flüchtlinge aufgenommen. Insgesamt sind nach UN-Angaben im Oktober rund 218.400 Menschen über das Mittelmeer nach Europa geflohen. Das sind beinahe so viele wie im gesamten vergangenen Jahr. Und es sei die höchste Zahl seit dem Ausbruch der Syrien-Krise, die je in nur einem Monat verzeichnet wurde, sagte ein UN-Sprecher am Montag in Genf. Ein Grund sei die humanitäre Flüchtlingshilfe in Deutschland. Seiten 2, 3 und 9