Für die Schublade

Perfekte Saucen mit dem „Simmertopf“

Haben Sie schon mal versucht, eine Sauce Hollandaise herzustellen? Die Mischung aus Eigelb und flüssiger Butter hat die unschöne Angewohnheit, „abzuscheißen“, wie der Profi sagt (tut er wirklich). Das Geheimnis ist ein Wasserbad. Das wurde früher in einer Bain Marie gemacht. Profis füllen dazu etwas kochendes Wasser in einen Topf, setzen eine passgenaue Schüssel ein und rühren drauflos. Das Ergebnis: cremig, sahnig, ein Traum.

Für uns Normalsterbliche ist das häufig nichts. Ich mache immer entweder zu viel Wasser oder zu wenig in den Topf, die Temperatur kann ich auch nicht halten. Das Ergebnis ist meist ein krisseliger Dreck, den ich schweren Herzens dem Ausguss anvertraue. Deshalb kaufe ich Hollandaise in Tüten und verfeinere diese.

Mit einem Simmertopf könnte das vorbei sein. Mehrere Hersteller bieten ein solches Gerät an. Der Unterschied zur Schüsselmethode? Maßeinteilungen und Passgenauigkeit. Ich habe so etwas leider noch nie ausprobiert, bin vom Konzept aber überzeugt. Manche bieten ein geschlossenes Gerät an, wo man das Wasser durch eine Öffnung in den Zwischenboden einfüllt. Andere arbeiten auch mit Schüsseln, aber geben genau an, wieviel Wasser dazugehört.

Die Simmertöpfe gibt es von Silit, WMF und vielen anderen Herstellern. Um keinen zu bevorzugen biete ich keinen Link an, aber bei einer gängigen Suchmaschine werden Sie unter dem Stichwort Simmertopf fündig. Unbedingt für die Schublade.