"Brlo Brwhouse" errichtet ein Pop-up-Zelt im Biergarten

Das "Brlo Bwhouse" am Gleisdreieck setzt ein Enten-Menü auf die Karte und serviert sie in einem Zelt im Biergarten.

Das neue Zelt im Biergarten des "Brlo Brwhouse".

Das neue Zelt im Biergarten des "Brlo Brwhouse".

Foto: Natascha Gass

Neues im "Brlo Brwhouse" am Gleisdreieck. Das Restaurant mit Brauerei errichtet für die kalte Jahreszeit ein Pop-up-Zelt im Biergarten. Serviert wird dort ab Anfang November ein dreigängiges Entenmenü. Im Restaurant selbst gibt es ein neues Herbstmenü von Küchenchef Gino Malloci.

Der Innenraum ist seit Oktober wieder für Publikum geöffnet, natürlich mit einem strikten Hygienekonzept. So ist die Bar jetzt durch Plexiglas vom Gastraum getrennt. Auf der Herbstkarte finden sich "Butterzarte Rippchen" (9,90 bis 35,90 Euro), Dry Aged Schweinebauch (7,50 bis 27,50 Euro), ggebratener Topinambur mit Wasabi-Velouté, im Ganzen geräucherte Sellerieknolle mit marinierten Shimeji-Pilzen oder auch Sandwiches. Geöffnet ist wieder dienstags bis freitags ab 17 Uhr und samstags und sonntags ab 12 Uhr.

Das Zelt im Biergarten hat knapp 65 Sitzplätze. Ab dem 3. November wird das Entenmenü serviert, das aus einer Schwarzwurzelsuppe mit Trüffel, Ente aus Brandenburger Freilandhaltung mit Johannisbeer-Rotkohl, Kartoffel-Nussbutter-Klößen, Berliner Weiße-kraut und einem Entenjus sowie einem Pecan Pie mit Sauce Anglaise besteht. Das Menü kostet 49 Euro und enthält die gänge sowie ein hausgemachtes Glühbier als Aperitif. Die Ente soll zudem per Lieferservice in den benachbarten Stadtteilen angeboten werden.

Frieren muss in dem Zelt niemand, es ist geheizt und überdacht, zudem findet durch die Belüftung ein ständiger Luftaustausch statt.

“Wir hatten natürlich im Sommer echt Glück, dass wir so viel Außenfläche haben", sagt Geschäftsführer Ben Pommer. "Der Biergarten wurde von den Gästen sehr gut angenommen, und die Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wurden von unserem Team großartig umgesetzt. Jetzt mit den sinkenden Temperaturen und steigenden Fallzahlen haben wir deutlich gemerkt, dass die Gäste vorsichtiger werden und sich zweimal überlegen auszugehen. Wir möchten zeigen, dass wir uns unserer Verantwortung bewusst sind und wie viele Gastronomien in der Stadt vorbildlich mit der aktuellen Situation umgehen. Mit viel frischer Luft und unserem Pop-Up im Biergarten möchten wir den Berlinern und Berlinerinnen eine genussvolle Zeit ermöglichen.”