Restaurant-Tipp

„Europäisch aus dem Bauch heraus“ im Restaurant „Hetz“

Das „Hetz“ in Schöneberg hat neu eröffnet, mit gleichem Küchenchef, offener Küche und europäischen Gerichten.

Küchenchef Richard Reichelt (l.) und Restaurantleiter Andreas Seidl im Restaurant „Hetz“ in Schöneberg.

Küchenchef Richard Reichelt (l.) und Restaurantleiter Andreas Seidl im Restaurant „Hetz“ in Schöneberg.

Foto: Sergej Glanze

Schöneberg.  Die Küche ist offen gestaltet, der Gastraum klein, aber gemütlich: „Hetz – Restaurant und Weinbar“ verbirgt sich nun hinter der Tür an der Ecke Vorbergstraße/Gleditschstraße in Schöneberg. Thomas Hetz war oft selbst Gast im Vorgängerlokal. Nach elf Jahren gab dieses seinen Betrieb auf.

Hetz, der einen Wirtschaftsverband leitet, hat nicht nur die Räumlichkeiten übernommen, sondern auch Küchenchef Richard Reichelt, von dem er in den höchsten Tönen schwärmt. Und der einer der Gründe für Hetz war, neben seinem Beruf ein Restaurant zu eröffnen. Der junge Koch sollte an Ort und Stelle weiter wirken können. Ganz nach Hetz’ Prinzip: „Was gut ist, bleibt.“

Im November wurde neu eröffnet. Richard Reichelt hat in der Küche klare Prinzipien: „Ich versuche stets nachhaltig zu arbeiten“, sagt der 30-Jährige. Dabei ist seine Küchenrichtung „europäisch aus dem Bauch heraus“, wie er sagt. Alles frisch und selbst gemacht und nur ausgewählte Bio-Weine. Eine zweite Weinkarte enthält zudem ein kleines Porträt der Weingüter. Produkte sollen möglichst aus der Region stammen und saisonal sein.

Hetz in Schöneberg ist kein Durchgangslokal mit schnellem Essen

Der Gast kann dank offener Küche dem Koch fast direkt in die Pfanne schauen. „Wir wollten eine entspannte und persönliche Atmosphäre“, sagt Thomas Hetz. Die Hauptspeisen beginnen bei 25 Euro. Die Karte wechselt regelmäßig. Vegetarisches vermisst manch einer vielleicht zwischen Hirschkalbskeule mit Balsamico-Jus (27 Euro) oder in Portwein geschmorten Ochsenbäckchen à la crem Feige und Süßkartoffel (25 Euro). Aber: Man sei flexibel, sagt Richard Reichelt.

Das „Hetz“ möchte kein Durchgangslokal mit schnellem Essen sein. Gäste dürfen sich gern über Stunden aufhalten. Im Innenraum finden 24 Gäste Platz. Bei warmen Temperaturen können diese auf der Außenterrasse auf 45 erweitert werden. Geblieben ist neben dem Koch auch die ruhige Ecke, an der das Restaurant liegt. Die Vorbergstraße ist eine Seitenstraße zur Grunewaldstraße.

Hetz – Restaurant und Weinbar, Vorbergstraße 10a, 10823 Schöneberg, Dienstag bis Sonnabend, 18 bis 23 Uhr.