Restaurant-Tipp

Japanische Gemütlichkeit im „The Catch“ in Charlottenburg

An der Bleibtreustraße hat „The Catch“ im Stil eines japanischen Wirtshauses eröffnet.

Neu-Entdeckung an der Mommsenstraße: Das Restaurant The Catch im Stil eines japanischen Wirtshauses.

Neu-Entdeckung an der Mommsenstraße: Das Restaurant The Catch im Stil eines japanischen Wirtshauses.

Foto: pr

Charlottenburg-Wilmersdorf.. Japanisches Essen, ohne japanische Köche? Doch, das geht. Das beweist das Team um den lettischen Gastronom Alexander Slobine und seine Frau Aleksandra sowie Küchenchef Sergeijs Siporovos im „The Catch“ an der Mommsenstraße Ecke Bleibtreustraße in Charlottenburg. Dank Holzböden und -wänden wirkt das Restaurant trotz der modernen Neon- und Manga-Applikationen sehr gemütlich. Vorbild ist das moderne japanische Izakaya, das Wirtshaus. Die drei haben bereits in Riga ein „The Catch“.

Geheimnis des Catch ist die absolute Frische der Produkte – was angesichts der Konzentration auf Fisch und Meeresfrüchte, häufig roh, nur von Vorteil sein kann. Die Karte unterteilt sich in Kategorien wie „Raw“ (Roh), „Rolled“ (gerollt), „To Start With“ (Zum Anfang), Tempura/Karaage, Bowls, Josper Grill und Desserts. Die an diesem Abend probierten Gerichte sind alle eine Empfehlung wert, darunter die Platte mit rohem Lachs, Blauflossen-Thunfisch und verschiedenen anderen Sorten.

Soja-Soße ist im „The Catch“ eher schädlich

Die absolute Frische der Produkte machte sich ganz klar im Geschmack bemerkbar, da war nichts tranig oder ölig, Sojasoße ist hier schädlich, sie erschlägt den feinen Fisch-Geschmack. Gleiches gilt für die verschiedenen Sushi-Sorten oder die Garnelen mit Wasabi-Mayo, die würzig-knusprig sind. Die saftig-schmelzenden XO-Jakobsmuscheln mit Pak Choi und Shichimi-Sauce sind dank ihrer Grill- und Röstaromen vom Josper-Grill und der dezenten Schärfe eine echte Versuchung.

Das gilt auch für den Blauflossen-Thunfisch mit Trüffel-Ponzu und Mizuna oder das Brokkoli-Tempura mit knackigem Biss und würzigen Aromen. Neben mehr als 100 Champagnern und Weinen gibt es eine interessante Auswahl exklusiv für das „The Catch“ kreierter Cocktails. Wer es lieber alkoholfrei mag, sollte die hausgemachte Yuzu-Limonade probieren, die mit ihrem süß-bitter-zitronigem Aromenspektrum den Gaumen immer wieder für neue Köstlichkeiten erfrischt.

Dank der Preise zwischen drei und 25 Euro pro Gericht, bleibt das „The Catch“ ein bezahlbares Erlebnis. Der Service agiert freundlich und aufmerksam, das Restaurant war an diesem Abend zwischen 19 und 22 Uhr sehr gut besucht. Es empfiehlt sich also eine Reservierung für diese lohnende Neuentdeckung im Kiez rund um die Mommsenstraße.

The Catch, Bleibtreustraße 41, Charlottenburg, Mo.-Do., 12-23 Uhr, Fr./Sbd., 12-0 Uhr, So., 18-23 Uhr., Tel: 0175/222 00 95, E-Mail: catchme@thecatch.berlin, https://thecatch.berlin