Gastronomie

Morgenpost-Menü als Spezial: Tim Raue to go

Im April gibt es das Morgenpost-Menü als Spezial. Geliefert vom „Restaurant Tim Raue“ in Kreuzberg.

Tim Raue hat exklusiv für die Leser der Berliner Morgenpost ein Drei-Gang-Menü kreiert, das zu Ihnen nach Hause geliefert wird.

Tim Raue hat exklusiv für die Leser der Berliner Morgenpost ein Drei-Gang-Menü kreiert, das zu Ihnen nach Hause geliefert wird.

Foto: Reto Klar / FUNKE Foto Services

Sie können Ihre gehamsterten Spaghetti nicht mehr sehen? Die Karte vom Italiener um die Ecke kennen Sie schon auswendig, Sie hätten wieder einmal Lust auf richtig gute Küche und Ihnen fehlt das Morgenpost-Menü? Dann haben wir ein Angebot für Sie, das Sie nicht ausschlagen können. In dieser Woche hat Zwei-Sternekoch Tim Raue gemeinsam mit seiner Geschäftspartnerin Marie-Anne Raue den Lieferservice „Fuh Kin Great“ gestartet. Denn besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Nach dem Motto „Wir lassen Sie auch am heimischen Herd nicht im Stich“ gibt es dort eine Auswahl der Gerichte seiner Restaurants „Restaurant Tim Raue“, „Villa Kellermann“, „Brasserie Colette Tim Raue“, „Hanami by Tim Raue“ und „The K – Tim Raue“. „Eine Gourmetsafari, bei der man vieles Verschiedenes probieren kann“, sagt Tim Raue. „Und trotzdem findet sich auf jedem Teller meine typische Aromenwelt: ein Spiel zwischen Süße und Säure und immer ein bisschen pikant.“

So können Sie das Morgenpost-Menü Spezial von Tim Raue bestellen:

Drei Gänge gibt es noch bis zum 30. April von Dienstag bis Sonnabend für 68 Euro pro Person. Bestellung und Bezahlung ausschließlich über die Website von Tim Raue. Abholung von 16 bis 19 Uhr im „Restaurant Tim Raue“, Rudi-Dutschke-Straße 26, 10969 Berlin, Lieferung im Umkreis von 21 Kilometern des Restaurants von 14 bis 18 Uhr. Das Angebot ist auf 100 Menüs pro Tag beschränkt.

Best of Tim Raue in einem exklusiven Menü für die Morgenpost-Leser

Exklusiv für die Leser der Berliner Morgenpost hat der Kreuzberger im April ein Morgenpost-Menü Spezial mit drei Gängen kreiert, die Sie so garantiert auf keiner Karte finden. Ein Best of Tim Raue sozusagen. Das Menü kann im „Restaurant Tim Raue“ an der Rudi-Dutschke-Straße 26 abgeholt werden oder wird auf Wunsch zu Ihnen nach Hause gebracht. Geliefert in großteils recycelbaren Verpackungen und mit garantiert frisch gewaschenen Händen. Die Gerichte sind servierfertig, nur die Hauptspeise muss noch kurz in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmt werden.

Erster Gang: Saumon Exotique, Mango und Koriander aus der „Brasserie Colette“

Los geht es mit Saumon Exotique, Mango und Koriander aus der „Brasserie Colette“. Das Restaurant an der Passauer Straße 5-7 ist Tim Raues Liebeserklärung an die kulinarische Lebensart unseres Nachbarlandes. „Kein Chichi, sondern französischer Purismus“, so Raue. Für Eilige kann die Vorspeise genau so genossen werden, wie sie geliefert wird. Ästethen holen natürlich das gute Geschirr aus dem Schrank. Die Zar-Nikolaj-Filets, das Beste vom Rückenstück des Fisches, sind großzügig geschnitten, ultra zart und saftig marmoriert. Fast hat man das Gefühl, jeder Biss zerginge ganz ohne Zutun der Zähne auf der Zunge. Der Lachs ist mit Rohrzucker und Salz mild gebeizt und entfaltet schon vor dem ersten Zusammentreffen mit der dazu servierten Vinaigrette seine besondere Tim-Raue-Note. Eine hauchfein über die Filets gestäubte Gewürzmischung mit Chili und Curry steigt direkt in die Nase und gibt einen Anflug von Schärfe und Würze. Kleine Mangogel-Kleckse ergänzen Süße und Säure und halten die Schärfe für zart besaitete Gemüter auch ein wenig im Zaum. Dippen Sie den Lachs dann erstmals in das leuchtend orangefarbene Dressing aus klarem Tomatensaft, Ananas, Limette, Karotte und Koriander, kommt noch mehr fruchtige Frische hinzu. Tim Raue hat sich hier für eine karibische Note entschieden, inspiriert von der kreolischen Küche der Nachfahren französischstämmige Siedler in Louisiana. „Genau das, was ich mir wünschen würde, wenn ich gerade auf einem der Atolle in der Karibik im Urlaub wäre“, so Raue.

Zweiter Gang: Königsberger Klopse aus der Potsdamer „Villa Kellermann“

Während Sie sich mit dem ersten Gang in die Ferne träumen können, weckt der Nachfolger ein warmes Gefühl von Heimat und Verwurzelung. Der Hauptgang ist der heimliche Star aus der „Villa Kellermann“, Tim Raues Potsdamer Restaurant, das er gemeinsam mit Günther Jauch an der Mangerstraße 34 am Heiligen See betreibt. Königsberger Klopse mit Rote-Bete-Salat und Kartoffelpüree kommen auf den Teller. Das Wohlfühlgericht, das Tim Raue schon als Kind bei seiner Oma genießen durfte, ist fertig angerichtet und muss nur kurz in der Mikrowelle (circa 600 Watt, eineinhalb bis zwei Minuten mit geschlossenem Deckel) oder in seinen Einzelteilen auf dem Herd erwärmt werden. Danach können Sie sich direkt hineinlegen in die Rahmsoße mit ihrem Aromenteppich aus Senf, weißem Pfeffer, Kerbel und Anis. Der Klops aus reinem Kalbsgehackten kommt cremig und leichtfüßig daher. Ein Zustand der sogleich von dem buttrig-gehaltvollen und mit japanischen Pankosemmelbröseln getoppten Kartoffelpüree relativiert wird. Der Rote-Beete-Apfel-Salat mit Himbeeressig, Johannisbeergelee und eingelegten Jalapeños erfrischt und addiert kühle, frische und erdige Noten.

Dessert: Yuzu-Cheesecake und Karamellsoße aus dem „Restaurant Tim Raue“

Trotz aller Völlerei: Für ein Dessert ist immer noch Platz. Vor allem wenn es aus dem „Restaurant Tim Raue“ kommt. In seinem Zwei-Sterne-Restaurant serviert der Berliner seit beinahe zehn Jahren asiatisch inspirierte Küche auf höchstem Niveau. Bei Ihnen zu Hause und als süßen Abschluss Yuzu-Cheesecake mit Karamellsoße und Fivespice-Brösel. Der dekonstruierte Seelenstreichler teilt sich in einen cremig-vanilligen Koi, umrandet von herb-frischen Yuzumarmelade-Klecksen, buttrig-süßen Streuseln und einer salzig-karamelligen Soße mit leichter Schärfe von Madagaskarpfeffer. Um all diese Aromen in ihrer Präzision zu schmecken, lohnt es sich, alle Komponenten einmal einzeln zu probieren. Seine volle Wucht entfaltet das Dessert jedoch erst, wenn Sie sich trauen, dass Kunstwerk zu zerstören. Einmal verrühren und Ihre Zunge wird gar nicht mehr wissen, was sie zuerst schmecken soll.

Die passende Weinbegleitung bei Planet Wein in Mitte bestellen

Als Begleitung empfiehlt Tim Raue vom Weingut Dreissigacker zum ersten Gang den 2018er Bechtheimer Riesling, der den fetten Fisch mit eleganter Frucht ergänzt. Und zum Hauptgang aus dem gleichen Jahr den Chardonnay-Weißburgunder, der die Rahmsoße mit ausreichend Kraft einfängt. Beide ebenfalls nach Hause lieferbar von Planet Wein an der Mohrenstraße 30.

Wenn Sie über das Morgenpost-Menü Spezial hinaus Lust bekommen haben, sich selbst einmal an den Gerichten des Sternekochs zu versuchen, können Sie das mit dem gerade erschienenen Kochbuch mit Rezepten aus der „Brasserie Colette“ (Callwey Verlag 39,95 Euro). Sie können es versandkostenfrei über den Online Shop der Berliner Morgenpost bestellen.