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Gans schön lecker: 10 Restauranttipps fürs Martinsessen

Am 11. November wird St. Martin gefeiert. Zeit, Gans zu essen. Hier gibt es den knusprigen Braten mit üppigen Beilagen.

Die Gänse-Saison steht bevor. Im "Enders" gibt es das Festmahl klassisch mit Rotkohl und Klößen.

Die Gänse-Saison steht bevor. Im "Enders" gibt es das Festmahl klassisch mit Rotkohl und Klößen.

Foto: Enders

Berlin. Am 11. November wird St. Martin gefeiert. Wer einen knusprigen Braten mit den üppigen Beilagen genießen möchte, sollte rechtzeitig reservieren. Die Berliner Morgenpost hat eine Auswahl zusammengestellt.

Köpenick: Mit Honig glasierte Martinsgans im „Ratskeller“

„Den Gänsen geht es an St. Martin an den Kragen, traditionell auch im Ratskeller Köpenick“, sagt Geschäftsführer Martin Pinzl. Küchenchef Matthias Starke beginnt die Gänsesaison sogar noch früher. Bereits ab dem 8. November bereitet er knusprige, mit Gewürzhonig glasierte Gänsekeulen mit Grünkohl oder Rotkraut und Thüringer Klößen zu (23,50 Euro).

Ratskeller Köpenick, Alt-Köpenick 21, Köpenick, Di.–Sbd. 11.30–23 Uhr, 11.11. 11.30–23 Uhr, Tel. 655 51 78, www.ratskellerkoepenick.de

Pankow: Im „Enders“ gibt es Landente und Martinsgans

Kommenden Sonnabend startet im „Enders“ die Gänsesaison. „Ab dem 9. November bieten wir die klassische Martinsgans mit hausgemachtem Rotkohl, Grünkohl und Kartoffelklößen auf Vorbestellung für 27,80 Euro an“, sagt Gastronom Michael Enders. Mit Ausnahme des Martinstags serviert das Restaurant auch die halbe Landente (17,80 Euro).

Enders, Grabbeallee 61, Pankow, Mo., Mi.–Fr. ab 17 Uhr, Sbd.+So. ab 12 Uhr, Tel. 89 72 96 06, www.enders-restaurant.de

Charlottenburg: Saisonstart in der „Kiezkneipe mit Mutti-Küche“

Das Thomas-Eck gibt es seit den 30er-Jahren. Pünktlich am 11. November beginnt in der „Kiezkneipe mit Mutti-Küche“ die Gänsesaison: Die Viertelgans mit Rot- und Grünkohl sowie Kartoffelklößen steht dann für 16,95 Euro auf der Karte. Das gilt auch für das Schwester-Restaurant, die Traditionsgaststätte Wilhelm Hoeck an der Wilmersdorfer Straße 149 (tägl. 11–1 Uhr).

Thomas-Eck, Pestalozzistr. 25, Charlottenburg, tägl. 8.30–2 Uhr, Tel. 312 87 42, www.thomaseck.com

Mitte: Frische Dittmarscher Gänse bei „Balthazar“ am Spreeufer

Holger Zurbrüggen füllt Dittmarscher Gänse mit Beifuß, Äpfeln, Pflaumen, Zwiebeln und Orangen und reibt die Haut ordentlich mit Salz ein. „Anschließend ein bis zwei Tage in den Kühlschrank und dann erst in den Ofen“, so der Spitzenkoch. Dazu gibt es wahlweise Grün- und Rotkohl, Beifußjus, kleine Kartoffelklöße oder getrüffelten Rahmwirsing mit Kartoffelpüree und Kastanien – im 3-Gänge-Menü für 42 Euro.

Balthazar, Spreeufer 2, Mitte, Di.–Sbd. ab 17 Uhr, 11.11. ab 17 Uhr, Tel. 30 88 21 56, www.balthazar-restaurant.de

Charlottenburg: Die „Dicke Wirtin“ serviert Brust, Keule und Brühe

Gans hoch vier heißt es vom Martinstag an in der „Dicken Wirtin“. Auf der Karte stehen dann nicht nur Gänsebrust oder -keule auf Beifußjus, Rot- und Grünkohl sowie Kartoffelklöße (18,90 Euro), sondern auch Gänsebrühe (4,60 Euro) und hausgemachtes Gänseschmalz (5,30 Euro), das es auch zum Mitnehmen gibt (5,80 Euro), sowie auf Vorbestellung die ganze Gans für vier Personen (93 Euro).

Dicke Wirtin, Carmerstr. 9, Charlottenburg, tägl. ab 11 Uhr, Tel. 312 49 52, www.dicke-wirtin.de

Friedrichshain: Martinsgans am Martinstag im „Speisehaus Berlin“

„Die Martinsgans gibt es bei uns klassisch nur am St. Martinstag“, sagt Henry Lose, Restaurantleiter im „Speisehaus Berlin“, das auch sonst deutsche Küche wie Königsberger Klopse, Eisbein mit Sauerkraut, Kalbsleber Berliner Art, geschmorte Haxe oder Currywurst serviert. „Rotkohl und Klöße sind natürlich hausgemacht“, fügt Lose hinzu. Preis für die Martinsgans: 21,90 Euro pro Person.

Speisehaus Berlin, Wühlischstr. 30, Friedrichshain, Mo. 16–24, Di.–So. 12–16 Uhr, Tel. 67 96 86 02, www.speisehaus-berlin.de

Wilmersdorf: Gänsemenü am 11.11. um 11.11 Uhr im „Ebert“

„Früher passten höchstens drei Gänse in den Gasofen“, erinnert sich Christian Ebert, der seit 1986 Küchenchef ist. Heute ist ein moderner Konvektomat im Einsatz, und es passen bis zu zwölf Gänse in den Ofen. Ab dem 8. November gibt es täglich ab 12 Uhr ofenfrischen Gänsebraten mit Preiselbeerapfel, Kartoffelkloß, Rot- und Grünkohl (26 Euro), am 11.11. ab 11.11 Uhr ein 3-Gänge-Gäsemenü (34 Euro).

Ebert, Eisenzahnstr. 59, Wilmersdorf, tägl. 12–24 Uhr, Tel. 891 75 67, www.restaurant-ebert.de

Frohnau: „Gans stark“ lautet das Motto im „Landhaus Hubertus“

Unter dem Motto „Gans stark“ hat das Landhaus Hubertus die Saison eingeläutet. Für 21,50 Euro gibt es knusprige Brust oder Keule mit Grün- und Apfelrot-kohl, Kartoffelklößen und Orangenjus. „Auf Vorbestellung servieren wir eine ganze, mit Aprikosen und Dörrpflaumen gefüllte Gans“, so Chefin Inna Jonas.

Landhaus Hubertus, Invalidensiedlung 46, Frohnau, Mi.–Fr. ab 14, Sbd.+So. ab 12 Uhr, Tel. 401 17 46, www.landhaushubertus.com

Britz: Oldenburger Gans auf dem Gutshof von Matthias Buchholz

In seiner regionalen Genussküche setzt Matthias Buchholz ebenfalls auf Martinsgans. „Brust und Keule von der Oldenburger Gans mit Rot-, Grün- und Rosenkohl sowie Kartoffelklößen“, so der Küchenchef, der das knusprige Federvieh für 38 Euro anbietet.

Buchholz Gutshof Britz, Alt-Britz 81, Britz, Do.–Mo. 12–22 Uhr, Martinsgans 10.+11.11. 12–20 Uhr, Tel. 60 03 46 07, www.matthias-buchholz.de

Mitte: Rotkohl mit Lebkuchen-Note

„Wir braten unsere Gänse im Ganzen bei verschiedenen Temperaturen“, verrät Küchenchef André Pilz seine spezielle Zubereitungsart. „Unser Rotkohl hat eine leichte Lebkuchen-Note, der Grünkohl erhält extra geräucherten Speck.“

Ausspanne, Kastanienallee 65, Mitte, Di.–Sbd. u.11.11. ab 16 Uhr, Tel. 44 30 50, www.deutsches-restaurant.berlin