Berliner Meisterköche

Nominierte für die Berliner Meisterköche 2019 stehen fest

Das Wirtschaftsnetzwerk Berlin Partner zeichnet 2019 zum 23. Mal die Berliner Meisterköche aus. Jetzt stehen die Nominierten fest.

Nominiert als „Berliner Meisterkoch“: Björn Swanson aus dem „Golvet“.

Nominiert als „Berliner Meisterkoch“: Björn Swanson aus dem „Golvet“.

Foto: Amin Akhtar

Das Rennen um den Titel Berliner Meisterkoch geht in eine neue Runde. Am Donnerstag gab das Wirtschaftsnetzwerk Berlin Partner, das die Auszeichnung seit 1997 vergibt, die Nominierten 2019 bekannt. Gesucht werden die Spitzengastronomen der Hauptstadt in fünf Kategorien:

Berliner Meisterkoch

  • Sauli Kemppainen, SAVU
  • Alexander Koppe, Skykitchen
  • Gal Ben Moshe, prism
  • Maximilian Strohe, tulus lotrek
  • Björn Swanson, GOLVET

Aufsteiger des Jahres

  • Lukas Bachl, Slate
  • Sophia Rudolph, Panama
  • Yannic Stockhausen, Cordo
  • Tim Tanneberg, Eins44
  • Philipp Vogel, Orania

Berliner Gastgeber

  • Mathias Brandweiner, POTS (Restaurantleiter und Sommelier)
  • Ivo Ebert, einsunternull (Gastgeber und Sommelier)
  • Oliver Kraft, Lorenz Adlon Esszimmer (Maître d’hôtel)
  • Jacqueline Lorenz, prism (Sommelière und Gastgeberin)
  • Steve Pietschmann, Restaurant am Steinplatz (Gastronomischer Leiter)

Berliner Szenerestaurant

  • 893 Ryōtei
  • Aldimashqi
  • Crackers
  • FREA
  • Layla

Berliner Kiezmeister

  • Blomeyer’s Käse, Charlottenburg
  • Blutwurstmanufaktur Benser, Neukölln
  • Domberger Brot-Werk, Moabit
  • Du Bonheur Anna Plagens, Prenzlauer Berg
  • Maître Philippe & Filles, Wilmersdorf

Gewählt werden die Meisterköche von einer unabhängigen Jury aus Berlins führenden Food-Journalisten und -Kennern. Diese bewertet neben der Qualität der Kochkunst die Originalität der Kreationen, die Präsentation der Speisen, den Service und das Ambiente. Das Ergebnis wird am 24. September bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Die Ehrung erfolgt am 23. November im Rahmen eines festlichen Gala-Diners.

„Petit fours rundum auf dem Sitzungstisch, starker Kaffee in den Tassen, dazu die Vorschlagsliste mit diesmal rund 110 von den Jurymitgliedern in den Ring geworfenen Kandidaten“, so der Vorsitzende der Jury, Stefan Elfenbein, zur Auswahl der Nominierten. „Allein 15 potenzielle Meisterköche standen zur Wahl. Gekocht wird an der Berliner Spitze nun auch ‚modern finnisch‘ oder ‚arabisch-metropolitan‘. Grünes und Gemüse stehen zeitgemäß weltstädtisch bei einer Mehrzahl der 23 vorgeschlagenen Aufsteiger hoch im Kurs. Neue, junge, gelassen kreative Gastgeber und auch Kiezmeister begeistern mit Stil, Charme, naturnahen Weinen selbst aus Böhmen, Mähren und Palästina, eröffnen Retro-Tante-Emma-Läden oder setzen Brotteig an wie einst. Deutschlands erstes vegane Zero-Waste Restaurant hat aufgemacht und ist unter den Top-5 Szenerestaurants zu finden.“

Zum 23. Mal zeichnet Berlin Partner 2019 die besten Gastronomen der Stadt aus. Dem Wandel in der Hauptstadt-Gastronomieszene wurde zuletzt unter anderem mit einer neuen Kategorie, dem Berliner Kiezmeister, Rechnung getragen. „Berlin ist Freiheit, Vielfalt, Kreativität, Internationalität und Experimentierfreude – all das vereint die Stadt zu einem außergewöhnlichen Gastronomie-Standort“, so Geschäftsführer Stefan Franzke. „Als Berlin Partner begleiten und gestalten wir diesen Wandel – in der Wirtschaft und auch in der Gastronomie. Für beides ist Berlin inzwischen weltberühmt, und beides gehört untrennbar zusammen. Wenn es der Berliner Wirtschaft gut geht, essen wir auch gut.“