Mani in Pasta trifft Sake

Pasta trifft Sake

Das Restaurant „Mani in Sake“ lädt mit „Manisake“ zum Dinner mit „Sake 36“

Das Team von „Mani in Pasta“ an der Reichenberger Straße in Kreuzberg.

Das Team von „Mani in Pasta“ an der Reichenberger Straße in Kreuzberg.

Foto: GIOVANNI DOMINICE

Japan und Italien sind sich kulinarisch weitaus näher als geografisch. Seit „Manisake“ sogar so nah, dass sie gemeinsam zu Tisch kommen. Zum Auftakt ihrer Kollaboration am Abend des 23. Augusts, zeigen das Restaurant „Mani in Pasta“ und der Shop „Sake 36“ – beide an der Reichenberger Straße in Kreuzberg“ –, dass sich italienische Speisen durch japanischen Sake begleiten lassen.

Die italienische und die japanische Küche haben einiges gemeinsam. Den Anspruch an die beste Produktqualität beispielsweise und eine Speisekultur geprägt von Purismus und Handwerk. Denn rein handwerklich arbeiten die Sake-Brauereien in Japan, mit denen Richie Hawtin von „Sake 36“ seit zehn Jahren kollaboriert. Ganz neu hingegen ist Hawtins Ladengeschäft und Tasting Room, das er gemeinsam mit Maximilian Fritzsch und Laura Käding betreibt. Neben Sake liebt Richie Hawtin elektronische Musik und vereinte beides im Jahr 2012 mit der Gründung von Enter.Sake. Ziel dieser Bewegung ist es, dem nachlassenden Interesse der japanischen Jugend an Sake entgegenzuwirken, indem er als erfolgreicher DJ Sake wieder auf Festivals, in Clubs und Restaurants auf der ganzen Welt bringt.

So auch in das Restaurant „Mani in Pasta“ zu seinen Nachbarn Angelo, Gioacchino und Lorenzo. Seit dem Jahr 2015 betreiben die drei ihre gläserne Pastamanufaktur in der Markthalle IX, in diesem Jahr kam ihr Restaurant dazu. Handwerk, Qualität und Purismus werden auch hier großgeschrieben. Denn für gute Pasta braucht es wenige, hochwertige Zutaten und geübte Hände.

So serviert das „Mani in Pasta“ seine hausgemachten Spaghetti alla Chitarra mit Muscheln, Zucchiniblüten und kandierter Zitronenzeste und schließt damit an das sommerliche Sashimi von der Garnele mit Limettengel, Sellerie und Wassermelone an. Vier Gänge, sechs Gläser Sake und viele schöne Geschichten von den Menschen dahinter werden durch den Abend begleiten. Spätestens beim Dessert, einem Matcha-Tiramisu mit Zitronenquark, wird klar, wie nah Japan und Italien sich sein können.

Manisake: Am 23. August um 19 Uhr. „Mani in Pasta“, Reichenberger Straße 125, 10999 Berlin. 75 Euro für 4 Gänge und 6 verschiedene Sake. Anmeldung unter dining@maniinpasta.de