Essen

Bowls - Kulinarische Schüsselerlebnisse in Berlin

Ein Food-Trend aus Asien sind Schalen, die als „Bowls“ angeboten werden. Diesem Trend folgen auch Berliner Spitzenköche. Eine Auswahl.

Felix Mielke vor seinem Imbiss „Schüsseldienst“.

Felix Mielke vor seinem Imbiss „Schüsseldienst“.

Foto: Florian_Kottlewski

Holy Flat! in Neukölln: Variantenreiche Schüsseln je nach Saison

Die Viva-Bowl und die Coco-Bowl gehören zu den Rennern. „Neu ist die Bibim-Bowl, eine Anlehnung an das koreanische Gericht Bibimbap, nur ohne Fleisch“, erzählt Mathias Dienst vom vegetarisch-veganen „Holy Flat!“, wo die variantenreichen Schüsseln je nach Saison geändert werden. „Die Vielzahl an Zutaten ermöglicht einen ausgewogenen und gesunden Mix an Nährstoffen“, so Dienst.

Lenaustraße 10, Mo.–Fr., 11.30–21 Uhr, Sbd./So., 12–21 Uhr, Tel. 27 49 09 79, www.holy-flat.com

L.A. Poke in Mitte: Malibu-Wasabi-Salmon und -Spicy-Tuna als Favoriten

L.A. Poke „Bei uns gibt es kalifornische Bowls. Sie bestehen zur Hälfte aus Fisch und frischem Gemüse, dazu 30 Prozent Reis und 20 Prozent Zugaben wie Algen und Avocado, Dressing und Nüsse“, sagt Co-Founder und Geschäftsführerin Laura Eckrodt. Favoriten in dem im Mai 2018 eröffneten „L.A. Poke“ sind Malibu-Wasabi-Salmon und -Spicy-Tuna. Man kann auch eigene Bowls kreieren.

Alte Schönhauser Straße 44, Mo.–Fr., 12–21 Uhr, Sbd. 12.30–21 Uhr, Tel. 24 04 79 60, www.lapokebowls.com

Goodies in Friedrichshain: Neue Toppings im Herbst

„Die beliebtesten Bowls sind die „Açai-Bowl“ als Frühstück und die „Lunch- Bowl“ mit Gemüse, Quinoa, Avocado und Salat“, verrät Patricia Idus von „Goodies“. Der Herbst startet mit einer Lunch-Bowl mit neuen Toppings: Chili-Kürbis, Spinat mit Tamari und Sesam. In einer Frühstücks-Schüssel begegnen sich probiotischer Joghurt aus frischen Kokosnüssen, Apfel-Topping, Granola und Granatapfelkerne.

Warschauer Str. 69, Mo.–Fr., 7.30–19 Uhr, Sbd./So., 9–19 Uhr, www.goodies-deli.com

Schüsseldienst in Schöneberg: Spielen mit verschiedenen Texturen und Aromen

„In einer einzigen Schüssel kann ich mit verschiedenen Texturen und Aromen spielen, ohne auf einen hohen kulinarischen Anpruch zu verzichten“, sagt Felix Mielke, Ex-„Le Faubourg“-Küchenchef, der im Frühjahr einen Fine-Dining-Imbiss eröffnet hat, wo er etwa Blumenkohl, Rauchforelle und Leinsaat-Sellerie vereint. Mielke: „Das Schöne an einer Schüssel ist, dass man daraus so einfach essen kann.“

Akazienstraße 3a, Mo., 12–16 Uhr, Di.–Sbd., 12–21 Uhr, Tel. 0170–586 27 27, www.schuesseldienst-berlin.de

The Dawg in Charlottenburg: Bowls vom Sternekoch

Björn Swanson, Küchenchef im „Golvet“ und gerade zum „Berliner Meisterkoch 2019“ gekürt, kocht nicht nur aufwendige Menüs. Im „Bikini Berlin“ serviert der Sternekoch in seinem „The Dawg“ Hot Dogs sowie Bowls. Basis der Schüsseln sind Hummus, Rote Bete, Avocado, Quinoa, Tabouleh und Pflücksalat. Dazu kann man Maishähnchenbrust, Lachs, Garnelen oder Feta wählen.

Bikini Berlin, Budapester Str. 38, Mo.–Sbd., 10.30–20 Uhr, Tel. 13 89 43 00, www.thedawg.de

Weilands Wellfood inTiergarten: Kumpir im Fokus

„Weilands Wellfood“ setzt auf Kumpir (gebackene, gefüllte Kartoffeln), Salate und Bowls. Die Letztere gibt es in zwei verschiedenen Größen. Bei den Schüsseln stehen Bowls mit Thai Chicken, mit Pulled Beef oder Thunfisch zur Auswahl. Als vegetarische Varianten finden sich Quinoa mit Tofu, Bohnen und Hirtenkäse oder die Rote-Linsen-Bowl mit Spinat, Fenchel, Joghurt und Vollkornreis.

Eichhornstraße 3, Atrium Tower, Mo.–Fr. 8–20 Uhr, Tel. 25 89 97 17, www.weilands-wellfood.de

Poké Pelelina in Kreuzberg: Hawaiianisches Nationalgericht

In Hawaii sind Poke-Bowls, bestehend aus mariniertem Fisch, Gemüse, exotischen Gewürzen und Reis, ein Nationalgericht, bei dem die Küche Japans und der Westküste Amerikas miteinander verschmelzen. Bei „Poké Pelelina“ reicht das Angebot von Lachs-Bowls mit Edamame, Avocado und Gurke bis zu Thunfisch mit Mango, Rettich und Avocado.

Graefestraße 75, Di.–Fr., 12–16 Uhr u. 18–22 Uhr, Sbd. 13–22 Uhr, www.pokepelelina.com

Nom Nom in Prenzlauer Berg: Gefüllte Brioches

Nom Noms sind gefüllte Brioches. Die Zutaten gibt es auch in der Schüssel-Variante. Basis ist ein Reigen aus einem Grünkohl-Mix, Römersalat, Quinoa, Ringelbeete, Kürbiskernen, Edamame und Vinaigrette. Je nach Gusto entscheidet man sich noch für 24 Stunden gegarten Schweinebauch, gerösteten Ziegenkäse oder Kabeljau-Ceviche.

Schönhauser Allee 44, Mi.–Fr., 12–15.30 Uhr/17.30–21.30 Uhr, Sbd./So., 13–21.30 Uhr, Tel. 34 62 69 35, www.nomnom-food.de

Sons of Mana in Charlottenburg: Bowls mit 36 Zutaten verfeinern

Lachs, Avocado, Masago-Rogen, Wakame, Soja-Majo-Sauce und Reis gehören zu den Bowl-Lieblingen im „Sons of Mana“. Neben den Klassikern kann man auch kreativ die auf rohen Fischfilets, Reis und Marinade basierenden Schüsseln selbst mit 36 Zutaten verfeinern.

Budapester Straße 38, Mo.–Sbd., 10–22 Uhr, Tel. 23 00 27 01, www.sonsofmana.de

Beets & Roots in Mitte: Indian Bowl neu im Programm

Im November 2016 wurde „Beets & Roots“ eröffnet. Inzwischen gibt es drei Filialen. Gerade wurde eine neue Indian Bowl ins kulinarische Programm aufgenommen. Gut in den Herbst passt auch die „Pesto-Portobello-Bowl“ mit Pilzen. „Favoriten bei unseren Kunden sind die Avocado-, die Protein- und die Oriental-Bowl. Viele stellen sich auch ihre eigene Lieblings-Bowl zusammen“, so Geschäftsführer Maximilian Kochen. Zum umfangreichen Angebot gehören außerdem die Varianten Oriental, Korean und Thai Rice, die allesamt auch vom eiligen Mittagsgast vorab geordert werden können.

Große Dorotheenstraße 83, Mo.–Fr., 11–21 Uhr, Sbd./So. 12.30–20 Uhr, www.beetsandroots.de