Luxushotel

Hotel „Regent“ stellt sich an der Spitze neu auf

Claus Geißelmann ist seit Juni neuer Direktor im „Regent Berlin“. Ende September wechselt auch der Küchenchef.

Claus Geißelmann ist neuer General Manager im „Regent Berlin“.

Claus Geißelmann ist neuer General Manager im „Regent Berlin“.

Foto: Jörg Krauthöfer / FUNKE Foto Service

Berlin. Zeit für Veränderung im Fünf-Sterne-Superior Hotel „Regent Berlin“ am Gendarmenmarkt: Ende September verlässt Jörg Lawerenz, Küchenchef im Restaurant „Charlotte & Fritz“, das Haus nach knapp eineinhalb Jahren. Der Mecklenburger hatte das ehemalige Zwei-Sterne-Restaurant „Fischers Fritz“ Anfang 2018 von Christian Lohse übernommen. Im April des gleichen Jahres wurde unter neuem Namen die Wiedereröffnung gefeiert. Aktuell wird an der Charlottenstraße ein Nachfolger gesucht.

Bereits im Juni hatte sich General Manager Stefan Athmann nach zehn Jahren an der Spitze des Hotels verabschiedet. Neuer Mann in dieser Position ist Claus Geißelmann. Der gebürtige Schwabe leitete zuletzt das „InterContinental Budapest“ und zog jetzt mit seinem Entlebucher Sennenhund nach Berlin. Dem „grandiosen Ruf“ des „Regent“ habe er nicht widerstehen können, sagt der 50-Jährige. „Das Haus steht für puren Luxus.“ Eine Ansicht, die Geißelmann mit vielen Prominenten teilt. Besonders zur Berlinale herrscht im „Regent“ eine hohe Hollywooddichte. Der neue Direktor hält sich bei diesem Thema bedeckt, Diskretion sei in seinem Job das höchste Gut.

Aber nicht nur das Hotel, auch die Stadt habe ihn gereizt, sagt Geißelmann. Er habe in Berlin viele Freunde und sei schon häufig zu Besuch gewesen. Sein neues Hauptstadtleben werde er deshalb nicht allein in der Fünf-Sterne-Luxuswelt verbringen. Ganz im Gegenteil. Er habe keine Angst vor Neukölln und sogar über eine Wohnung an der Rigaer Straße nachgedacht. Davon hätten ihm allerdings seine Kollegen abgeraten. Am Ende wurde es der Kiez rund um den Tiergarten. Vom manchmal rauen Ton in seiner Wahlheimat will Geißelmann noch nichts mitbekommen haben. Im Haus und in der Stadt sei er herzlich aufgenommen worden.