Berliner Gastronom

Beltle übergibt das Restaurant "Altes Zollhaus" an das Rutz

Der Berliner Gastronom Herbert Beltle zieht sich zurück: Für ihn ist zum Jahresende Schluss im "Alten Zollhaus". Das Rutz übernimmt.

Gastronom Herbert Beltle zieht sich zurück.

Gastronom Herbert Beltle zieht sich zurück.

Foto: Maurizio Gambarini

Berlin. Einer der großen Persönlichkeiten der Berliner Gastronomieszene zieht sich etwas zurück: Nach der Schließung des Restaurants „Aigner“ übergibt Herbert Beltle zum Jahresende 2019 sein Restaurant „Altes Zollhaus“ an das Rutz, betrieben von Anja und Carsten Schmidt sowie dem Küchendirektor Marco Müller.

Noch bis Jahresende betreibt Beltle das „Alte Zollhaus“ in gewohnter Besetzung und bleibt auch weiterhin der Eigentümer der Immobilie, ließ er am Freitag mitteilen. "Zum Jahreswechsel möchte der Gastronom etwas mehr loslassen, sich von alten Dingen lösen und eine Art Neuanfang wagen", wie es in der Mitteilung heißt. Er wolle sich mehr Zeit nehmen für seine Familie, die Rotisserie Weingrün und für sein Weingut Horcher.

„Herbert Beltle wird uns bei dem neuen Konzept und beim Umbau begleiten", so die künftigen Betreiber Anja und Carsten Schmidt, Marco Müller sowie das Rutz-Team. "Wir möchten sehr respektvoll mit seinem in uns gesetztes Vertrauen umgehen und sind uns der großen Verantwortung dieses Hauses bewusst. Herbert hat für die Berliner Gastronomie viel geleistet - er war und ist ein großes Vorbild, seine Kontinuität und Engagement sind einzigartig in der Stadt“, heißt es weiter.

Ab Januar 2020 werde das Restaurant „Altes Zollhaus“ umgebaut und im März mit neuem Konzept eröffnen.