Ferienstart

Flughafen BER: So ist die Lage am Berliner Airport

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Clara Andersen
So klappt die Flugreise trotz Chaos an Flughäfen

So klappt die Flugreise trotz Chaos an Flughäfen

Das Chaos an deutschen Flughäfen sorgt derzeit für Frust bei den Urlaubern. Mit diesen Tipps klappt die Flugreise trotzdem.

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Viele Reisende befürchten ein großes Chaos am Flughafen BER. Am Donnerstag lief der Betrieb zunächst aber ohne größere Probleme an.

Schönefeld. Der Reisetag am Flughafen BER ist am Donnerstag ohne größere Probleme gestartet. Zu Verzögerungen beim Check-in oder an den Sicherheitskontrollen kam es bis zum Mittag nicht. Auch Flugausfälle oder Verspätungen im größeren Umfang sind auf der Airport-Website nicht vermerkt. Lediglich vereinzelt kam es zu Ausfällen, so etwa bei einem Flieger zur griechischen Insel Kos, bei einer Maschine nach Frankfurt am Main oder einem Flug nach Burgas in Bulgarien. Viele Passagiere sprachen von einem entspannten Start in die Sommerferien.

Mehrere Reisende berichteten, dass sie aus Sorge vor dem großen Ferienchaos besonders früh - häufig zwischen drei und vier Stunden vor Abflug - am Flughafen eingetroffen seien. Die Check-in-Schalter sind am frühen Morgen allerdings noch nicht geöffnet. Deshalb sammelten sich viele Reisende in den Terminals. Nach Öffnung der Schalter kam es dort zunächst zu längeren Wartezeiten von bis zu eineinhalb Stunden, die sich im Anschluss rasch abbauten.

Ein Reisender nach Antalya mit der Airline Sunexpress sprach von einer "guten, entspannten Stimmung", ein anderer meinte, "es gäbe keinen Grund zur Panik". Die meisten Passagiere hätten den Eindruck, dass es ziemlich ruhig zugehe und man sich keine Sorgen machen müsse. Die Check-in-Automaten scheinen alle zu funktionieren, werden von Passagieren aber nur selten genutzt.

Ein Ehepaar, das auf den Check-in für einen Flug nach London wartete, bezeichnete die Wartezeiten als "völlig moderat". Zwei andere Reisende sagten, sie hätten keine große Angst vor Chaos gehabt und seien nun froh darüber, offensichtlich Recht behalten zu haben.

Für einige Fluggäste gab es am Donnerstagnachmittag eine böse Überraschung: Ein Flug der Airline EgyptAir nach Kaira wurde von 15.45 Uhr auf 19 Uhr verschoben. Eine reisende Familie erzählte, dass das am Personalmangel bei der Bundespolizei läge. "Wir sind schon seit 11 Uhr hier, weil wir Angst vor großem Chaos hatten und nun müssen wir noch länger warten." , sagte der Familienvater.

Bereits am Mittwoch, zum Start der Schulferien in Berlin, gab es am Flughafen BER keine größeren Probleme. Am Donnerstag wird mit 70.000 Fluggästen an dem Berliner Airport kalkuliert, am Freitag – dem mutmaßlich neuen Rekordtag am BER – dann mit knapp 80.000. Insgesamt soll die Zahl der Reisenden über die Ferien bei drei Millionen liegen.

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