Gesundheit für 2015

Gesund ins Neue Jahr – die Top Ten der guten Vorsätze 2015

Gesundheit, Glück und Gelassenheit stehen oft ganz oben auf der Wunschliste fürs neue Jahr. Mit eigenen guten Vorsätzen können wir selbst etwas für diese Wünsche tun.

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"Im nächsten Jahr werde ich...": So beginnen die meisten guten Vorsätze. Doch was nehmen sich die Deutschen für 2015 vor und wie verbindlich waren ihre guten Vorsätze vom vergangenen Jahr?

2014 hat es immerhin gut die Hälfte von ihnen (52 Prozent) geschafft, sich länger als vier Monate an die Vorsätze vom Jahresbeginn zu halten. Das hat eine Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit ergeben.

60 Prozent der Deutschen wollen weniger Stress im neuen Jahr

Auf Platz eins der guten Vorsätze für 2015 steht wie im Vorjahr Stress abbauen, wobei Zeitdruck im Job und Ärger in der Familie als besonders belastend empfunden werden (51 und 46 Prozent). Mehr als jeder Vierte gab zudem an, durch das Gefühl, beruflich immer erreichbar sein zu müssen, unter Druck gesetzt zu werden.

Am meisten gestresst fühlen sich offenbar die 30- bis 44-Jährigen, ergab die Umfrage: In dieser Altersgruppe nehmen sich 68 Prozent vor, im neuen Jahr Stress zu reduzieren, während dies im Gesamtdurchschnitt 60 Prozent (Vorjahr: 57 Prozent) der Deutschen tun.

Guter Vorsatz: Mehr Zeit für die schönen Dinge

Unverändert auf Platz zwei der Liste guter Vorsätze steht, der Familie (51 Prozent) und den Freunden (46 Prozent) mehr Zeit einzuräumen, gefolgt von mehr Sport und Bewegung, mehr Zeit für sich selbst sowie Abnehmen und gesündere Ernährung.

Auffällig ist dabei, dass eine schlanke Linie und gesundes Essen nicht nur Frauensache ist: Jeder zweite Mann will 2015 bewusster essen und jeder Dritte möchte überflüssige Pfunde loswerden, teilte die DAK in einer Pressemitteilung zu den Umfrageergebnissen mit.

Beliebter Vorsatz der junge Generation: öfter offline

Immer noch in den Top Ten der guten Neujahrsvorsätze landen Sparsamkeit sowie weniger Fernsehen und reduzierter Alkoholkonsum. Mit dem Rauchen aufhören – im Vorjahr mit elf Prozent noch auf Platz zehn der meistgenannten guten Vorsätze – wurde dieses Jahr verdrängt von dem Wunsch, im neuen Jahr die Mediennutzung zurückzuschrauben: Nur noch neun Prozent wollen 2015 den Zigaretten Lebewohl sagen, während 15 Prozent der Befragten angaben, 2015 Handy, Computer und Internet weniger oft nutzen zu wollen.

Vor allem die 14- bis 29-Jährigen gaben an, nächstes Jahr öfter offline sein zu wollen: 30 Prozent von ihnen haben sich vorgenommen, ihren Medienkonsum herunterzuschrauben. Mit zunehmendem Alter der Befragten tritt dieser Aspekt immer mehr in den Hintergrund. So sind es in der Generation 60 plus nur acht Prozent, die in diesem Bereich kürzer treten wollen.

Top Ten der Neujahrsvorsätze im Überblick

Top 1: Stress vermeiden oder abbauen (60 Prozent/im Vorjahr 57 Prozent

Top 2: Mehr Zeit für Familie/Freunde (55 Prozent/im Vorjahr 54 Prozent

Top 3: Mehr bewegen/Sport (55 Prozent/im Vorjahr 52 Prozent)

Top 4: Mehr Zeit für mich selbst (48 Prozent/im Vorjahr 47 Prozent)

Top 5: Gesünder ernähren (48 Prozent/im Vorjahr 47 Prozent

Top 6: Abnehmen (34 Prozent/im Vorjahr 31 Prozent)

Top 7: Sparsamer sein (28 Prozent/26 Prozent)

Top 8: Weniger fernsehen (15 Prozent/16 Prozent Prozent)

Top 9: Weniger Handy, Computer, Internet (15 Prozent)

Top 10: Weniger Alkohol trinken (zwölf Prozent)

Die Liste zeigt: An den guten Vorsätzen, die wir uns Jahr für Jahr vornehmen, ändert sich nicht allzu viel. Wie lange durchgehalten wurde, wird die nächste Befragung Ende 2015 zeigen. Da gibt es übrigens regionale Unterschiede, wie die diesjährige Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit offenbart: Als besonders konsequent gaben sich Berliner, von denen 64 Prozent in der Umfrage erklärten, mindestens vier Monate durchgehalten zu haben.

Auch die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern (62 Prozent) sowie die Thüringer (58 Prozent) zeigten ein vergleichsweise starke Durchhaltevermögen.

Am schnellsten warfen Bremer, Niedersachsen und Rheinland-Pfälzer ihre guten Vorsätze über Bord. Nur jeweils knapp die Hälfte (48 Prozent) gab an, sich länger als vier Monate daran gehalten zu haben.

Mehr Informationen zu Fitness, Sport und Ernährung bietet das Gesundheitsportal Lifeline. Quelle: lifeline.de.