Sprechstunde

Mein Sohn (13) ist morgens so schlapp. Was kann ich tun?

Andrea K. aus Friedenau: Mein Sohn Emil (13) ist seit einigen Monaten morgens immer sehr müde und blass. Er kommt nun gar nicht mehr aus dem Bett und ich mache mir zunehmend Sorgen, dass er in diesem schlappen Zustand den Weg zur Schule nicht mehr schafft. Letztens ist er in der S-Bahn schon fast ohnmächtig geworden. Wenn ich versuche, ihn eher ins Bett zu schicken, kann er nicht einschlafen - und es fehlt ihm dennoch der Schlaf. Was kann ich tun?

Es ist wirklich beeindruckend, wie sehr sich das Schlafverhalten der Kinder in der Pubertät verändert. Vormals muntere und stets gut gelaunte Frühaufsteher werden plötzlich zu verschlafenen Morgenmuffeln. Der Tag beginnt mit einer miesen Stimmung, da sich die Jugendlichen übel gelaunt und müde auf den Schulweg machen. Das ist keine Verweigerungshaltung oder Krankheit, sondern eine Folge einer biologischen Umstellung des Tagesrhythmus der Kinder. Studien haben gezeigt, dass Jugendliche mit der Pubertät eine Umstellung der inneren Uhr um fast zwei Stunden erfahren können. Sie schlafen später ein und erleben morgens später den biologischen Aktivitätsanstieg. Viele Kinder, die in die Pubertät kommen, leiden daher an einer sehr ausgeprägten Morgenmüdigkeit, die auch bei früherem Zubettgehen nicht wirklich kompensiert werden kann, da eben auch ein späterer Schlafbeginn "programmiert" wird und die Kinder dann länger im Bett wach liegen.

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