Familie

Glücklich als Single Mom

Mit der Trennung wird aus Caroline Rosales eine alleinerziehende Mutter. Hier erzählt sie von Alltagssorgen – und der neuen Freiheit

Autorin Caroline Rosales mit Kindern

Autorin Caroline Rosales mit Kindern

Foto: ©MathiasBothor 2017 / BM

Dicht gedrängt sitzt das Publikum im Hinterzimmer des Restaurant „Themroc“ in der Torstraße in Mitte. Die Augen sind nach vorn gerichtet, zu dem Tisch, auf dem sich Bücher stapeln und an dem Caroline Rosales Platz genommen hat, um ihren Gästen vorzulesen. Entschlossen greift sie nach einem Exemplar von „Single Mom“, blättert es auf und beginnt. Ihre Stimme flattert, die Wörter purzeln schneller als notwendig aus ihrem Mund. Caroline Rosales ist ein wenig aufgeregt. Es ist nicht das erste Buch, das die Autorin, Redakteurin und Morgenpost-Kolumnistin verfasst hat. Aber es bietet die intimsten Einblicke in ihr Leben – und hat eine Botschaft, die der 36-Jährigen am Herzen liegt. Es ist ihr wichtig, dass die richtig ankommt.

Für die Lesung im engen Kreis, ein paar Tage vor dem offiziellen Erscheinungstermin von „Single Mom“, hat Caroline Rosales ein Kapitel ausgewählt, das erzählt, wie es überhaupt passieren konnte, dass sie zur Alleinerziehenden wurde. Ein Wort, das sie übrigens überhaupt nicht mag. „Das ist so negativ besetzt, das klingt nach Mangel“, sagt sie. Lieber ist ihr das trendige Label „Single Mom“, in dem aus ihrer Sicht auch die positiven Seiten mitschwingen, die sie in den Jahren im Dreierteam mit ihren beiden Kindern entdeckt hat. Die Trennung vom Vater ihrer Kinder – sie brachte ihr auch die Befreiung von einem antiquierten, einengenden Mutterbild und vom Alltag in einer Kleinfamilie, in dem sie und ihr Partner sich gar nicht mehr wiederfanden.

„Wir lebten plötzlich die Rollenbilder der 1950er- Jahre, wenn auch im modernen Gewand“, gesteht Caroline Rosales selbstkritisch ein – mit dem Mann als Versorger und der Frau als Vollzeitmutter und -hausfrau. Dass es dazu kein spießiges Eigenheim in irgendeinem grünen Vorort in der deutschen Provinz braucht, sondern nur einen sandigen Spielplatz in Prenzlauer Berg mit kontrollierenden, missgünstigen anderen Müttern, das liest Caroline Rosales nun vor. Ihre Gäste, darunter viele gleichaltrige Frauen, schauen wissend. Und sie alle, Männer wie Frauen, lachen an den richtigen Stellen. Die Autorin entspannt sich, lächelt. Läuft doch.

Perfekt sein? Ein unerreichbarer Luxus als Alleinerziehende

Zwei Jahre lang hat Caroline Rosales an ihrem neuen Buch geschrieben, das ihre ersten zwei Jahre als Single Mom schildert. Alleinerziehende Mütter, auch Väter, werden sich an vielen Stellen wiedererkennen: etwa wenn es um das schlechte Gewissen gegenüber dem Nachwuchs geht, finanzielle Sorgen, schier übermächtige Erschöpfung, die schwierige Balance zwischen Job und Kindern, skurrile Erfahrungen beim Daten und zaghafte Patchwork-Versuche. Perfekt sein? Überhaupt nach Perfektion streben? Das ist ein Luxus, den Caroline Rosales als Single Mom schnell als unerreichbar identifiziert und wenig später als völlig überflüssig von ihrer imaginären Wunschliste streicht. Eine wohl kalkulierte Aussage: „Ich wollte ein Buch für andere Frauen in meiner Lage schreiben, damit sie sich verstanden und besser fühlen“, sagt Caroline Rosales.

Doch ist „Single Mom“ kein Trost- oder Ratgeberbuch, sondern eher Erzählung und auch Anklageschrift. In ihrer typischen, direkten Art geht Caroline Rosales mit sich und dem, was sie als ihre eigenen Versäumnisse ausmacht, schonungslos ins Gericht – genauso wie mit widrigen gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für Mütter und Väter, die von der Norm des Kleinfamilien-Idylls abweichen. Ihr Ton bleibt dabei stets heiter, an witzigen Pointen mangelt es nicht. So dürfte es ihr gelingen, anderen Alleinerziehenden Mut zu machen und ihnen glaubwürdig zu versichern: Das Leben als Single Mom verläuft zwar nicht reibungslos, aber birgt auch richtig tolle Überraschungen.

Die Lesung in der Torstraße ist beendet, fröhlich signiert Caroline Rosales Buchexemplare. Die potenzielle Leserschaft ist groß, gerade in Berlin, wo ein Drittel aller Eltern als alleinerziehend gilt. Am 24. Juli erscheint „Single Mom“. Hier können Sie einen Auszug aus dem Buch der Morgenpost-Kolumnistin schon vorab lesen.

Mein Start als Single Mom

In der ersten Nacht allein mit den Kindern in der neuen Wohnung stieg Angst in mir auf. Keine diffuse Angst vor Geldsorgen, Krankheiten, die mich oder die Kinder betreffen könnten, oder vor erneutem Verlassen oder Verlassenwerden in der Zukunft, nein, ich hatte richtig Schiss.

Ich hatte die Wohnungstür zwei Mal abgeschlossen. Die Kinder schliefen friedlich auf improvisierten Matratzen-Betten im Zimmer nebenan, doch ich bekam kein Auge zu. Der Verkäufer des Chicken-Döner-Ladens im Erdgeschoss hatte das Kehren vor seinem Lokal beendet, und bis auf das Geräusch von gelegentlich vorbeifahrenden Autos herrschte an der Papierstraße im Wedding Totenstille. Doch da – plötzlich! War das ein Pochen? Ein Tropfen? Ein Klackern? Oder ein Trippeln von Mäusen in den Wänden?

Ich hörte genauer hin. Vielleicht versuchte sich auch gerade ein Einbrecher am Türschloss. Oder war es ein betrunkener Nachbar, der die Tür verwechselt hatte? War die Wohnungstür wirklich zweimal abgeschlossen? Oben und unten? Lag mein Handy für den Notfall griffbereit neben meinem Kissen? Ich tastete danach. Okay, da lag es. Oder kam das Geräusch vom sonoren Röcheln des Kühlschranks?

Es war zwei Uhr morgens, und ich lag wach. Daran gab es nichts zu beschönigen. Meine Gelenke und Muskeln schmerzten noch vom Kisteneinpacken, Kellerausräumen, Umzugshelfer-Brötchen-schmieren-und-Suppe-Kochen, Kistenauspacken, aber das tat alles nichts zur Sache. Kleingeldbereich – geschenkt!

Ich hatte Angst, weil ich auf einmal zwar nicht einsam, aber alleine war. Seit den paar Stunden, in denen wir hier waren, die Kinder und ich, fühlte ich mich wie der Wachhund des Hauses, der das Rudel beschützen musste. Hatte Marius während unseres Zusammenlebens zwar selten praktische Hilfe im Alltag geleistet, wäre er nachts dennoch derjenige gewesen, der den Kampf auf Leben und Tod für uns alle auf sich genommen hätte. Nun, alleine, war ich die Paranoia in Person.

Ich stand auf, ging von meinem Schlafzimmer in die Küche, trat gegen den alten Kühlschrank, der augenblicklich verstummte, und legte mich wieder hin. Gott sei Dank, das Pochen-tropfen-klackern-irgendwas-Geräusch war verschwunden. Zufrieden versuchte ich einzuschlummern. Schon bald schien die REM-Schlafphase nah, der süße Schlaf wollte mich überkommen, als ich ein Tapsen auf dem PVC hörte.

Lila schien sich in der neuen Wohnung noch nicht orientieren zu können.

„Mama, Mama.“

Ich hörte ihre kleinen, noch babyhaft dicken Füße auf dem Boden. Taptaptaptaptap.

„Mama“, wimmerte es noch einmal. Ich stand auf und suchte meine kleine Maus in der Wohnung, die für Lila wie ein Labyrinth aus Kartons aussehen musste.

„Mein Schatz, mein Schatz, ich bin da“, rief ich. An der Badezimmertür fand ich sie in ihrem geblümten Nachthemd mit Schnuffeltuch und Hasen im Arm. Ich nahm sie ganz schnell hoch und drückte sie fest. Wie weich ihre warmen Bäckchen waren. „Willst du heute bei mir schlafen, Lilli?“, fragte ich sie. „Ich könnte etwas Gesellschaft vertragen.“

Lila nickte und legte ihren Kopf gegen meine Brust, so wie sie es schon als Baby gemacht hatte. Langsam lief ich mit ihr auf dem Arm zurück in mein Zimmer, und wir kuschelten uns gemeinsam ins Bett. Ich gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Kleine Töchter wirken nachts wie Valium. Nach wenigen Minuten schliefen wir beide tief und fest.

Das Erwachen am nächsten Morgen war dagegen grausam. Der Handy-Wecker klingelte um halb acht, damit wir spätestens um halb zehn im Kindergarten sein würden, weil dann der Morgenkreis für die Kinder beginnt. Ich hatte mir dagegen noch ein paar Tage frei genommen für den Umzug. Darüber freuen konnte ich mich allerdings so gar nicht.

„Aua“, sagte ich. „Lila, Lila, bitte geh da runter.“ Sie hatte halb auf meiner Brust geschlafen. Eine falsche Bewegung – zu spät. Durch meinen Rücken zog sich ein Schmerz, als hätte ich mir einen Nerv eingeklemmt. Dazu sprudelten die Emotionen von gestern wie ein Wasserfall in meinen Kopf zurück.

War das alles wirklich passiert? Wohnte ich jetzt woanders? Ja, es war alles so passiert. Wir waren keine klassische Familie mehr. Ich wohnte nicht mehr im hübschen Prenzlauer Berg, auch nicht mehr im schicken Teil Pankows. Ich musste mich jetzt in einem Mietshaus in Berlin-Wedding einrichten, da wo die Boateng-Brüder aufgewachsen sind und es im Hausflur nach Chicken Tandoori riecht. Marmor ade, hallo PVC. Wenigstens war die Miete mit 700 Euro warm nicht hoch und der Kindergarten nur zwei Busstationen entfernt. Aber da hörten die Vorteile auch schon auf. Nun begann das Leben ohne Ehe, Einbauküche und Einlagensicherung. Ich spürte aufkommende Existenzängste vom Feinsten. Doch darüber konnte ich jetzt glücklicherweise gerade nicht weiter nachdenken.

Ich raffte mich aus meinem schlafwarmen Bett auf, um den Tag in den Griff zu bekommen. Lila war längst vorgelaufen, ihren Bruder wecken, und mir schoss die Frage durch den Kopf: Würde ich je wieder mit jemandem kuscheln, der größer war als 1,20 Meter? Im Moment bezweifelte ich das sehr.

„Guten Morgen, kleiner Prinz“, begrüßte ich Max in seinem Bett. Er blinzelte und drehte seinen Blondschopf noch einmal um – von mir weg. Ich hätte mich am liebsten zu ihm gelegt, aber was nützte es, wenn nur das eine Kind ein Langschläfer war. Im Pyjama bahnte ich mir meinen Weg durch die Kartons und trat erst auf einen Lego-Stein, dann auf die Schatzkiste der Playmobil-Piraten – gefüllt mit gefühlt Millionen winzigen Plastikgoldmünzen. Eilig bückte ich mich, kehrte sie mit den Händen zusammen, bevor Max es merkte. Die Wohnung war ein Saustall. Das Einzige, was es erträglich machte, war, dass es mein Saustall war. Keiner hatte Schuld, niemand, der das Duschgel nicht wieder verschlossen, das Handtuch nicht wieder aufgehängt oder die Bierflasche von gestern Abend auf dem Couchtisch stehengelassen hatte. Jedes Körnchen Dreck war durch meine mangelnde Demut vor Disziplin und Ordnung, meine eigene Liederlichkeit entstanden.

Und trotzdem war ich heute Morgen gereizter als sonst. Die Kinder spiegelten mir das sofort. Lila schrie, als sie auf die Toilette wollte, weil der Hocker zum Vor-das-Klo-Stellen nicht aufzufinden war. Hektisch kramte ich in den Kartons nach einem Hocker, bevor eine gelbe Pfütze auf den Badfliesen entstehen konnte. Max weigerte sich auch in der nächsten halben Stunde, überhaupt erst aufzustehen.

„Ich bleibe heute zu Hause“, rief er und zog die Bettdecke wieder über den Kopf.

„Das geht nicht“, bettelte ich fast schon. „Mama hat heute so viel zu tun. Mama muss doch die Kartons auspacken.“

Ich musste alleine das Waschen, Frühstücken, Anziehen geregelt bekommen und hatte keinen Antrieb. Da war nun wirklich niemand mehr, der auf dem letzten Meter einen Schnürsenkel zuband oder die Zähne nachputzte. Ich war motzig und die Kinder hatten die Kooperationsbereitschaft einer Gewerkschaft kurz vor einem Streik. Ich wollte deeskalierend wirken, also ließ ich sie erst einmal frühstücken. Choco Pops, so viele sie wollten. Das gab es sonst nie, maximal mit Haferflocken gemischt, aber so konnte ich ungestört duschen gehen. Eilig suchte ich mir Shampoo und Duschgel aus einem Karton zusammen und stellte mir beim Einseifen vor, dass da bereits ein Duschvorhang hing.

Es war mittlerweile schon halb neun, und in unseren Kindergarten darf man die Kinder nur bis halb zehn bringen – danach nicht mehr. Lila und Max hatten sich in der Zwischenzeit ins Kinderzimmer verzogen, wo sie jeder in ein Spiel vertieft waren. In mir stieg leichte Panik auf. Ich legte alle Klamotten auf die Betten, aber Lila und Max spielten unbeeindruckt weiter.

„Ich will, dass ihr euch jetzt anzieht, sonst gibt es eine Strafe. Hört ihr mich …“

Schon die Ergänzung „Hört ihr mich“ kommt im autoritär-pädagogischen Sinne einem Todesurteil gleich. Kein Diktator, keine Autoritätsperson muss einer klar formulierten Forderung Nachdruck verleihen. Lila und Max rochen mein erzieherisches Schwächeln natürlich wie Spürhunde Kokstütchen – und das war mein Fehler. Ich stand mitten im Kinderzimmer und war der Idiot. „Na gut, dann gibt es jetzt Strafen“, brüllte ich. Ich nahm den Plüsch-Gorilla aus dem Puppenbett und das dazugehörige Milchfläschchen. „Das kommt jetzt weg“, sagte ich bestimmt.

Lila schaute mich mit großen Puppenmutteraugen an. Jetzt dreht die Alte am Rad, wusste jetzt auch das Töchterchen.

„Anziehen! Sofort!“

Die Botschaft war klar. Lila griff nach ihrer Strumpfhose. Sie war eine typische Zweitgeborene. Konnte Dinge mit zwei, die Max noch nicht einmal mit vier Jahren alleine hinbekam. Max machte mit, nachdem ich ihm in Bezug auf sein Star-Wars-Laserschwert Ähnliches angedroht hatte. Das war kindisch und total unpädagogisch, aber ich war verzweifelt. Ich hatte einmal von einer Bekannten gehört, dass sie aus Wut und Verzweiflung den Adventskalender ihres Sechsjährigen aus dem Fenster des dritten Stocks geworfen hatte. Zack! Weg! Auf Wiedersehen! Total verantwortungslos, also bitte nicht nachmachen.

Natürlich: Seinem Kind Spielsachen wegzunehmen ist nicht schön, aber leider die moderne Alternative zur körperlichen Züchtigung und sogar zwecks Aggressionsabbau Grundvoraussetzung für eine gewaltfreie Erziehung. Da kann mir keiner was vormachen. Eltern, die sagen, dass sie ohne materialistischen Druck arbeiten, ohne Fernsehverbot oder Spielzeugentzug, halte ich für Heuchler.

Obwohl ich von meinem Tun halbwegs überzeugt war, fühlte ich mich an diesem Morgen unendlich schwach und angreifbar. Die Kinder merkten, dass etwas nicht stimmte, dass meine Weltordnung ins Wanken geraten war, und nutzten meinen Autoritätsverlust für eine Neuverschiebung der Gewichte. Sie forderten mehr Aufmerksamkeit, oder kam mir das nur so vor, weil ich ein schlechtes Gewissen hatte? Das war sie wohl, die Elendsspirale der Alleinerziehenden. Man hat das Gefühl, ein Versager zu sein, weil der andere Elternteil nicht da ist. Also erspart man seinen Kindern viele Diskussionen und echte Autorität. Was wiederum dazu führt, dass sie mit weniger Regeln aufwachsen, als ihnen vielleicht guttun würde. Zu zweit seinen Kindern gegenüberzustehen und zu sagen: „Das ist nicht gut“ oder „Dein Papa sieht das genauso“ ist wesentlich einfacher, als sich alleine gegen zwei Kinder behaupten zu müssen.

Später habe ich oft gedacht, dass man als Alleinerziehende häufig in die Falle tappt: Man hat ein schlechtes Gewissen, weil die Kinder ihren Papa oder ihre Mama nicht so oft sehen. Warum soll man ihnen dann das Leben noch schwerer machen? Man erlaubt ihnen mehr, als man eigentlich möchte. Was natürlich auch etwas mit einem selbst zu tun hat: Zu wenig Autorität entsteht immer wieder auch aus Müdigkeit, Dauererschöpfung, fehlender Lust auf noch mehr Multitasking und aus Schwäche.

Wenn ich es positiv wende, frage ich mich, ob ich womöglich alleine authentischer vor meinen Kindern agiere, als es ein Paar je könnte. Bekommen sie so nicht mehr erwachsenes Leben mit? Sicher ist: Müdigkeit macht schwach und nachgiebig. Nachgiebigkeit sorgt für mehr Chaos, wie der Frühstückstisch an diesem Morgen unschwer erkennen ließ. Wenn die Mutter in der Dusche verschwindet, räumt man als Kind nicht unaufgefordert den Teller in die Spülmaschine und fragt, ob man vom Tisch aufstehen darf. Auch solche „Hausregeln“ sind zu zweit leichter durchzusetzen. Wenn zwei Erwachsene vormachen, wie es zu sein hat, ist das sicher besser, als wenn eine Mutter am Rande der Hysterie versucht, den Knigge am Tisch einzuführen. Aber egal welche Theorien man über seine vielleicht auch berechtigte Unzulänglichkeit vor den Kindern entwickelt, das schlechte Gewissen bleibt. Meine Babys, sie taten mir so leid. Die ersten Jahre ihres Lebens waren sie in einer Rama-Familie aufgewachsen, jetzt wohnten sie in einem Problemviertel neben Tram-Schienen und stark befahrener Straße. Ich musste mich zusammenreißen. (...)

Zum Weiterlesen:

Caroline Rosales, Single Mom. Was es wirklich heißt, alleinerziehend zu sein. Rowohlt Taschenbuch Verlag, 9,99 Euro. Erscheint am 24. Juli

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