Gesellschaft

Jung geblieben

| Lesedauer: 18 Minuten
Antje Hildebrandt

Was heißt es, alt zu sein? Die Ausstellung „Dialog mit der Zeit“ im Museum für Kommunikation will mit Klischees aufräumen. Dabei helfen Senioren aktiv mit – indem sie mit den Besuchern ins Gespräch kommen

Hi, sagt er, ich bin der Axel. Nein, der Axel ist nicht Einrichtungsberater bei Ikea. Er ist auch kein Sozialpädagoge, der jeden duzt. Der Axel ist Rentner. Ein furchtbarer Begriff. Er klingt nach beige-farbenem Baumwoll-Blouson, Treppenlift und koffeinfreiem Schonkaffee. Der Rentner, das ist das Schreckgespenst des Bummelanten, der grundsätzlich kurz vor Ladenschluss die Kasse im Discounter blockiert, weil er, schon halb blind, ewig lange braucht, um 89 Cent einzeln für einen Liter Milch abzuzählen.

Und wenn Sie jetzt sagen, Schluss mit den Klischees, gibt es denn überhaupt nichts Positives, was einem zu Rentnern einfällt, dann wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Axel. Sie können ihn demnächst im Museum für Kommunikation in Mitte treffen. Zweimal die Woche führt er durch eine Ausstellung, die zuvor schon in Tel Aviv und Frankfurt am Main zu sehen war und die danach auch im Rest der Welt zu sehen sein wird, in Bern, Helsinki, Moskau und Singapur. Sie heißt „Dialog mit der Zeit“, und dieser Titel ist wortwörtlich zu verstehen. Denn „die Zeit“, das sind 33 Berliner. Alles Menschen wie „der Axel“, die noch einmal drei Wochen lang die Schulbank gedrückt und an ihrer Rhetorik gefeilt haben, um mit dem Klischee des Rentners aufzuräumen.

Der Schlüssel zu dieser Ausstellung ist ihr Leben, ihre Biografie, ihre Geschichte. Jeder Guide stellt sich mit drei Fotos vor, als Kind, als Erwachsener und als „Golden Ager“. Und während sie die Besucher vorbei an Stationen lotsen, wo man testen kann, wie es sich anfühlt, wenn das Augenlicht schwindet oder die Beine schwerer werden, stehen sie den Besuchern für Fragen zur Verfügung.

Menschen machen die Ausstellung aus

„Haben Sie schon mal gelogen, als Sie nach Ihrem Alter gefragt wurden?“ – „Würden Sie die Zeit manchmal gerne zurückdrehen?“ – „Was machen Sie, wenn Sie die Haustür nicht mehr so schnell aufschließen können, weil Ihnen die Hände zittern?“ Das sind Fragen, die vielleicht keiner so gut beantworten kann wie „der Axel“ und seine Kollegen.

Menschen als Exponate? Ausgedacht hat sich dieses Experiment die Dialogue Social Enterprise GmbH, ein soziales Unternehmen, das Menschen am Rande der Gesellschaft integrieren will – zum Beispiel Sehbehinderte. Mit dem „Dialog im Dunkeln“ fing es 1988 an, einer Ausstellung, in der Besucher von blinden Guides durch abgedunkelte Räume geführt werden, damit sie eine Ahnung davon bekommen, wie sich Blinde orientieren. An Düften, am Wind, an Temperaturen, Tönen und Texturen. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Inzwischen haben acht Millionen Menschen in 38 Ländern diese Ausstellung gesehen. Mit dem „Dialog im Stillen“ ging es weiter. Diesmal entführten Gehörlose Besucher in eine Welt, in der man lernt, mit den Augen zu hören und den Händen zu sprechen. Auch diese Ausstellung ging rund um den Globus.

Und jetzt also der „Dialog mit der Zeit“. Rentner als Randgruppe: Das mutet absurd an. Die Bundesrepublik ist eines der Länder mit dem höchsten Rentner-Anteil der Welt. Derzeit gibt es 20,61 Millionen Menschen, die 65 Jahre und älter sind. Statistisch gesehen kommen auf einen Rentner 2,85 Beitragszahler. Zum Vergleich: In Indien sind es knapp elf Menschen im erwerbsfähigen Alter. Unausgewogener ist dieses Verhältnis nur noch in Japan. Dort liegt der Wert bei 2,19. Kann man vor diesem Hintergrund von einer Minderheit sprechen? Diskriminiert man die Rentner nicht sogar doppelt, wenn man sie gewissermaßen unter Denkmalschutz stellt? Fitte Berliner wie Axel Neukum, Sigrid Stawowy, Paul Böhm, Elisabeth Griewank oder Manfred Krüger, die wir hier vorstellen?

„Altwerden ist gar nicht so schlimm“

Annkatrin Meyer ist Projektmanagerin von „Dialog mit der Zeit“. Sie sagt, dass es der Ausstellung darum gehe, ein differenziertes Bild vom Alter zu vermitteln. Und dass dieses Anliegen auch von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (Bagso) unterstützt werde, die hierzulande 13 Millionen ältere Menschen vertritt. Deren erste Vorsitzende, Ursula Lehr, 85, geht sogar noch einen Schritt weiter. Lehr ist eine der bekanntesten deutschen Altersforscherinnen und vielen noch in Erinnerung als Bundesgesundheitsministerin in der Regierung Kohl. Sie sagt, die Ausstellung räume den Stationen zu viel Platz ein, an denen man das Altwerden testen kann. Dadurch entstehe ein schiefes Bild. Nämlich das, dass alte Leute taub, blind, zittrig und gehbehindert seien. „Aber keiner ist alles.“

Da ist es wieder, das Schreckgespenst des Rentners. Fragt man „den Axel“, wie er mit diesem Klischee aufräumen will, schaut er einen entgeistert an. „Ist das wirklich notwendig?“, fragt er dann. „Altwerden ist gar nicht so schlimm. Guck mich an.“

Axel Neukum, 71, liebt es, Neues auszuprobieren

Es soll Menschen geben, die eine To-Do-Liste schreiben, bevor sie sich dazu durchringen können, etwas Neues anzufangen. Axel Neukum gehört nicht dazu. Planen, das sei nicht so sein Ding, sagt der Finanzcontroller im Ruhestand. Warum auch. Das Leben, es sei ja so etwas wie eine Schachtel Pralinen. Und woher solle er heute schon wissen, worauf er morgen Appetit hat?

Das ist sein Credo. Damit ist Neukum bisher gut gefahren. Sonst würde er jetzt nicht durch die 2. Etage des Museums für Kommunikation federn, ein sportlicher Siebziger in Sneakern, dunklen Sweatshirt und Canvas-Jeans. Er gehört zu den 33 Senioren, die Besuchergruppe ab 1. April durch einen Parcours von Geräten lotsen werden, an denen man ausprobieren kann, wie sich das Älterwerden anfühl. Axel Neukum – ein lebendes Exponat, wenn auch eines, das nicht dem Klischee des Rentners entspricht. Darum hat ihn das Museum ja ausgewählt.

Axel Neukum joggt. Er hat kurz vor der Rente begonnen, Keyboard zu spielen in einer Band. „Tasten drücken“, sagt er, „habe ich mir selber beigebracht.“ Er leitet Computer-Kurse im Senioren-Club Charlottenburg-Wilmersdorf. Seinen 70. Geburtstag hat er mit seinen beiden Söhnen in Argentinien gefeiert, nach einem 14-Stunden-Flug. Er sagt: „Thomas, mein Ältester, hat mich auf die Idee gebracht. Buenos Aires war die letzte Station auf seiner Weltreise.“

All das wird Neukum den Besuchern erzählen, wenn sie ihn fragen. „Der Axel“, wie er sich selber vorstellt, macht das auf eine so selbstverständliche Art, dass man versteht, worum es den Machern dieser Ausstellung geht: nämlich zu zeigen, dass das zwischen dem biologischen und dem gefühlten Alter Welten liegen können.

Na ja, sagt Axel Neukum zum Abschied und angelt sich sein Iphone 6 aus der Hosentasche, er habe Glück im Leben gehabt, großes Glück. Eine intakte Familie, zwei gesunde Söhne, keine Krankheiten, genug Geld, um sich seine Wünsche zu erfüllen. Bloß einer ist immer noch offen. „Ich würde so gerne noch Opa werden.“

Sigrid Stawowy, 86, will anderen Menschen Mut machen

Eine Kindheit in Trümmern. Nächte im Luftschutzbunker. Eine Flucht im Bombenhagel. Der Tod ihres Mannes. Der Verlust ihrer Tochter. Sigrid Stawowy hat in ihren 86 Jahren einige Dinge erlebt, die Narben hinterlassen haben. Doch sie hat es jedes Mal geschafft sich aufzurappeln. Daran muss man denken, wenn man ihr jetzt im Museum für Kommunikation begegnet, einer zierlichen Frau im Wollpulli, die Augen schwarz geschminkt, die Haare hennarot gefärbt und ein Totenkopfarmband am Handgelenk. Ein Andenken an ihre verstorbene Tochter. Sie sagt, sie sei trotz allem dankbar für dieses Leben. Und: „Ich will nicht einen Tag jünger sein.“

Trotzig klingt das, beinahe kämpferisch. Sigrid Stawowy steht inmitten der Ausstellung „Dialog mit der Zeit“, ab dem 1. April ist das ihr Arbeitsplatz. Zweimal die Woche lotst die ausgebildete Englisch-Dolmetscherin dann Besuchergruppen durch die 2. Etage. Es geht um die mehr als 20 Millionen Rentner in Deutschland, aber es geht eben auch um sie, um ihr Leben, mit all seinen Schicksalsschlägen, den persönlichen und denen, die sie mit anderen teilt. Und deshalb ist Sigrid Stawowy jetzt schon ein bisschen nervös. Man könnte sagen: Ihr Leben kommt auf den Prüfstand.

Jeder Guide stellt sich mit drei Fotos vor. Man sieht Sigrid Stawowy als Teenager, eine hübsche Frau mit Zopf, die mit weit aufgerissenen Augen in die Kamera guckt. Man sieht sie als junge Mutter mit Simone auf dem Schoß, ihrem einzigen Kind. Auf einem weiteren Foto sitzt sie elegant gewandet am Tisch einer Ballgesellschaft im noblen Hotel Hilton, irgendwann in den 1970-er Jahren. Sie sagt, sie und ihr Mann, Inhaber eines Autosalons, hätten diese Zeit genossen. Kunstausstellungen. Opern. Bälle. Die beiden immer mittendrin.

Die Liebe zur Kunst, zur Musik und zu den schönen Dingen des Lebens, sie ist alles, was ihr aus dieser Zeit geblieben ist. Erst starb ihr Mann, dann ihre Tochter, mit gerade mal 42 Jahren. Sigrid Stawowys Stimme stockt, wenn sie über den Verlust ihres Kindes redet. Die Tochter wollte nicht mehr leben, es war ihr Entschluss. Die Mutter sagt, verwundet habe sie es bis heute nicht.

Sie hat Kraft im Glauben und ihren inneren Frieden. Sie war schon über siebzig, als sie ihn fand, in einem indischen Ashram. Sie sagt, sie habe alle Chancen genutzt, die ihr das Leben geboten habe. Das versöhne sie mit den Schicksalsschlägen. Sie wolle anderen Mut machen, deshalb sei sie hier. Um zu zeigen, dass das Leben immer weitergehe.

Paul Böhm, 63, ist die gute Seele einer IT-Firma

Wenn er kommt, steigt das Stimmungsbarometer in der IT-Firma Futurice auf heiter bis sonnig. Paul Böhm bugsiert dann einen Suppentopf in die Küche der Firmenräume in Mitte. Er legt eine CD mit Chillout-Lounge-Musik ein und deckt den Tisch. Heute gibt es Kartoffel-Curry-Suppe mit Mangotopping. Webdesigner aus China, Australien und den USA sitzen um einen Tisch und schielen zu dem Korb, den Paul Böhm ebenfalls mitgebracht hat. Darin ist selbstgebackener Strudel, als Nachtisch. Ohne den geht es nicht.

Einmal im Monat kommt Paul Böhm, 63, ehemaliger Chefsteward der Lufthansa, als Koch ins Haus, aber eigentlich ist er mehr als das. Gastgeber, gute Seele, die Mutter der Kompagnie - um nicht den Begriff „Wohlfühl-Opa“ zu strapazieren.

2013 hatte ihn die IT-Firma unter hundert Bewerbern ausgesucht (die Berliner Morgenpost berichtete). Eigentlich sollte es eine „kochende Großmutter“ sein, die den Angestellten in der Fremde ein Stück Heimatgefühl bieten soll. Aber Paul hatte einen entscheidenden Vorteil: Als Globetrotter ist er auch im Internet zu Hause, und das macht vieles leichter, wenn man es mit Jungs zu tun hat, die Apps und Webseiten für Hersteller wie Volkswagen und Samsung entwickeln. Und so hält die Verbindung bis heute.

Er sagt, man habe denselben Horizont. Und der reiche über den Rand der Suppenschüsseln hinaus. Aufmerksam, wie der kinderlose Kunstfreund ist, hat er die natürlich auch noch selber mitgebracht.

Elisabeth Griewank, 65, ging als Granny Au Pair nach England

Sie ist ihr Leben lang mit leichtem Gepäck gereist. Australien, USA, England - beinahe zwanzig Jahre lang hat Elisabeth Griewank, 65, ihre Zelte immer dort aufgeschlagen, wo ihr Mann, ein renommierter Mathematik-Professor, eine Stelle fand. Und ausgerechnet jetzt, da ihre eigenen vier Kinder aus dem Haus sind und sich das Paar ein Eigenheim im grünen Altglienicke gekauft hat, hat Elisabeth Griewank wieder das Fernweh gepackt.

Einmal mit 64 Jahren als Au Pair ins Ausland gehen. Abstand gewinnen, die Zeit nutzen, um sich darüber klar zu werden, wie es jetzt weitergehen soll, im letzten Drittel des Leben: Das waren Fragen, die sich die freiberufliche Englisch-Lehrerin gestellt hat.

Sie sitzt in einem roten Sessel, ein fein geschnittenes Gesicht hinter einer randlosen Brille, die ihr dekorativ auf die Nasenspitze rutscht, wenn sie in ihren Papieren blättert. Nach drei Monaten in der englischen Universitätsstadt Cambridge ist sie wieder zurück. Wie das denn gewesen sei, mit 65 Jahren in einem dienstboten-ähnlichen Angestellten-Verhältnis, ohne Bezahlung, nur gegen Kost und Logis? Sie winkt ab. Alles kein Problem, sagt die gebürtige Bremerin. Cambridge kannte sie schon. Sie hat dort mit ihrer Familie schon einmal gelebt. Viele Museen, viele Theater, Menschen, die aus allen Teilen der Welt kommen. An so einem Ort fühlt sie sich gleich wie zu Hause.

Die Mutter ihrer Gastfamilie, eine Unternehmensberaterin, war vorab zufällig mit den Kindern in Berlin, und man traf sich zum tea for two. Elisabeth Griewank sagt, das unterscheide die reifen Au Pairs vielleicht von den jungen, die nach dem Abi ins Ausland gingen. Sie suchten sich ihre Gastgeber sorgfältiger aus. Sie hatte ihre Familie über die Hamburger Organisation Granny Aupair gefunden, die seit dem Jahr 2010 über 1000 Frauen ab 50 Jahren in 40 Länder vermittelt hat.

Elisabeth Griewank hat Glück mit ihrer Familie gehabt. Sie sagt, der Job habe ihr sogar noch genug Luft gelassen, um neue Bekanntschaften zu schließen, eine Steppdecke für Enkelkind Nr. 5 zu quilten und die Route für die nächsten Jahre abzustecken: Elisabeth Griewank und ihren Mann zieht es jetzt nach Südamerika. Schon in Cambridge hat sie damit begonnen, sich Portugiesisch „reinzubimsen“.

Manfred Krüger, 73, wechselte von seinem Leben als Justizvollzugsbeamter in die Filmbranche

Neulich rief eine Agentur an. Ob er Zeit habe, einen Werbespot für einen Telefonanbieter zu drehen? Es gäbe da aber ein Problem. Er müsse nämlich reiten. „Mit oder ohne Sattel?“ „Mit, aber der Gaul ist 1,80 Meter groß.“ „Okay, dann bringe ich eine Trittleiter mit.“

Typisch Manfred Krüger. Passt nicht, gibt es nicht in seiner Welt. So hat es Krüger, 73, schon gehandhabt, als er noch mit beiden Beinen im Berufsleben stand, erst als Fliesenleger und Ofensetzer, dann als Beamter der JVA Tegel, Europas größter Justizvollzugsanstalt. Und so hält er es auch, seit er mit sechzig Jahren in den Ruhestand ging. Wobei Ruhestand eigentlich nicht das richtige Wort sei, sagt Krüger. Er sitzt im Wohnzimmer seines Einfamilienhauses in Britz und legt eine dicke Mappe mit Fotos und Zeitungsausschnitten auf den Tisch. Sie zeigen, was Manfred Krüger alles gemacht hat, seit er vor dreizehn Jahren seine Uniform als JVA-Beamter auszog. Seither arbeitet er als Komparse für Werbe-, TV- und Kinofilme. Rund 30 Filme hat er gedreht. Die meisten Rollen sind ohne Text. Die Kamera streift nur kurz sein Gesicht. Er war einer der Nazi-Offiziere in „Inglorious Basterds“, die sich aus einem brennenden Kino retten mussten. Er saß eine Woche lang mit anderen eingepfercht in einer Boeing 737 und empfand nach, was die Passagiere der 1977 entführten „Landshut“ erlitten, bevor sie nach fünf Tagen befreit wurden. „Mogadischu“ hieß der ARD-Thriller.

Man findet Krüger über Starboxx und sieben andere Berliner Agenturen. Zur Filmerei sei er zufällig gekommen, sagt er. Ein Kumpel aus der Sauna habe ihm davon vorgeschwärmt. Davon, dass ihm jeder Film die Tür zu einer anderen Welt öffne. Dass er Erfahrungen mache, die er sonst nie gemacht hätte. Die Arbeit als Abenteuer.

Krüger sagt, er mache das, so lange seine Frau Gisela keine Probleme damit habe. Sie sind seit 43 Jahren verheiratet. Er grinst sie verschmitzt an: „Müsste ich mich eines Tages entscheiden: Ehe oder Filmerei, ich würde natürlich die Ehe nehmen.“

Die Ausstellung: Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet „Dialog mit der Zeit“ am 31. März. Zu sehen ist die Erlebnisausstellung vom 1. April bis 23. August im Museum für Kommunikation, Leipziger Straße 16, 10117 Berlin. Öffnungszeiten: Di. 9 bis 20 Uhr, Mi. bis Fr. 9 bis 17 Uhr, Sbd. und So. 10 bis 18 Uhr. Eintritt: 4 Euro, bis 17 Jahre frei.