Transsexualität

Wenn Kinder im falschen Körper geboren werden

Kinder lieben Rollenspiele – nicht nur an Fasching. Doch was ist, wenn der Wunsch, das eigene Geschlecht zu ändern, nicht vorüber geht? Transsexuelle und ihre Familien berichten.

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In der Kita war das Kind, das alle Max* nannten, gern mit Mädchen zusammen. Es konnte gar nicht verstehen, warum die Jungen immerzu mit Autos spielen und kämpfen wollten. Die Mädchen versuchten vergeblich, es dazu zu bringen, ihr Prinz zu sein. Es spielte nur mit, wenn es die Prinzessin sein durfte. Zum Fasching ging es als Rotkäppchen. Und zu Hause? Da war bald jeden Tag Karneval. Das Kind trug ein Prinzessinnenkleid und eine lange Blondhaarperücke. Es bettelte um neue Mädchenkostüme für die Verkleidungskiste. "Eine Phase, die irgendwann vorübergeht", dachten die Eltern. Doch es kam anders.

Heute ist die kleine "Prinzessin", die am liebsten Kleider trägt, neun Jahre alt. Max sagt keiner mehr zu ihr. Schon mit drei Jahren, so das Kind, sei ihm bewusst gewesen, dass es trotz Penis und Hoden kein Junge ist, sondern ein Mädchen. Und dass es nicht Max heißt, sondern Lara*.

Lara ist transsexuell. Sie ist ein sogenanntes Transmädchen, ein Kind, das physisch männlich ist, aber eine weibliche Geschlechtsidentität hat.

"Transsexuelle Kinder erkennt man daran, dass der Wunsch nach einer gegengeschlechtlichen Veränderung kontinuierlich ist", erklärt der Berliner Psychologe Peter Keins, der mit betroffenen Kindern und ihren Eltern arbeitet (siehe Interview).

"Mama, ich bin anders"

Wie viele transsexuelle Kinder in Deutschland leben, darüber gibt es sehr widersprüchliche Angaben. Nach einigen Schätzungen ist nur jedes hunderttausendste Kind ein sogenanntes Transkind, nach anderen eins von tausend. Für die Kinder und deren Eltern ist das Anderssein eine große Herausforderung, die nicht selten viele Sorgen mit sich bringt. Auch bei Cornelia Pfeifer*, der Mutter von Lara.

Lara, die aufgrund ihrer Geschlechtsmerkmale zunächst den Namen Max bekam, war Cornelia Pfeifers erstes Kind. Deswegen hatte die Mutter auch keine genauen Vorstellungen davon, wie ein typischer Junge zu sein hat. Die Umgebung allerdings spiegelte ihr schon sehr früh, dass ihr Kind in diese Kategorie nicht so recht passte. Es sei viel weicher als andere Jungen und so kreativ, hieß es. Oder: "Es wird bestimmt später Künstler oder schwul."

Sorgen machte sich die Mutter anfangs keine. Für sie war es normal, dass ihr Kind sich ausprobierte, auch mal Puppenmama war oder sich verkleidete. Sie sprach offen mit dem Kind. Einmal, als es sich auf einem Familienbild langhaarig und im Kleid malte, obwohl es kurze Haare und Hosen trug, sagte sie scherzend: "Nanu, haben wir Besuch?" Als Antwort erhielt sie: "Mama, ich bin anders. Ich werde später eine Frau sein."

Das Kind ließ nicht locker. "Ich spiele jetzt, dass ich Lara bin, und ihr sollt mich immer so nennen", sagte es. Nachts drapierte es um sein Bett herum Zauberkugeln, Traumpuppen und Feen. Dinge mit magischen Kräften, die den Penis wegzaubern sollten.

Ebenso sehnsüchtig wie Transmädchen ihren Penis loswerden wollen, wünschen sich Transjungen einen. Manche entwerfen detaillierte Penisbaupläne, andere bauen sich "Pinkelhilfen", um endlich nicht mehr im Sitzen auf die Toilette zu müssen. Cornelia Pfeifers Kind stellte sich vor, dass zunächst alle Mädchen einen Penis haben, der dann später abfällt.

Traumatisches Erlebnis

Wie ernst es ihrem Kind mit seinem Wunsch war, erfuhr Cornelia Pfeifer, als es viereinhalb Jahre alt war. Unfreiwillig wurde sie Zeugin einer verstörenden Szene. Im Badezimmer versuchte sich das Kind mit einer Schere den Penis abzuschneiden. Im Rückblick der schwärzeste Tag im Leben der Mutter – und ein Wendepunkt.

Unmittelbar nach dem traumatischen Erlebnis suchte Cornelia Pfeifer nach Informationen im Internet und stieß auf Seiten über Transsexualität im Kindesalter. Die Kommentare waren sehr widersprüchlich und verwirrten sie. Der Kinderarzt riet: "Lassen Sie doch das Kind entscheiden." Doch so einfach war es nicht.

Das Kind versuchte weiter, sich den Penis abzuschneiden oder sich selbst zu verletzen. Es wollte vor ein Auto laufen und sterben. "Um als 'Mädchenengel' in den Himmel und danach als Mädchen wieder auf die Erde zu kommen."

"Wozu brauchst du eine Scheide?" fragten die verzweifelten Eltern. Die Antwort kam prompt: "Damit ich endlich Lara sein und Mädchenkleider anziehen kann." Die Familie suchte medizinischen Rat. "In der Klinik sagte man uns, Max habe ein Aufmerksamkeitsproblem wegen der Geburt seines jüngeren Geschwisterkindes", erinnert sich Cornelia Pfeifer. "Wir fühlten uns nicht gut beraten und mit der Situation alleingelassen."

"Nichts zu tun ist menschenverachtend"

Viele Kinder- und Jugendpsychiater halten es für verfrüht, bei Kindern überhaupt die Diagnose Transsexualismus zu stellen, und sprechen deshalb lieber von einer Geschlechtsidentitätsstörung. Sie warnen insbesondere vor einer frühen Gabe von Hormonen. Das könnte die normale psychosexuelle Entwicklung der Kinder stören. Andere halten es für falsch abzuwarten.

"Nichts zu tun" ist für den Hormonspezialisten für Kinder und Jugendliche Achim Wüsthof keine Option, sondern "menschenverachtend". Im Hamburger Endokrinologikum betreut er mehr als hundert transsexuelle Kinder und Jugendliche. Je zur Hälfte Transjungen und Transmädchen. Hat der behandelnde Kinder- und Jugendpsychiater bereits eine Transsexualität diagnostiziert, kann Zeit gewonnen werden – bis zu mehreren Jahren, indem die beginnende Pubertät von sogenannten Pubertätsblockern unterdrückt wird.

"So wird den Jugendlichen die Qual erspart, dass sich die unerwünschten Geschlechtsmerkmale ausbilden – eine Entwicklung, die dann später mit großem Aufwand und oft fragwürdigem Erfolg wieder rückgängig gemacht werden muss", sagt Wüsthof. Das jüngste Kind, das er bisher behandelt hat, war ein Transjunge von knapp zehn Jahren, bei dem die Brustentwicklung bereits eingesetzt hatte. Eine frühzeitige Behandlung hat in Wüsthofs Augen eindeutige Vorteile. Die äußerliche Angleichung an das Zielgeschlecht verlaufe problemlos und die Jugendlichen erlebten anders als ihre älteren Leidensgenossen keine Stigmatisierung.

Alles andere als harmlos

Kritiker einer Hormongabe im Kinder- und Jugendalter ist Alexander Korte von der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der Leitende Oberarzt beschäftigt sich seit über zehn Jahren intensiv mit der Materie. Lange hat er mit Klaus M. Beier vom Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin der Berliner Charité zusammengearbeitet und gemeinsam mit den dortigen Kinder- und Jugendendokrinologen eine interdisziplinäre Sprechstunde für Kinder und Jugendliche etabliert.

Die Pubertätsblocker hält Korte nicht für harmlos. Studien an mehreren hundert jugendlichen Patienten weltweit hätten ergeben, dass die Behandelten nach Einnahme von Pubertätsblockern sich anschließend zu 100 Prozent auch für die Einnahme von gegengeschlechtlichen Hormonen entschieden. Wohingegen sonst nur zehn bis 20 Prozent der Kinder mit Geschlechtsidentitätsstörung diesen Weg wählten. Für Korte bedeutet das: Mit der Entscheidung für die Pubertätsblocker werden bereits die Weichen gestellt für die darauf folgenden, weiterreichenden Maßnahmen zum Geschlechtsrollenwechsel. "Auch, wenn die Mehrzahl der Transsexuellen schon in der Kindheit wusste, dass sie einem anderen Geschlecht angehören, heißt das im Umkehrschluss nicht, dass alle Kinder mit Geschlechtsidentifikationsstörung auch eine transsexuelle Entwicklung nehmen", sagt er.

Hinter dem Wunsch, das Geschlecht zu wechseln, können sich auch andere Gründe verbergen, etwa eine abgelehnte Homosexualität. Das zeigen verschiedene Langzeitstudien. 75 bis 80 Prozent aller Kinder mit ausgeprägter Geschlechtsidentitätsstörung werden später homosexuell. "Die eigene Homosexualität möchten sich viele nicht eingestehen, aus Angst vor Ausgrenzung und Anfeindung – selbst innerhalb der Primärfamilie", ist die Erfahrung von Klaus M. Beier von der Charité.

Aufwendige Diagnose

Wie jedoch lässt sich Transsexualität eindeutig feststellen? Zur Diagnosesicherung an der Charité gehört unter anderem ein psychotherapeutischer Alltagstest, der sich über zwölf bis 18 Monate erstreckt und Voraussetzung für eine gegengeschlechtliche hormonelle und operative Therapie ist. Während des Alltagstests sollen die Jugendlichen im anderen Geschlecht leben, und das in allen Bereichen. In der Charité war der jüngste Patient, der jemals gegengeschlechtliche Hormone erhielt, 16 Jahre alt.

Weil das Warten jedoch für die Beteiligten gerade in der Pubertät besonders quälend ist, will der Münchener Oberarzt Alexander Korte die Kriterien finden, die eindeutig zeigen, bei welchen Kindern die Symptomatik bestehen bleibt und in eine Transsexualität mündet. Das sei nicht einfach, sagt er. Je durchgängiger und überzeugender das Kind in der gegengeschlechtlichen Rolle gelebt habe, desto größer sei zwar die Chance. Trotzdem hat Korte immer wieder Fälle erlebt, wo sich der Wunsch nach einem Leben im anderen Geschlecht unter dem Einfluss der natürlichen Hormone wieder aufgelöst hat.

Professionelle Hilfe und die Botschaft von Familie oder Freunden, dass sie so akzeptiert werden, wie sie sind, verbessert die Situation von Transsexuellen deutlich. Bei Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsidentitätsstörung, die keine Unterstützung erhalten, nimmt dagegen der Druck zu. Häufig entwickeln sie psychische Probleme bis hin zu Depressionen oder konsumieren Drogen. Sie durchleben schwere innere Kämpfe und eine existenzbedrohende Krisenzeit.

Eine merkwürdige Frage

Murat* erinnert sich noch gut daran, wie es war, als er auf die Oberschule kam. Er versuchte, sich mit seiner weiblichen Identität und seinem großen Busen anzufreunden. Wie seine Mitschülerinnen ging er "aufgetakelt und geschminkt" zur Schule und hatte sogar einen ersten Freund. Doch diese Rolle hielt er nicht lange durch.

In der 9. Klasse ließ er sich die Haare kurz schneiden und tauschte die weiblichen Klamotten gegen weite Hosen und T-Shirts. Ihm wurde bewusst, dass ihm Mädchen gefielen. Mit 17 konsultierte er wegen Menstruationsbeschwerden einen Gynäkologen, der ihm eine merkwürdige Frage stellte: "Bist du vielleicht transsexuell? Du verhältst dich sehr männlich."

Rückwirkend wünscht Murat sich, dass es damals schon "Klick" gemacht hätte und er seinen Weg früher gegangen wäre. Doch bis es soweit war, musste er noch durch viele Höhen und Tiefen. Er bekam Panikattacken und begann eine Therapie. Beim Surfen im Internet stieß er auf die Seite eines Transmannes. Und er erkannte, was die ganzen Jahre sein Problem gewesen war.

Murat, der aus einer modernen und toleranten türkischen Familie stammt, hatte eigentlich schon immer gewusst, dass er im falschen Körper steckt. Schon mit vier, als er noch Aische hieß, war er nicht wie andere Mädchen. Er wollte im Stehen pinkeln und kurze Haare haben. Er hasste Röcke und Puppen, interessierte sich stattdessen für Autos und wollte in den Fußballverein.

Heute ist Murat ein Mann. Auch auf dem Papier. Vor zwei Jahren ließ er sich die Gebärmutter, die Eierstöcke und die Brust entfernen. Einfach war der Schritt nicht: "Die Familie hatte Angst – und ich auch."

Über das Ergebnis ist Murat glücklich. Sein Leben kreist nun nicht mehr nur um seine Geschlechtsidentität. Der Architekturstudent, der mit zwei Jobs sein Studium finanziert, hat ein fröhliches Wesen. Mit seiner Freundin ist er seit sechs Jahren zusammen, und er blickt optimistisch in die Zukunft. Aber einen Wunsch möchte er sich noch erfüllen: einen operativen Penisaufbau. Immer mehr Chirurgen beherrschen die komplizierten Operationstechniken.

Der Weg bleibt steinig

Nicht alle Transsexuellen sind so mit sich im Reinen wie Murat. Denn auch eine Geschlechtsangleichung löst nicht alle Probleme. Vor allem für erwachsene Transfrauen ist der Weg steinig, weiß der Berliner Psychotherapeut Günther Schon, der 200 Transsexuelle auf ihrem Weg in die neue Identität begleitet hat. Auch nach einer Geschlechtsangleichung seien sie meist noch als Transsexuelle erkennbar. Günther Schon sucht deshalb mit seinen Patienten auch nach anderen Wegen zum sozialen Ausleben ihrer Geschlechtsidentität. Das kann auch ein Weg ohne Hormone oder geschlechtsangleichende Operationen sein.

Wie es ist, wenn man mit dem Finger auf sie zeigt, weiß Marilyn*, promovierte Literaturwissenschaftlerin aus den USA und Wahlberlinerin. Marilyn, geboren mit männlichen Geschlechtsmerkmalen, trug schon als Kind am liebsten Mädchenkleider und konnte damit auch in der Pubertät nicht aufhören. Sie quälte sich "mit unglaublichen Schuldgefühlen". Liebesbeziehungen mit Frauen zerbrachen, sobald sie die Wahrheit über ihren "Freund" erfuhren. Die heute 68-Jährige glaubt, dass ihr Leben ganz anders hätte verlaufen können, wenn sie die Möglichkeit einer frühen Behandlung gehabt hätte.

Nach außen hin funktionierte Marilyn über Jahrzehnte als Mann, arbeitete als Bibliothekar und als Lehrer. Statt sozialer Kontakte pflegte sie lieber intellektuelle Interessen. Erst nach dem Tod des Vaters vor gut zehn Jahren wagte es Marilyn, ihren lang gehegten Traum zu verwirklichen, und wurde auch äußerlich zur Frau.

Trotzdem bleiben "Kleinigkeiten", die davon Zeugnis ablegen, dass sie – zumindest körperlich – nicht als Frau auf die Welt gekommen ist. Obwohl sie sich dezent kleidet, passiert es, dass Menschen mit dem Finger auf sie zeigen. Die Stimme blieb dunkel. Daran konnten auch Kurse bei einer Sprachtherapeutin nichts ändern. Auch die Barthaare wachsen weiter – trotz Hormonen. Marilyns Leben ist "nicht das Paradies auf Erden". Trotzdem fühlt sie sich heute wohler in ihrer Haut und "unendlich erleichtert", sich "nicht mehr verstecken zu müssen".

Laras Geheimnis

Was die Zukunft für Lara bringen wird, ist offen. In der Gegenwart lebt die Neunjährige als Mädchen. Auch eingeschult wurde Lara als Mädchen. Ihre Mitschüler wissen nicht, dass sie einen Penis hat. Das wollte Lara so. Schulleitung und Lehrer waren sehr offen und haben sogar eine Fortbildung zu dem Thema gemacht.

Laras Eltern sind inzwischen in ihre Rolle als Mutter und Vater eines Transmädchens hineingewachsen. Alle Ängste und Selbstzweifel können sie ihrem Kind zwar nicht nehmen. Sie können ihm aber die Gewissheit geben, dass sie es genauso lieben, wie es ist. Für Laras jüngeren Bruder ist es das normalste der Welt, dass es Mädchen mit Penis gibt oder Jungen mit Scheide. Er hat die Auflage, "Laras Geheimnis" niemandem unerlaubt zu verraten.

Was Lara und ihrer Familie half, war der Kontakt mit anderen transsexuellen Kindern und Jugendlichen über den Berliner Verein Trakine (Trans-Kinder-Netz), in dem Eltern von transsexuellen Kindern und Jugendlichen organisiert sind. Gegründet wurde Trakine 2012 von Kati Wiedner. Zu den aktiven Mitgliedern gehören heute knapp 100 Familien. Jedes Jahr organisiert Trakine zwei große Treffen, bei denen sich Betroffene begegnen. Außerdem bietet der Verein auch Vorträge und Weiterbildungsangebote für Erzieher, Lehrer, Kinderärzte und Therapeuten an. "Es gibt einen großen Nachholbedarf von Wissen. Denn das Thema ist sehr schambesetzt", erklärt Kati Wiedner.

Für Lara waren die Begegnungen ein Aha-Erlebnis. Sie war nicht alleine. Sie war normal. Doch obwohl sie heute selbstbewusster mit ihrem Anderssein umgehen kann, kommen ihr trotzdem manchmal Gedanken wie: "Ich darf nicht leben. Ich bin nicht richtig." Bisweilen überfällt sie die Angst, über Nacht zum Mann zu werden und im Stimmbruch und mit Bart aufzuwachen. Ihr Psychologe hat sie beruhigt: "Wenn es soweit ist", werde sie von Ärzten etwas bekommen, was dafür sorgt, dass sie kein Mann wird – wenn sie es dann noch will. Bisher hatte Lara nie Zweifel an ihrem Weg: "Ich war schon immer ein Mädchen", sagt sie bis heute. "Ich kam auf die Welt mit Mädchenhaar und Mädchenherz. Sagen konnte ich das aber keinem, denn ich konnte noch nicht sprechen."

* Namen geändert

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