Berliner helfen

Sicherheit für Spender

Berliner helfen e.V., der gemeinnützige Verein der Berliner Morgenpost, erhält erneut das Spendensiegel des DZI

Foto: Reto Klar

Dem Verein der Berliner Morgenpost, Berliner helfen e.V., ist erneut das Spendensiegel des Deutschen Instituts für Soziale Fragen (DZI) zuerkannt worden. Nach Gründung des Vereins im Jahr 2000 wurde das Siegel 2003 zum ersten Mal beantragt und ist seitdem regelmäßig verlängert worden. Das DZI ist eine unabhängige Institution mit Sitz in Berlin, die soziale und karitative Organisationen in Deutschland auf die Verwendung ihrer Spendengelder kontrolliert – auf Antrag und nach sorgfältiger Prüfung bei Offenlegung sämtlicher Ein- und Ausgaben. Derzeit tragen 229 Organisationen in Deutschland das Spendensiegel. Es steht für die nachgeprüfte, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder und damit für die Seriosität und Transparenz der Spenden sammelnden Organisation. Die Prüfungen des DZI werden von sieben wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchgeführt, bei denen es sich überwiegend um Wirtschaftswissenschaftler handelt, und die dabei von vier weiteren Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern unterstützt werden.

Satzungsgemäße Arbeit

Das Siegel bietet Spendern Sicherheit, dass ihre Spenden tatsächlich für die angegebenen Zwecke ausgegeben werden. Für den Verein Berliner helfen sind dies die durch die Satzung vorgegebenen mildtätige Zwecke, wie zum Beispiel bei der Hilfe für Menschen die durch einen Unfall oder ein Verbrechen in Not geraten sind, die Jugend- und die Altenhilfe. Ein Schwerpunkt liegt bei der Kinder- und Jugendförderung sowie der Familienfürsorge. So werden unter anderem betreute Wohngruppen und Heime, ehrenamtliche Schülerhilfen, Ferien- und Freizeitprogramme für chronisch kranke und sozial benachteiligte Kinder mit Spenden finanziell unterstützt. Einzelfallhilfen werden nur direkt, zum Beispiel bei Zuschüssen zu behindertengerechten Autos und Bädern an das Autohaus beziehungsweise den Handwerksbetrieb und nur bei Gewährleistung der Gesamtfinanzierung gezahlt.

Projekte werden vor Ort geprüft

Stehen Spendenempfänger unter Betreuung eines Sozialhelfers, eines Betreuers oder des Jugendamtes, werden Zahlungen über diese oder die jeweiligen freien Träger geleistet, um die zweckgebundene Verwendung des Geldes sicher zu stellen. Die von Berliner helfen gesammelten Spenden werden nur regional in Berlin und Brandenburg eingesetzt. Vor der Vergabe an andere gemeinnützige Organisationen und Vereine werden die Projekte vor Ort besucht und geprüft. Über die Verwendung der Spenden zum Beispiel an das Kinderhaus Bolle in Marzahn, das Haus Jona in Staaken oder das Jugendzentrum mji in Charlottenburg wird regelmäßig in der Berliner Morgenpost berichtet, ebenso wie über die Fortschritte bei der Unterstützung in Einzelfällen wie der jungen beinamputierten Frau, die eine barrierefreie Wohnung gefunden hat oder der elfjährigen Lia, die eine sehr schwere Krebserkrankung überstanden hat. Dank der bei einer Stars-in-Concert-Gala gesammelten Spenden konnte sie eine lang ersehnte USA-Reise machen. In manchen Fällen, wie zum Beispiel bei Marcel R., der im Februar 2011 auf dem U-Bahnhof Lichtenberg ins Koma geprügelt wurde oder bei der inzwischen volljährigen Charlyn aus Rudow, die 2008 das Opfer eines Briefbombenanschlags wurde, erfolgt die Auszahlung der Spenden über viele Jahre aber auf Wunsch der Betroffenen ohne weitere Berichterstattung.

Spenden werden zu 100 Prozent eingesetzt

Berliner helfen e. V. haben die DZI-Prüfer erneut attestiert, dass die vom Verein gesammelten Spenden „satzungsgemäß eingesetzt werden, Werbung und Information wahr, eindeutig und sachlich sind“. Es wird festgestellt, dass die Werbe- und Verwaltungsausgaben mit fünf Prozent niedrig sind und komplett von der Berliner Morgenpost GmbH getragen werden, so dass sämtliche Spenden an Berliner helfen e.V. ungeschmälert den Projekten und Bedürftigen zufließen.

Weitere Infos unter www.berliner-helfen.de