Haustiere

Wie Berliner ihre Hunde verwöhnen und vermenschlichen

Studien haben ergeben, dass der Hund für den Menschen nicht selten über dem Partner steht. Für den einen ist er auch Kinderersatz, für den anderen einfach der beste Freund. Eine Spurensuche in Berlin.

Foto: Sergej Glanze / Glanze

Diego schaut skeptisch sein Herrchen an. Mit den Pfoten auf den Tresen? Wirklich? Der Whippet ist schließlich gut erzogen, er weiß, was sich gehört und was nicht. Aber für den Fotografen soll Diego von seiner guten Erziehung abweichen. Herrchen Stefan Wieseler nickt aufmunternd: Der edle Windhund vor einem Teller mit seinem Lieblingsgebäck ist doch ein zu schönes Motiv. Und irgendwann überwiegt auch bei Diego die Lust auf Leberwurstkekse in Knochenform, Thunfischplätzchen, Lachspralinen und Rindfleischsticks.

All das und noch viel mehr gibt es bei Ally & Dotty in der Pariser Straße in Wilmersdorf. Seit zehn Jahren bietet Inhaberin Dagmar Liepe Plätzchen für Vierbeiner an, selbstverständlich in Bio-Qualität und ohne Geschmacksverstärker. Liebevoll drapiert auf Tortendeckchen liegen sie in einer Glasvitrine. Ganz oben die Leberwurstkekse, darunter die Gemüse-Varianten. „Aber die mit Fleisch und Fisch gehen besser“, sagt Dagmar Liepe, „die wenigsten Hunde sind freiwillig Vegetarier“.

Mehrmals in der Woche verwandelt Dagmar Liepe die kleine Küche hinter dem Laden in eine Backstube für Hundekekse. Die Idee dazu wurde vor zehn Jahren aus der Not geboren: Im Urlaub wurde die ehemalige Friseurin von einem Unwetter überrascht und konnte nicht raus zum Einkaufen. Ihre Hunde hatten Hunger. Mehl, Haferflocken, Eier und ein bisschen Leberwurst waren im Haus. Also machte sich Frauchen an die Arbeit. Das Ergebnis kam bei ihren zwei Lieblingen so gut an, dass sie die Kekse seitdem für alle Berliner Hunde anbietet. Und damit ganz offenbar eine Marktlücke entdeckt hat, denn die Kundschaft kommt aus ganz Berlin. „Sogar nach Dänemark und die Schweiz versende ich das Gebäck schon“, sagt die 61-Jährige nicht ohne Stolz.

Kekse aus Leberwurst

Die Zeiten von Frolic und Chappi sind für viele Hundehalter vorbei. Der Hund soll es schließlich mindestens genauso gut haben wie Herrchen oder Frauchen, da ist kein Platz für Fastfood. Mitunter kommen zu Ally & Dotty auch Kunden, die für 100 Gramm Leberwurstkekse zu 4,95 Euro selbst auf so manches verzichten müssen, erzählt Dagmar Liepe. Nach Angaben des Industrieverbandes Heimtierbedarf wurden 2012 in Deutschland 1,2 Milliarden Euro für Hundefutter umgesetzt. Den stärksten Zuwachs verzeichneten dabei Snacks, für 399 Millionen Euro kauften Hundehalter im vergangenen Jahr Leckerli. Besonders gefragt sind dabei Light- und Sensitive-Produkte. Denn nicht nur Frauchen und Herrchen, auch die Vierbeiner haben zunehmend mit Übergewicht, Diabetes und Allergien zu kämpfen. Aber nicht nur bei der Ernährung wird die Angebotspalette immer größer.

Auch beim Zubehör kommen ständig neue Produkte auf den Markt. In Berlin gibt es viele Hundeboutiquen, in denen man so ziemlich alles kaufen kann – von nützlich bis überflüssig.

Ein ganz großes Thema ist Hundebekleidung. Pelzmäntel, Camouflagehosen, Jogging-Anzüge, Trachtenmode: Je nach Typ und Geschmack des Hundehalters ist für den Vierbeiner die passende Garderobe zu haben. Auch bei Ally & Dotty gibt es Regenmäntel und mollige Pullover für kalte Wintertage, aber darüber hinaus hat Dagmar Liepe kaum Kleidung im Sortiment: „Das ist doch übertrieben“, sagt sie, „manche Hunde können sich gar nicht mehr richtig bewegen in ihren Klamotten.“ Besonders schlimm findet sie es, wenn Chihuahuas in Kinderwagen oder Handtäschchen durch die Gegend gefahren beziehungsweise getragen werden. „Die stammen doch schließlich auch vom Wolf ab.“ Nichtsdestotrotz man kann bei ihr Halsband-Unikate kaufen, zwischen 85 und 600 Euro das Stück. Wahlweise mit Strass, Perlen, Steinen und aus Schlangenleder. Es gibt auch Hundeleinen aus Elchleder und mit Swarowski-Steinen sowie Näpfe aus Porzellan, zum Beispiel mit der Aufschrift „Glamour“. Und wer nicht möchte, dass sein Vierbeiner im einfachen Weidenkörbchen nächtigt, findet bei Dagmar Liepe eine Chaiselongue für einen mittelgroßen Vierbeiner – aus Kirschholz mit Kuhfellbezug, für 1200 Euro.

Bei Ally & Dotty wird nicht nur eingekauft: Hier trifft man sich. Dagmar Liepe kennt die meisten ihrer zwei- und vierbeinigen Kunden mit Namen. Diego und Stefan Wieseler sind schon lange Stammkunden. Sie wohnen nicht weit weg, und wenn sie in der Nähe sind, zerrt der Whippet sein Herrchen gern in seinen Lieblingsladen. Heute lohnt sich der Besuch besonders. Denn außer an den Fleischplätzchen darf Diego auch noch an einem Parmaknochen nagen. Und aus der Backstube beginnt es zu duften, während Stefan Wieseler erzählt, wie er auf den Hund kam.

Windhund Diego mit eigenem Blog

Vier Jahre ist es her, dass Diego zu Stefan Wieseler und seinem Ehemann kam. Den Wunsch nach einem Hund hatten die beiden schon lange gehabt, doch es hatte an Zeit gemangelt. Inzwischen arbeitet Wieseler nicht mehr. Die gewonnene Zeit verbringt er am liebsten mit Diego.

Ob im Alltag oder auf Reisen: Diego bestimmt den Takt. Das kann man mittlerweile auch im Internet nachlesen: Im Blog whippet-diego.blogspot.com schildert Wieseler seine Gedanken als Herrchen und zeigt Diego in allen Lebenslagen. Aktuell geht es um den Familienzuwachs, denn seit Anfang der Woche lebt im Haushalt auch Diegos Cousin, der Welpe George. Wieseler ist gespannt, wie der Große verkraften wird, dass er nun nicht mehr der Einzige ist. Hunde als Kinderersatz? „Nein“, sagt Wieseler bestimmt, „wir wollten ja Hunde und keine Kinder.“

Der Blog habe bereits 30.000 Leser, erzählt Stefan Wieseler. Zu den Fans gehört Evelyn Reed. Wahrscheinlich auch deshalb, weil sie selbst einen Hund namens Diego hat. Allerdings ist ihrer ein weißer Großpudel, den sie gerade in ihrem Hundesalon schäumt und schneidet. Seit sechs Jahren hat sie ihr Geschäft Evelyn’s Snobby Dog in Charlottenburg. „Läuft gut“, sagt sie. Die Berliner Hundebesitzer legten großen Wert darauf, dass ihre Hunde ordentlich aussehen.

Da der Hund heute als vollwertiges Familienmitglied zählt, kommt er überall hin mit und muss daher genauso wie Frauchen oder Herrchen vor einem Event hübsch gemacht werden. Vor Weihnachten, Silvester oder anderen Großereignissen kann es schon mal dauern, bis man bei Evelyn Reed einen Termin bekommt. Immerhin kann der Besuch bei ihr auch bis zu drei Stunden dauern – je nach Rasse, Größe und Verfilzungsgrad. Schneiden oder Schur kostet von 35 Euro an aufwärts. Herrchen und Frauchen schickt sie während der Zeit lieber weg: „Die sind meist viel ängstlicher als der Hund und bringen ihn so durcheinander, dass er anfängt zu zittern. Und dann geht gar nichts mehr.“

Zum Föhnen in die Box

Evelyn Reed kann jede Rasse schneiden, spezialisiert hat sie sich aber auf Pudel. Wer bei ihr seinen Großpudel, auch Königspudel genannt, geschnitten haben möchte, zahlt 70 Euro. Im Puppyclip, einer Modeschur, die meist auf Wettbewerben gewünscht wird, sind es 80 Euro. Pudel sind ein bisschen aus der Mode gekommen. Sie gelten als Tussi- oder Omahund, „dabei sind es so intelligente Tiere“ verteidigt Evelyn Reed ihre Lieblingsrasse. Sie ist auch im Pudelclub und hat neben Diego einen zweiten Großpudel in Braun, Erich. Nummer drei im Bunde ist Manfred, ein belgischer Griffon.

Doch Evelyn Reeds ganzer Stolz ist der elfjährige Diego. Mit ihm hat sie reichlich Pokale gesammelt, die auf einem Regal im Hundesalon aufgereiht sind. Auch bei der Fashion Week ist Diego schon aufgetreten, ganz in Pink. „Würde ich aber nicht wieder machen“, sagt Frauchen. Acht Dosen Direction Colour habe sie dafür im Fell verteilt, „das geht ja gar nicht mehr raus, hinterher musste ich alles abschneiden“. So nackig möchte sie ihren Diego nicht mehr sehen.

Dabei scheint das ihren Hund am wenigsten zu stören. Stoisch lässt er die Prozedur aus Waschen, Föhnen, Schneiden über sich ergehen, und selbst als Frauchen ihm kräftig die Ohren auswringt und ihn in die Föhnbox steckt, entfährt ihm kein Mucks.

Welche Hunderasse zurzeit am gefragtesten ist, lässt sich nicht eindeutig sagen. Nach Angaben des Verbands für das deutsche Hundewesen führt der Deutsche Schäferhund zahlenmäßig die Welpenstatistik an. Doch bei Umfragen auf Facebook oder in Hundeforen stehen andere Rassen hoch im Kurs. Genannt werden Chihuahuas, Labradore, Retriever, Jack Russell Terrier, französische Bulldoggen, Mopse.

In jedem Fall ist, das zeigt die Welpenstatistik, die Zahl an Hunderassen und Mischlingszüchtungen gestiegen. Etwa 400 verschiedene Spezies gibt es inzwischen. Diese Vielfalt spiegelt das Bedürfnis vieler Hundehalter nach Individualität. Auch die favorisierten Namen legen davon Zeugnis ab. Namen wie Rex, Hasso, Waldi und Wasti sind schon lange out. Heute hört man eher klassische deutsche Vornamen: Rüdiger, Hugo, Manfred, Frieda oder Berta.

Vierbeiner als Prestige-Objekt

Diese Namen zeigen auch etwas anderes: die Vermenschlichung des Hundes. Für viele Halter hat der Hund heute einen enormen Stellenwert. Nicht selten steht er noch über dem Partner und den Kindern oder ist sogar Kinderersatz. Manchmal ist er der einzige Freund. Und der Vierbeiner vermag den Menschen dann durchaus aus seiner Einsamkeit zu holen: Wer mit Hund an der Leine unterwegs ist, wird irgendwann angesprochen. Nach einer Studie des Forschungskreises Heimtiere in der Gesellschaft bestätigen 77 Prozent der Hundebesitzer, dass man sich über einen Hund näherkommt. Darum gilt ein Hund auch als Flirtfaktor.

Nicht zuletzt deshalb ist die Single-Hochburg Berlin eine so hundereiche Stadt. Fast 110.000 Hunde sind hier angemeldet, nach Schätzungen liegt die Dunkelziffer aber bei mindestens 165.000. Deutschlandweit gibt es mehr als fünf Millionen Hunde.

Nicht immer spielt Hundeliebe bei der Anschaffung die Hauptrolle. Nach einer Studie von Psychologen an der Universität Bonn unter Federführung der Diplom-Psychologin Silke Wechsung (s. Interview) ist jeder vierte Hund für seinen Besitzer ein Prestigeobjekt. Als teuerster Hund der Welt wird die Tibetdogge, Do Khyi, gehandelt. In Deutschland sind 2011 nur 15 Welpen dieser Rasse zur Welt gekommen, aber in China boomt das Geschäft mit dem tibetanischen Hirtenhund. Ein Geschäftsmann zahlte sogar schon mal 1,1 Millionen Euro für einen Do Khyi. Je teurer, desto besser, so die Devise.

Doch nicht nur die Anschaffung lassen sich Hundebesitzer viel kosten. Auch Steuern und Versicherung fallen an, und irgendwann kommen womöglich hohe Ausgaben für die medizinische Versorgung hinzu. Im Schnitt sind es pro Jahr mindestens 200 Euro, aber wenn eine aufwendige Operation ansteht, müssen die Hundehalter oft mehr als 1000 Euro hinlegen. Dennoch: Wenn der Hund leidet, wird nichts unversucht gelassen. Daher gibt es immer mehr Tierkliniken und unter den Veterinärmedizinern auch immer mehr Spezialisten. Mancher Hund läuft heute schon mit einem künstlichen Hüftgelenk herum. In den USA ist es sogar üblich, Vierbeinern Implantate ins geschädigte Gebiss einzusetzen. Wenn dann doch gar nichts mehr hilft und der Hund eingeschläfert werden muss, kann der Hundebesitzer heute zwischen diversen Bestattungsformen wählen. In Berlin gibt es einige Tierfriedhöfe und -Krematorien.

Fitness für Vierbeiner

Um den Hund möglichst lange fit zu halten, betreiben viele Halter gemeinsam Sport. Regelmäßige Spaziergänge würden wohl reichen, aber wer Zeit und Geld hat, belässt es dabei meist nicht. Viele Hundeschulen bieten daher neben dem klassischen Erziehungsprogramm ein umfangreiches Beschäftigungsangebot.

„Besonders beliebt ist Agility“, erklärt Monika Behrendt, die zusammen mit ihrem Mann seit zehn Jahren die Pfötchenschule auf dem Gelände des Pfötchenhotel Resort Berlin leitet. Das Paar selbst betreibt den Hundesport mit seinen vier Border Collies auf hochprofessioneller Ebene; die Hunde haben international schon viele Meisterschaften gewonnen. Den Hunden mache das Spaß, betont sie, schließlich würden sie nicht an der Leine herumgezerrt und bekämen Belohnungen. Manche Hundehalter seien aber schon sehr ehrgeizig – da muss sie auch mal bremsen.

Bei Agility, einer Disziplin, die ursprünglich aus England stammt und während der Jagd als Einlage geboten wurde, müssen die Hunde, angeleitet von Herrchen oder Frauchen, einen Parcours so schnell und so fehlerfrei wie möglich passieren. In den 90er-Jahren entwickelte sich Agility zu einer Art Breitensport für Hunde auch in Deutschland.

Auf Wettbewerbsniveau will es Matthias Beyer mit seinem zwei Jahre alten Parson Russell Terrier Paul bringen. Seine erste Turnier-Saison hat gerade begonnen. Zweimal in der Woche fährt er von Zehlendorf in die Pfötchenschule und ist mit den Fortschritten seines Hundes sehr zufrieden. Der 62-jährige ist seit zwei Jahren im Ruhestand. Das war für ihn genau der richtige Zeitpunkt, um sich einen Hund anzuschaffen. „Wenn schon, dann richtig“, hat er sich gesagt, darum dreht sich jetzt viel in seinem Leben um Paul. Eigene Kinder hat Matthias Beyer nicht. „Schade“, sagt er, „hat nicht geklappt.“ Aber nun hat er ja Paul. Das ganz große Treiben um die Hunde ist ihm aber trotzdem fremd. „In einen Hundeverein wäre ich nie eingetreten, das ist nichts für mich“, sagt er. Er sucht ja keinen Herrchen-Treff, sondern will etwas mit seinem Hund unternehmen.

Hundegeburtstag im Schwimmbad

Damit ist Matthias Beyer nicht allein. „Der Hund ist heute für viele Menschen ein Freizeitpartner“, sagt Monika Behrendt. Eben deshalb läuft das Geschäft mit den Hundeschulen so gut. Allerdings gibt es bei ihr nicht jede Sportart. „Dog Dance hatten wir mal, die Nachfrage ging aber schnell zurück“. Und Hunde-Yoga? „Bitte was?“, antwortet die 37-Jährige, die es mit dem Om ganz offensichtlich nicht so hat. Hundeyoga gibt es aber tatsächlich. Unter dem Namen „Doga“ werden in manchen Schulen Entspannungsübungen und Atmungstechnik für Vierbeiner angeboten. Allerdings steckt Hunde-Yoga in Deutschland noch in den Anfängen.

Statt Yoga gibt es bei Monika Behrendt Schwimmtraining. Auf dem 85 Hektar großen Gelände des Resorts steht ein Hallenbad ausschließlich für Hunde zur Verfügung. Außer in der Größe unterscheidet es sich in der Optik nicht von einem Schwimmbad für Menschen. Sogar ein Strandkorb steht zum Ausruhen bereit, allerdings auch der in Kleinformat, eben in Hundegröße.

Genutzt wird das Hunde-Schwimmbad von Vierbeinern, die einige Tage oder Wochen einchecken, wenn Herrchen oder Frauchen verreist oder anderweitig verhindert sind, von der hoteleigenen Physiotherapeutin und ihren vierbeinigen Patienten und von Hundegeburtstags-Gesellschaften. Natürlich steht das Becken außerdem den Kita-Hunden zur Verfügung.

Das Angebot Hunde-Kita gibt es seit Gründung des Pfötchenhotels 2003. Bei Berliner Hundehaltern ist es inzwischen durchaus gängig, ihren Vierbeiner in die Kita zu bringen. Im Gegensatz zu Kinder-Kitas ist es allerdings viel leichter, hier einen Platz zu bekommen. Alles eine Frage des Preises. Im Pfötchenhotel werden die Vierbeiner beim Starterangebot für 14,99 Euro pro Tag sogar mit einem Transporter jeden Morgen von Berlin-Mitte nach Beelitz gefahren. Abends geht es dann wieder zurück in die Hauptstadt. Jeder Hund, ob tageweise oder für einige Wochen, checkt an der Rezeption ein und wird je nach Vorlieben und Bedürfnissen betreut. Gegen einen entsprechenden Aufpreis kann man den Hund danach auch frisch frisiert oder physiotherapeutisch behandelt wieder in Empfang nehmen.

In Berlin lässt es sich als Hund offenbar gut leben. Wohl nicht ohne Grund wurde Berlin vom Magazin „Dogs“ vor zwei Jahren zur hundefreundlichsten Stadt Deutschlands gekürt. 2012 ging der Titel nach Düsseldorf.

Hundesport und Kita nutzen Whippet Diego und Stefan Wieseler zwar nicht, dafür schätzen sie die vielen Auslaufmöglichkeiten in der Stadt. „Agility habe ich mal versucht“, erzählt das Herrchen, „aber das war viel zu viel Stress für Diego.“ Über Wiesen und durch Wälder zu laufen gefällt dem Windhund deutlich besser. Vor allem, wenn es zwischendurch ein Leberwurstplätzchen zu knabbern gibt.