Geldtipp

Falsche Ziffer bei Call-by-Call kann zur Kostenfalle werden

In Zeiten von günstigen Flatrates fürs Telefon zu Hause und fürs Handy unterwegs wurden Sparvorwahlen schon häufig totgesagt. Doch solange die Flatrates Gespräche nach Übersee und in Mobilfunknetze ausschließen - beziehungsweise dafür horrende Aufschläge von ihren Kunden verlangen - bleibt Call-by-Call beliebt.

Wer vom heimischen Festnetz aus beispielsweise die Ziffern 01095, 010088 oder 01049 vor die Telefonnummer des Anschlusses in Amerika setzt, zahlt weniger als einen Cent pro Minute.

Immer wieder erleben Telefonkunden leider jedoch genau den gegenteiligen Effekt einer Sparvorwahl: Wer sich vertippt, zahlt kräftig drauf. Tarifexperten raten daher, sehr konzentriert zu wählen. Denn einige der Vorwahlen sehen sich zum Verwechseln ähnlich - aber schon eine Null zu viel oder zu wenig macht einen großen Unterschied. So kosten Gespräche in die Mobilfunknetze mit der 010010 laut dem Onlinemagazin Teltarif knapp sieben Cent pro Minute. Bei der 01010 fallen hingegen 1,99 Euro pro Minute an. Vertipper-Gefahren lauern auch bei der 010091 oder der 010057 und ihren Pendants mit einer Null weniger. Auch ein Zahlendreher kann es in sich haben: Mit der 01019 kosten Ferngespräche unter einem Cent pro Minute, mit der 01091 sind es hingegen knapp 80 Cent pro Minute, die noch dazu im Zwei-Minuten-Takt abgerechnet werden.