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Co-Abhängigkeit und Hilfsangebote

Co-Abhängigkeit

Geschätzt acht bis zehn Millionen Menschen sind bundesweit von der Suchtkrankheit eines Angehörigen mitbetroffen. Häufig leiden sie zumindest zeitweise mehr unter der Krankheit als der/die Betroffene selbst. Sie unterstützen den Angehörigen bis zur Selbstaufgabe, und die schädlichen Verhaltensweisen können selbst Krankheitsbilder auslösen - von Schlaflosigkeit über Depressionen bis hin zur eigenen Abhängigkeit. Das Erkennen der problematischen Rollenmuster, die oft schon in der Kindheit bzw. durch genetische Faktoren geprägt wurden, kann helfen, diese abzulegen und neue Verhaltensweisen einzuüben. Dafür kann professionelle Unterstützung notwendig sein. Mehr Infos über Co-Abhängigkeit und Literaturtipps in der Broschüre "Co-Abhängigkeit erkennen", herausgegeben vom Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe Bundesverband e.V., Download unter: www.freundeskreise-sucht.de/uploads/media/co_abh.pdf , Tel. 0561 / 78 04 13

Hilfe

Unterstützung finden Betroffene unter anderem hier:

*Al-Anon Familiengruppen (Selbsthilfegruppen für Angehörige und Freunde von Alkoholikern) und Alateen (Selbsthilfegruppen für jugendliche Angehörige von Alkoholikern): www.al-anon.de , Tel. 0201 / 77 30 07

*Nacoa Deutschland e.V. ist eine Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien mit Sitz in Berlin. Auf der Internetseite gibt es umfassende Informationen für Kinder, Eltern und erwachsene Kinder u.a. zu professioneller Hilfe und Selbsthilfe, Literatur und Veranstaltungen. Vom 10. bis 12. Februar veranstaltet Nacoa seine Dritte Strategiekonferenz in Tiergarten. www.nacoa.de , Tel. 35 12 24 30.

*Blaues Kreuz in Deutschland e.V., Landesverband Berlin-Brandenburg, Tel. 692 74 30. www.blaues-kreuz.de/lv-berlin-brandenburg

* Guttempler, Geschäftsstelle des Landesverbands Berlin-Brandenburg, Tel. 68 23 76 20, www.guttempler-berlin.com