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Humor als Medizin

Historie Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es erste Ansätze, Patienten in Krankenhäusern mit Clowns zu therapieren. 1986 wurde in den USA eines der ersten Clownsprogramme für kranke Kinder ins Leben gerufen. In den 90-er Jahren schwappte die Welle auch nach Deutschland und Österreich. Heute sind "Clowns-Visiten" in vielen Ländern ein fester Bestandteil des Pflegealltags in therapeutischen Einrichtungen. Es gilt als wissenschaftlich erwiesen, dass Lachen und Humor innere Kräfte mobilisieren, die die Genesung positiv unterstützen können.

Clownerie Im Dachverband "Clowns für Kinder im Krankenhaus", sind etwa 200 Clowns in zehn Vereinen organisiert. Andreas Bentrup vom Clownsbündnis "Bububue", geht deutschlandweit von 500 Clowns im Gesundheitsbereich aus. Die 27 Clowns vom Verein "Rote Nasen" in Berlin und Baden-Württemberg besuchen pro Jahr rund 30 000 Patienten.

Infos Auch für alte Menschen und Demenzkranke gibt es inzwischen spezielle Programme. Das Auswahlverfahren ist bei den meisten Vereinen streng geregelt. Klinikclowns sind im Allgemeinen professionelle Künstler und durchlaufen vor ihrem Einsatz spezielle Schulungen mit Medizinern, Pflegepersonal und Psychologen. Sie treten in der Regel zu zweit auf. Weitere Infos zum Beispiel unter www.rotenasen.de ; www.dachverband-clowns.de oder www.bububue.de