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Infos und Kontakt

Sexualassistenz Man unterscheidet zwischen passiver und aktiver Sexualassistenz. Passiv bedeutet, dass der Rahmen für eine selbstbestimmte Sexualität kreiert wird, etwa durch ein abschließbares Einzelzimmer im Wohnheim oder das Veranstalten eines Discoabends, bei dem sich Behinderte kennenlernen können. Aktive Sexualassistenz bedeutet, dass SexualbegleiterInnen Hilfestellungen beim Erleben des eigenen Körpers und der Sexualität geben, etwa durch Massage, Körperkontakt, Anleitung zur Selbstbefriedigung. Klienten sind u.a. Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen, Demente oder Menschen mit Missbrauchserfahrungen.

Kontakt Die Potsdamerin Nina de Vries ist erreichbar unter nina_devries@web.de . Über weitere SexualbegleiterInnen in Deutschland (mit einer Ausbildung am Institut zur Selbst-Bestimmung Behinderter - ISBB in Trebel) informiert die Internetseite www.sexualbegleitung.com . Das ISBB bietet auch Sexualberatung und Erotik-Workshops für Behinderte und Nichtbehinderte an ( www.isbbtrebel.de ).

Kosten Die Kosten für eine Einzelsitzung mit einer/m SexualbegleiterIn liegen bei rund 100 Euro (1 Stunde) zuzüglich Fahrtkosten. Sie müssen privat bezahlt werden.