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Wie man Unfälle vermeiden kann

Tipps und Adressen

Prävention

* Kniffelige Situationen gemeinsam mit dem Kind üben. Etwa an Herd und Tiefkühlung mit Kleinkindern tasten, wann es unangenehm heiß oder kalt wird.

* Auf dem Spielplatz nicht sagen, was passieren könnte, sondern raten, wie man es richtig macht. Die Anweisung "Halt dich gut fest, dann kannst du weiter klettern" ist besser als die Warnung "Fall nicht runter!"

* Gemeinsam mit dem Kind überlegen, wo Gefahren lauern können. Zum Beispiel: Zusammen den Schulweg üben, damit Kinder erkennen, warum etwas gefährlich sein kann.

* Die Elternkunst besteht darin, Risiken danach einzuteilen, ob sie tragbar sind oder nicht. Der Sturz von der Schaukel in den Sand ist es. Das Hochbett für den Vierjährigen in der Altbauwohnung ist es nicht. Kleinkinder verletzen sich bei Hochbett oder Fensterstürzen oft schwer am Kopf, weil der im Verhältnis zum Körper mehr wiegt und daher meist zuerst aufschlägt.

* Trainieren senkt das Unfallrisiko. Das gilt für das Rad fahren wie für das Schwimmen. Ein "Seepferdchen" garantiert so wenig Sicherheit wie ein "Fahrradführerschein", wenn beides nicht altersgemäß geübt wird.

* Überlegen, welche Risiken vermieden werden können, die dem Kind keinen Entwicklungsgewinn bringen. Ein Beispiel ist der Wickeltisch. Wickeln am Boden ist sicherer und entspannt das Kind, weil die Eltern nicht gleichzeitig hektisch auf die Körperhygiene und das Sturzrisiko achten müssen.

* Und wenn doch etwas passiert Ruhe bewahren und einen Notdienst anrufen.

Infos

"Mehr Sicherheit für Kinder e.V." finden Sie unter www.kindersicherheit.de/

Die Rapex-Listen zu gefährlichen Produkten finden Sie unter www.evz.de

Kontakte

Kindernotruf: Tel. 19720 oder Tel. 0800/ 197 20 00, Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst: Tel. 31 00 31, Giftnotruf:Tel. 19240.