Recht

DGB Jugend: Vorschriften bei den Ferienjobs beachten

Zurzeit übernehmen wieder viele Schüler Ferienjobs. Die DGB Jugend weist deshalb auf die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes hin. Die Beschäftigung von Kindern unter 15 Jahren sei nach dem Gesetz verboten, heißt es von der DGB Jugend NRW.

Ausnahmen: Mit Zustimmung der Eltern dürfen 13- und 14-Jährige bis zu zwei Stunden täglich in der Zeit zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten, in der Landwirtschaft drei Stunden. Erlaubt sind leichte Tätigkeiten wie Gartenarbeit, Zeitungen austragen oder Botengänge. Für 15- bis 17-Jährige gibt es weniger Einschränkungen. Schulpflichtige Jugendliche dürfen allerdings nicht länger als vier Wochen pro Jahr jobben, da Schulferien in erster Linie der Erholung dienen sollen. Das Hantieren mit Chemikalien oder Akkordarbeit sind nicht erlaubt. Die Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden pro Woche darf nicht überschritten werden, auch nicht der Arbeitszeitraum zwischen 6 bis 20 Uhr. Ferienjobber sollten außerdem darauf achten, dass die Arbeitgeber sie über den Betrieb unfallversichern. Und: Auch Ferienjobs sollten fair entlohnt werden. Beiträge zur Sozialversicherung fallen nicht an, bei einem Lohn von mehr als 896 Euro pro Monat werden allerdings Steuern fällig.