Geldtipp

Mutter und Vater können ihr Elterngeld nach Belieben teilen

Ob man es Elternzeit oder, wie früher, Erziehungsurlaub nennt: Der Zweck dieser Auszeit ist es, den frischgebackenen Vätern und Müttern die Betreuung und Erziehung des Kleinen zu erleichtern. Gehalt gibt es in der Zeit jedoch nicht. Die Vollzeit-Eltern können aber Elterngeld beantragen.

Anspruch auf Elternzeit haben alle mittelbar oder unmittelbar Sorgeberechtigten, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob der Job befristet oder unbefristet ist. Auch wer Teilzeit arbeitet, hat diesen Anspruch.

Hundertprozent Vollzeit ist beim Job "Mama" oder "Papa" übrigens gar nicht gefordert: Wer bis zu 30 Stunden pro Woche arbeiten möchte, darf dies tun. Weil Eltern während der Elternzeit freigestellt sind, dürfen sie auch in den Urlaub fahren - ohne dafür Urlaubstage nehmen zu müssen. Während die Elternzeit beim Arbeitgeber zu beantragen ist, gibt es das Elterngeld vom Staat. Es soll das nach der Geburt des Kindes wegfallende Einkommen ersetzen. Bis das Kleine 14 Monate alt ist, gibt es Geld - außer, wenn sich ein Elternteil, der nicht alleinerziehend ist, alleine sorgt (dann zwölf Monate). Wenn auch der Partner das Kind betreut und auf Arbeitslohn verzichtet, erhalten Paare wie Alleinerziehende 14 Monate lang Geld. Dabei können Eltern den Anspruch ganz beliebig untereinander aufteilen.

Wie hoch das Elterngeld ist, hängt vom Gehalt ab. Anspruchsberechtigte bekommen das durchschnittliche Nettoeinkommen der vergangenen zwölf Monate - mindestens 300 Euro und maximal 1800 Euro pro Monat. Und obendrauf gibt's Kindergeld.