Geldtipp

Beim Stromanbieter-Wechsel nicht nur auf den Preis achten

Die Strompreise steigen und Familien bekommen das häufig besonders zu spüren. Wer Kinder hat, kocht viel zu Hause, hat oft einen Wäschetrockner und einen großen Kühlschrank.

Damit die Stromrechnung die Familienkasse nicht zu sehr belastet, kann sich ein Wechsel des Tarifs oder des Anbieters lohnen.

Der Standardtarif des örtlichen Versorgers ist meist besonders teuer. Oft hat der Versorger einen billigeren Tarif in petto, den er nicht besonders gern bewirbt. Die Alternative ist der Wechsel zu einem Konkurrenten. Diese landen in den Vergleichsrechnern oft besonders weit oben. Doch von den Billigst-Preisen sollte man sich nicht zu sehr blenden lassen. Das zeigt nun die Insolvenz des Anbieters Teldafax, die erste solche Pleite seit fast zehn Jahren. Teldafax bot seinen Strom so billig an, dass seine Kosten am Ende schlicht nicht gedeckt waren.

Ob ein Anbieter solide ist, ist oft schwer einzuschätzen. Aber es gibt Grundregeln, um sich Ärger zu ersparen. So sollte man etwa nur Tarife mit einer maximalen Laufzeit von einem Jahr abschließen, besser noch kürzer. Dann ist bei einer Pleite nicht das ganze Geld weg. Der Vertrag sollte zudem ein Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhung beinhalten.