Geldtipp

Ist eine Guthaben-Kreditkarte für Jugendliche sinnvoll?

Immer mehr Banken bieten Kreditkarten für Jugendliche an. Bei den Offerten handelt es sich stets um so genannte Prepaid-Kreditkarten. Das heißt, die Karten können mit einer bestimmten Summe aufgeladen werden.

Ist dieses Geld aufgebraucht, kann man mit der Karte nicht mehr weiter bezahlen.

Eltern sollten sich aber genau überlegen, wann sie Sohn oder Tochter das Plastikgeld in die Hand geben. Zwar gibt es einige Vorteile: Das Kind lernt, mit einem festen Budget auszukommen und es trägt kein Bargeld bei sich. Gerade auf Klassenfahrten kann es ein Vorteil sein, nur die Karte bei sich zu haben. Allerdings gibt es auch handfeste Nachteile: Ist Geld nur "virtuell" vorhanden, verführt dies dazu, es unkontrolliert auszugeben. Die Banken geben die Karten zudem aus, um die junge Kundschaft früh an sich zu binden. Wer den Instituten kein Einfallstor liefern will, sollte sich eher gegen eine solche Karte entscheiden.

Wer trotz allem zur Guthaben-Kreditkarte greift, sollte sich zumindest ein gutes Angebot sichern: Manche Institute geben die Karte kostenlos, andere für eine hohe Jahresgebühr. Auch bei der Guthaben-Verzinsung gibt es einige Unterschiede.