Geldtipp

Stromkosten sparen ist leicht und birgt kein Risiko

Zum Jahresbeginn hat mehr als die Hälfte der deutschen Stromanbieter die Endkundenpreise deutlich erhöht. Auch Vattenfall Europe: Deren Berliner Privatkunden müssen im Schnitt 9,9 Prozent mehr zahlen.

Wer gegenhalten will, sollte seine Stromrechnung einmal genauer unter die Lupe nehmen. Manchmal kann schon die Wahl einer Produkt- oder Tarifalternative beim aktuellen Stromversorger Einsparungen bringen. Doch auch der Wechsel zu einem anderen Anbieter ist einfach und ohne Risiko möglich.

Vergleichen Sie als Erstes die aktuellen Preise verschiedener Versorger. Es gibt viele Internetseiten, die nach Eingabe der Postleitzahl und des voraussichtlichen Jahresstromverbrauchs einen Überblick liefern, zum Beispiel www.verivox.de oder www.stromauskunft.de . Auch einen eigenen Ökostromtarifrechner gibt es unter www.ok-power.de . Wer einen neuen Anbieter gefunden hat, braucht bei diesem nur einen Vertrag abzuschließen. Den Rest erledigt der neue Versorger - ganz ohne Wechselkosten.

Die Verbraucherzentralen empfehlen: eine Laufzeit von maximal einem Jahr vereinbaren. Die Kündigungsfrist sollte nicht mehr als einen Monat betragen. Und: Vorauskasse meiden. Denn wenn der Anbieter pleite geht, ist das gezahlte Geld weg. Im Dunkeln sitzen Sie allerdings trotzdem nicht: Dann springt automatisch der lokale Anbieter (Grundversorger) ein.