Geldtipp

Gute Tagesgeldkonten fürs Kind sind gebührenfrei und flexibel

Egal, ob es aus steuerlichen Erwägungen oder aber als Finanzausstattung der lieben Kleinen geschieht: Eltern entscheiden sich oft dafür, ein "Kinderkonto", also ein Tagesgeldkonto für den Nachwuchs, zu eröffnen.

Diese Konten sind meist flexibel und gebührenfrei. Und weil sie auf den Namen des Kindes laufen, lässt sich dessen Sparerpauschbetrag auch noch nutzen, um Abgeltungsteuer zu sparen. Flexibel heißt - bezogen auf die Zinsen - , dass sie sowohl nach oben als auch unten schwanken können: Banken können sie bei steigendem Marktzins nach oben anpassen, sie geben aber nach, wenn das Zinsniveau sinkt.

Eltern sollten darauf achten, dass sie ein Konto wählen, bei dem keine festen Einzahlungsbeträge vorgeschrieben sind. Auch Höhe und Häufigkeit der Überweisungen sollten frei sein - die Zinsen sollten nicht unter denen von Konten für Erwachsene liegen.

Eigenständig dürfen Minderjährige kein Konto eröffnen - bis zur Volljährigkeit sind die gesetzlichen Vertreter verfügungsberechtigt. Der gesetzliche Vertreter, in der Regel ein Elternteil, muss zur Eröffnung außer dem eigenen Pass daher auch eine Geburtsurkunde oder ein amtliches Papier des Kindes mitbringen, um sich als vertretungsberechtigt zu legitimieren.