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Geschwister unter sich

Zweitgeborene Nach dem Geschwisterforscher Frank Sulloway spielt die Geschwisterrangfolge eine große Rolle bei der Persönlichkeitsentwicklung. So sind Zweitgeborene offener für Neues. Das liegt daran, dass Erstgeborene ihren Platz in der Familie gefunden haben und bereits eine enge Bindung zu den Eltern besteht. Das zweite Kind muss sich erst seine Position, seine eigene Nische suchen und bricht deshalb eher mit Konventionen.

Harmonie Als besonders harmonisch für die ganze Familie gilt folgende Kombination: großer Bruder und kleine Schwester mit etwa drei bis vier Jahren Altersunterschied. Der Junge kann seine männlichen Eigenschaften ausleben und die kleine Schwester auch mal auf dem Schulhof beschützen.

Streit Zwischen Geschwistern kracht es häufig. Aber wie häufig genau, hat eine amerikanische Forscherin der Universität von Illinois untersucht. Im Alter zwischen drei und sieben Jahren geraten Geschwister drei- bis viermal in nur einer Stunde aneinander.