GeldTipp

Zinsen für das Tagesgeldkonto gleichen die Inflation aus

Den Notgroschen der Familie auf dem Girokonto oder einem Sparbuch liegen zu haben, lohnt sich in der Regel nicht. Eine viel genutzte Alternative ist das Tagesgeldkonto: Auch hier ist das Ersparte jederzeit verfügbar.

Und es gibt obendrein noch einen Zins, der zumindest die normale Geldentwertung ausgleicht. Vier Prozent und mehr, wie vor ein paar Jahren üblich, werden zwar so schnell nicht wieder zurückkommen, aber zwei Prozent sind aktuell drin. Der Spitzenreiter bietet seit dieser Woche 2,3 Prozent pro Jahr. Die Allianz Bank verdrängte damit die Bank of Scotland mit ihren 2,2 Prozent auf Platz zwei. Es folgt GE Capital Direkt mit 2,1 Prozent. Angesichts des Wechselaufwands kann es sinnvoller sein, auf Banken zu setzen, die vielleicht nicht immer ganz oben stehen, aber dafür dauerhaft in der Spitzengruppe liegen. Die Allianz ist diesen Beweis noch schuldig. Die Bank of Scotland hält sich dagegen schon lange weit oben.

Hervorzuheben an dem Allianz-Angebot ist, dass die 2,3 Prozent immerhin für sechs Monate garantiert sind. Allerdings: Die 2,3 Prozent gelten für eine angelegte Summe bis zu 20 000 Euro, jeder weitere Euro wird nur noch mit einem Prozent verzinst.