US-Elektroautobauer

Tesla lädt zum Tag der offenen Tür - Elon Musk kommt

| Lesedauer: 3 Minuten
Tesla-CEO Elon Musk baut eine „Gigafactory“ in Grünheide

Tesla-CEO Elon Musk baut eine „Gigafactory“ in Grünheide

Foto: Christophe Gateau / dpa

Der US-Elektroautobauer Tesla öffnet am 9. Oktober in Grünheide bei Berlin seine Tore. Es gibt eine Fabriktour und vieles mehr.

Grünheide. Wollten Sie schon immer wissen, wie es bei Tesla in Grünheide aussieht? Nun gibt es eine Gelegenheit: Am 9. Oktober öffnet das Werk des US-Elektroautobauers seine Tore zum Tag der offenen Tür - Elon Musk wird selbst dabei sein. Er schrieb auf Twitter auf eine entsprechende Frage: „Ja.“

Neben zahlreichen Info-Ständen rund um Tesla bietet das Unternehmen für die Gäste eine "Factory Tour" an. Dabei kann man einen Blick hinter die Fassade der Fabrik werfen und das Fabrikinnere entdecken. Außerdem verspricht Tesla den Besuchern, dass sie die Beschleunigung des neuesten Tesla Model Y erleben können. Es gibt ein Rahmenprogramm und Foodtrucks auf dem Gelände.

Tesla in Grünheide: Tag der offenen Tür - Alle wichtigen Infos:

  • Termin Die "Gigafactory Berlin-Brandenburg County Fair" findet am 9. Oktober 2021 von 10 bis 19 Uhr statt.
  • Tickets Interessierte müssen eine Voranmeldung auf der Tesla-Webseite ausfüllen. Ein Einlassticket ist wegen der begrenzten Besucherzahl nicht garantiert. In einem zweiten Schritt schickt Tesla die offiziellen Tickets zu.
  • Anreise Mit dem RE1 zum Bahnhof "Fangschleuse", von dort aus fährt ein Shuttlebus zum Veranstaltungsgelände.
  • Corona-Regeln Besucher müssen eine der 3G-Regeln erfüllen (geimpft, genesen, getestet). Ein Nachweis muss am Eingang vorgezeigt werden. Das Tragen einer Maske wird empfohlen.

Tesla in Grünheide - Lesen Sie auch:

Tesla beantragt für Baustellen-Fest zwei Ausnahmegenehmigungen

Für den Tag der offenen Tür beantragte Tesla beim Landkreis Oder-Spree zwei Ausnahmegenehmigungen. Der Verwaltung liege ein Antrag des Veranstalters vor, 9000 gleichzeitig anwesenden Personen zuzulassen, wie der Landkreis auf Nachfrage mitteilte. Teslas Hygienekonzept sei darauf ausgerichtet. Zuvor hatte die „B.Z.“ darüber berichtet.

Nach der Corona-Umgangsverordnung des Landes Brandenburg ist die Teilnehmerzahl auf maximal 5000 begrenzt. Das zuständige Gesundheitsamt kann aber auf Antrag Ausnahmen zulassen. Es sei zu erwarten, dass der Antrag genehmigt werde, sagte Sprecher Mario Behnke.

Zudem braucht Tesla eine zweite Genehmigung für das Volksfest, da der Veranstaltungsort in einem Wasserschutzgebiet liegt. Das Unternehmen muss demnach vorher darlegen, welche wassergefährdenden Stoffe bei dem Fest auftreten könnten - etwa beim Aufstellen von Toiletten. Tesla müsse sicherstellen, dass diese Stoffe nicht ins Grundwasser gelangen. Auf dem Gelände gebe es viele befestigte Flächen, die entsprechend hergerichtet wurden, erklärte Behnke. Es sei zu erwarten, dass Tesla diese Anforderung erfüllen kann.

Tesla: Umweltrechtliche Genehmigung steht noch aus

Die abschließende umweltrechtliche Genehmigung durch das Land Brandenburg für die Autofabrik und die ebenfalls geplante Batteriefabrik steht aus. In der kommenden Woche soll eine Online-Konsultation für Einwände gegen den aktualisierten Antrag für das Bauprojekt starten. Tesla baut bisher über vorzeitige Zulassungen. Der Bau ist schon weit fortgeschritten. Umweltschützer warnen vor negativen Folgen wie Trinkwasserknappheit.

( bea/dpa )