Blindgänger entdeckt

Bombe in Potsdam entschärft - Sperrungen aufgehoben

Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird in Potsdam entschärft (Archivbild).

Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird in Potsdam entschärft (Archivbild).

Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg lag in der Nähe des Hauptbahnhofes. Rund 3000 Anwohner mussten den Sperrkreis verlassen.

Potsdam. Die Bombe in Potsdam ist erfolgreich entschärft worden. Sprengmeister Mike Schwitzke entschärfte die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe britischer Bauart am Mittwochmittag. Seit 12.20 Uhr sind alle Sperrungen rund um den Fundort aufgehoben, wie die Stadt Potsdam bei Twitter meldete.

Im Sperrgebiet befanden sich unter anderem die Staatskanzlei sowie mehrere Ministerien, Landesämter, die Bundespolizei, ein Pflegeheim, das Humboldt-Gymnasium und zwei Kitas. Betroffen von der Evakuierung waren etwa 3000 Menschen. Straßenbahnen und Busse sollten bis zur Entwarnung nicht mehr durch den Sperrkreis fahren.

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Bombe in Potsdam: S-Bahn- und Fernverkehr nicht betroffen

Auf den Tram-Linien 91, 92, 93, 96, 98 und der Buslinie 690 kam es seit 8 Uhr nach Angaben der Stadtwerke Potsdam zu Einschränkungen. S-Bahnen sowie Züge waren laut Stadt nicht betroffen.

Etwa 300 Helferinnen und Helfer, darunter das Ordnungsamt, Polizisten und Feuerwehren, waren im Einsatz. Der Blindgänger, der am Montag bei Bauarbeiten entdeckt wurde, ist die 205. Bombe mit mindestens 100 Kilogramm seit dem Jahr 1990 in Potsdam.

( dpa/BM )