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Das sind die Sieger des Business-Wettbewerbs

Am Donnerstag wurden Preise den diesjährigen Businessplan-Wettbewerb in Potsdam verliehen. Wer die Sieger sind.

Foto: pa

Potsdam. Um gefährliche Gase und toxische Lecks in der Industrie in Echtzeit sichtbar zu machen, baut das Unternehmen „hyperSPECS“ eine Spezialkamera und die dazugehörige Analysesoftware. Damit konnte das Berliner Start-up die Jury des diesjährigen Businessplan-Wettbewerbs Berlin-Brandenburg (BPW) überzeugen – und kam damit am Donnerstagabend bei der feierlichen Preisverleihung in der Investitionsbank des Landes Brandenburg in Potsdam auf den ersten Platz.

Der ist – wie auch der zweite und dritte – mit 3000 Euro dotiert. Auf den zweiten Rang schaffte es das Unternehmen Algofaktur, eine Ausgründung der Humboldt-Universität, für ein System zur kontinuierlichen Zustandsüberwachung älterer Maschinen. Der dritte Platz ging an das Start-up „now-i-trust“ für ein flächendeckendes System zur E-Mail-Verschlüsselung.

189 Bewerber reichten ihr Geschäftskonzept ein

Der BPW wird seit 25 Jahren von den Ländern Berlin und Brandenburg ausgerichtet. Er findet in drei Phasen statt. Die Preisverleihung am Donnerstag markiert den Abschluss der ersten Phase, in der es gilt, ein Geschäftskonzept einzureichen. Insgesamt nahmen 189 Gründerteams teil. In der zweiten muss dann ein Marketing-Konzept hinzukommen. Für die dritte braucht es dann Informationen zur Organisation und Unternehmen, zur Finanzierung und Finanzplanung.

„Der Businessplan-Wettbewerb zeigt erneut auf, welche innovativen Lösungen von jungen Gründerinnen und Gründern in der Hauptstadtregion erdacht und umgesetzt werden“, sagte Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne).

Die Bandbreite der eingereichten Konzepte reichte von einem neuartigen Akkuschrauber für industrielle Montagearbeiten über einen Coworking-Space für Therapeuten als ganzheitliches Behandlungszentrum bis zu einer Plattform zur Vermittlung von Naturauszeiten für Stadtmenschen oder einen Online-Marktplatz für ausländische Pflegekräfte. Die Gründer erhalten während der gesamten Phase Unterstützung durch Seminare und können sich untereinander vernetzen.

Berlin sei die Stadt der Gründerinnen, so Pop weiter. „Ich freue mich über den hohen Frauenanteil beim diesjährigen Wettbewerb.“ Der hätte im Vergleich zum vergangenen Jahr um vier Prozentpunkte auf 40 Prozent zugelegt. Engagierte Unternehmerinnen seien maßgeblich am Erfolg der Berliner Wirtschaft beteiligt, sagte Pop.

Die Sieger der zweiten Wettbewerbsrunde werden am 31. März in der Alten Försterei ausgezeichnet.