Brandenburg

Bus wendet im Stau auf A13 und rammt Polizeiauto

Nach einem Unfall mit kilometerlangen Staus auf der Autobahn 13 hat ein Busfahrer offenbar die Nerven verloren.

Auf der A13 gab es einen LKW-Unfall

Auf der A13 gab es einen LKW-Unfall

Foto: Morris Pudwell

Baruth/Mark. Bei einem folgenschweren Unfall auf der Autobahn 13 ist der Fahrer eines Kleintransporters schwer verletzt worden. Es entstand ein Sachschaden von rund 250 000 Euro, wie die Polizei mitteilte. Es kam zu kilometerlangen Staus durch die Absperrungen.

Der Fahrer eines Sattelschleppers hatte am frühen Freitagmorgen die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Laster, der in Richtung Dresden unterwegs war, brach durch die Mittelleitplanke und landete auf der Gegenfahrbahn.

Dort krachten nacheinander ein Kleintransporter und zwei weitere Lkw gegen den Sattelschlepper. Bei dem wuchtigen Aufprall der beiden Sattelzüge wurde der 36 Jahre alte Fahrer des Transporters eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Ein 58 Jahre alter Lastwagenfahrer kam ebenfalls in eine Klinik. Der Fahrer des Sattelschleppers blieb laut Polizei unverletzt.

In dem Stau verlor ein Busfahrer offenbar die Nerven. Der Mann versuchte, seinen Bus zu wenden. Dabei übersah er ersten Ermittlungen zufolge auch ein Polizeiauto, das sich von hinten mit Blaulicht durch die Rettungsgasse näherte. Der Bus rammte das Einsatzfahrzeug.

Bei den Bergungsarbeiten musste ein Kran eingesetzt werden. Erst zehn Stunden nach dem Unfall rollte der Verkehr in beiden Richtungen wieder normal.

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