Brandenburg

Kramp-Karrenbauer muss weiter im Krankenhaus bleiben

Nach einem Unfall liegt die saarländische Ministerpräsidentin in Brandenburg in einer Klinik. Auch Fahrer und zwei Bodyguards verletzt.

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)

Foto: Oliver Dietze / dpa

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer bleibt nach ihrem Autounfall in Brandenburg im Krankenhaus. Der Gesundheitszustand der CDU-Politikerin werde über das Wochenende beobachtet, sagte Regierungssprecherin Anne Funk am Freitag. Neben Kramp-Karrenbauer erlitten auch ihr Fahrer und zwei Personenschützer Verletzungen bei dem Unfall auf der Autobahn 10 südwestlich von Potsdam. Einer der Beschützer soll ebenfalls über das Wochenende im Krankenhaus bleiben. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Am Montag wollten die Ärzte entscheiden, ob Kramp-Karrenbauer und der Personenschützer entlassen werden können, sagte Sprecherin Funk weiter. Sie betonte, dass die Ministerpräsidentin nur leicht verletzt worden sei. Nach ihrer Genesung wolle Kramp-Karrenbauer ins Saarland zurückkehren - ob mit dem Auto oder Flugzeug, habe sie die Ministerpräsidentin noch nicht gefragt.

Der Dienstwagen von Kramp-Karrenbauer war am frühen Donnerstagmorgen auf einen Lastwagen aufgefahren. Die CDU-Politikerin war auf dem Weg zu den Sondierungsgesprächen mit der SPD in Berlin. Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls dauerten noch an, sagte ein Polizeisprecher.

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