Nach Berlin-Anschlag

Terrorgefahr: Brandenburger Polizei wird aufgerüstet

Angeschafft werden neue Sturmgewehre und Schutzausrüstungen. Außerdem gibt es neue Dienstpistolen.

Ein Polizist mit einem Sturmgewehr

Ein Polizist mit einem Sturmgewehr

Foto: imago stock&people / imago/Stefan Schmidbauer

Angesichts einer hohen abstrakten Terrorgefahr wird die Brandenburger Polizei mit drei Millionen Euro deutlich aufgerüstet. Bereits nach den Terroranschlägen in Paris und Brüssel seien mehr Beamte in die Spezialeinheiten geschickt worden, teilte das Innenministerium auf Anfrage mit. Außerdem wurden neue Sturmgewehre und Schutzausrüstungen angeschafft. Die Notwendigkeit der Aufrüstung wurde nach dem Terroranschlag in Berlin untermauert.

Beamte, die im Ernstfall zuerst auf bewaffnete Täter treffen könnten, erhielten neue Maschinenpistolen der Serie MP 7. Die Kosten dafür lagen bei knapp einer halben Million Euro. Zudem werde neue Schutzausrüstung beschafft und die Beamten werden „in speziellen taktischen Vorgehensweisen geschult“, wie das Ministerium mitteilte.

Alle rund 8000 Brandenburger Polizeibeamte werden ab 2017 mit neuen Dienstpistolen ausgerüstet. Die alten Waffen der Polizisten aus den 1990er-Jahren werden nach und nach ausgetauscht. Dafür stellt das Innenministerium bis zum Jahr 2020 weitere 4,8 Millionen Euro bereit.