Gedenken

Woidke erinnert an Glienicker Brücke an Mauerfall

Am 10. November 1989 wurde die Glienicker Brücke wieder geöffnet. Brandenbugs Ministerpräsident legte einen Kranz nieder.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) legt an der Glienicker Brücke einen Kranz nieder

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) legt an der Glienicker Brücke einen Kranz nieder

Foto: Bernd Settnik / ZB

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat am Donnerstag an der Glienicker Brücke zwischen Potsdam und Berlin des Mauerfalls gedacht. Am 10. November 1989, einen Tag nach dem Mauerfall, war die Brücke wieder geöffnet worden. Woidke legte in Erinnerung daran einen Kranz nieder.

Die Brücke war Ende des Zweiten Weltkriegs gesprengt und nach ihrem Wiederaufbau 1949 als „Brücke der Einheit“ eröffnet worden. Während der deutschen Teilung gehörte eine Hälfte des Bauwerks zum Osten und die andere zum Westen - in der Mitte markierte ein Strich die Grenze zwischen der DDR und West-Berlin. Im Kalten Krieg war sie mehrmals Schauplatz für den Austausch von Agenten.