Streusalz-Depot

Brandenburg rüstet sich für den Wintereinbruch

Um gegen Schnee und Eis gewappnet zu sein, hat Brandenburg Streusalz für die rund 10.000 Kilometer Straßen eingelagert.

Im vergangenen Winter wurden knapp 40.000 Tonnen Salz gestreut

Im vergangenen Winter wurden knapp 40.000 Tonnen Salz gestreut

Foto: dpa

Brandenburg bereitet sich auf den Wintereinbruch vor. Knapp 60.000 Tonnen Streusalz hat der Brandenburger Landesbetrieb Straßenwesen in den 45 Autobahn- und Straßenmeistereien eingelagert, teilte er auf Anfrage mit.

Mehr als 900 Mitarbeiter sollen bis zum kommenden Frühjahr gut 10.000 Kilometer Straßen und knapp 1.300 Kilometer Radwege in Brandenburg von Schnee und Eis befreien.

Dafür setzt der Landesbetrieb 268 eigene Winterfahrzeuge und weitere 99 Fahrzeuge von Unternehmen mit deren Personal ein.

Uhren umstellen: In der Nacht zu Sonntag beginnt die Winterzeit

Während auf den Bundesautobahnen mehr als 1.600 Kilometer Richtungsfahrbahnen rund um die Uhr geräumt werden, läuft der Winterdienst auf den rund 8.500 Kilometern Bundes- und Landesstraßen nur zwischen 3 Uhr früh und 22 Uhr.

Die Zeiten richten sich nach der Bedeutung der Straßen für den Verkehr. Bei den Radwegen werden viel befahrene Strecken und Schulwege vorrangig betreut.

"Das gleiche Salz kommt auch auf das Frühstücksei"

„Streusalz ist Natriumchlorid“, erklärt der Landesbetrieb auf seiner Webseite. „Das ist das gleiche Salz, was auch auf das Frühstücksei gestreut wird.“ Besonders auf den zahlreichen Brandenburger Alleen sei es wichtig, um schwere Unfälle und Schäden an den Bäumen zu verhindern.

Mithilfe sogenannter Feuchtsalz-Technologie gelang es den Angaben zufolge, den Einsatz von 60 Milligramm auf maximal 15 Milligramm pro Quadratmeter zu senken.

Im vergangenen Winter wurden knapp 40.000 Tonnen gestreut, im Winter 2014/15 waren es rund 32.000 Tonnen.