Bundespolizei

Verspätete Fluggäste rennen in Schönefeld auf das Vorfeld

Gleich zwei Mal musste die Bundespolizei Fluggäste aufhalten, die zu spät waren - und ihr Flugzeug doch noch schnell erreichen wollten.

Gleich zweimal musste die Bundespolizei Fluggäste aufhalten, die verspätet waren und noch schnell ihr Flugzeug erreichen wollten.

So versuchte demnach ein 27-Jähriger am Sonnabend, noch schnell über das Vorfeld zu rennen, um seine Maschine nach Nizza zu bekommen. Seine Familie hatte laut Bundespolizei im Flugzeug gesessen. Als der Mann merkte, dass er viel zu spät dran war und das Gate auch bereits geschlossen war, öffnete er einfach eine alarmgesicherte Tür zum Vorfeld und rannte zu der bereits geschlossenen Maschine. Die Beamten stoppten ihn. Er musste sich einen neuen Flug buchen.

Nur einen Tag später versuchte eine 24-Jährige auf das Vorfeld zu kommen, um noch rechtzeitig beim Boarding ihrer Maschine einzutreffen. Die Bundespolizei verhinderte auch diesen Versuch.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass ein unberechtigtes Betreten des Vorfeldes aufgrund betriebsbedingter Gefahren nicht nur ausdrücklich verboten, sondern auch lebensgefährlich ist. Im Schadensfall kann es ferner gegenüber dem Verursacher zu erheblichen Regressansprüchen durch den Flughafen sowie der Flugunternehmen kommen.