Friedenau

Baby nach Geburt erstickt – 18-Jährige vor Gericht

Eine 18-Jährige, die ihr Baby unmittelbar nach der Geburt umgebracht haben soll, steht ab Mittwoch vor dem Landgericht.

Foto: plet

Eine 18-Jährige, die ihr Baby unmittelbar nach der Geburt in der Wohnung ihrer Eltern in Berlin-Friedenau umgebracht haben soll, steht ab Mittwoch vor dem Landgericht.

Der damaligen Gymnasiastin wird Totschlag vorgeworfen.

Laut Anklage soll sie im Dezember 2015 unbemerkt im Badezimmer ein Mädchen zur Welt gebracht und gleich danach bewusst erstickt haben. Sie habe das Kind nicht gewollt.

Den Eltern der Angeklagten sei die Schwangerschaft nicht aufgefallen. Weil es der 18-Jährigen schlecht ging nach der Geburt, hatte ihre Mutter den Notarzt alarmiert. Im Krankenhaus wurde festgestellt, dass sie gerade entbunden hatte.