Badeunfall

Kleinmachnow: 29-Jähriger in Schwimmbad fast ertrunken

In Kleinmachnow mussten Rettungsschwimmer einen Badegast aus dem Becken ziehen. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Einsatzkräfte vor dem Schwimmbad

Einsatzkräfte vor dem Schwimmbad

Foto: Pudwell / BM

In einem Freibad in Kleinmachnow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) ist am Freitagabend ein Mann bei einem Badeunfall schwer verletzt worden. Der 29-Jährige war reglos treibend im Schwimmbecken gefunden worden, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Rettungsschwimmer holten den Mann heraus. Er kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht bekannt.

Erst Anfang Juni war ein siebenjähriges Mädchen beim Baden im Werbellinsee ertrunken. Im letzten Jahr sind in Berlin und Brandenburg 35 Menschen beim Baden ums Leben gekommen. 38 Wassersportler konnten von den Rettern aus Lebensgefahr befreit werden und 14 vor dem Tod durch Ertrinken bewahrt werden.

Dem DLRG zufolge sind Kinder beim Baden einem besonders großen Risiko ausgesetzt, da sie häufig nicht richtig schwimmen können. Denn sie ertrinken aufgrund ihrer Anatomie leise. Ihr Oberkörper ist schwerer als der Unterkörper, weshalb sie sich kaum allein wieder aus dem Wasser herausheben können, demnach nicht um Hilfe rufen.