Brandenburg

Reifenplatzer Ursache für schweren Lkw-Unfall auf A10

Seit rund 24 Stunden ist der südliche Berliner Ring bei Nuthetal voll gesperrt. Ein Gefahrguttransporter war in Brand geraten.

Der Lkw lag auf der Seite und brannte

Der Lkw lag auf der Seite und brannte

Foto: Julian Stähle / dpa

Der Unfall eines brennenden Gefahrgutlasters auf dem südlichen Berliner Ring ist vermutlich durch einen Reifenplatzer verursacht worden. Nach ersten Erkenntnissen sei der 34 Jahre alte Lkw-Fahrer am Dienstag nahe dem Autobahndreieck Nuthetal (Potsdam-Mittelmark) wegen des kaputten Reifens an der Vorderachse auf die Gegenfahrbahn gekippt, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Der südliche Berliner Ring sollte in beiden Fahrtrichtungen mindestens bis zum Mittag gesperrt bleiben. Dann werde laut Polizei entschieden, ob der Straßenbelag erneuert werden muss. Der Verkehr auf der A10 wird seit Dienstag ab dem Autobahndreieck Nuthetal und ab der Anschlussstelle Ludwigsfelde Ost um den Unfallort herumgeleitet.

In Fahrtrichtung Frankfurt/ Oder wird der Verkehr über das Autobahndreieck Nuthetal und die Abfahrt Potsdam-Drewitz und von dort über die Landstraßen 79 und 795 zur Anschlussstelle Ludwigsfelde West geführt. In Richtung Leipzig wird der Verkehr an der Anschlussstelle Ludwigsfelde Ost über die B101 und die L40 zur Anschlussstelle Babelsberg auf die BAB 115 und von dort wieder auf die A10 geführt. In Richtung Leipzig wird der Verkehr an der Anschlussstelle Ludwigsfelde Ost über die B101 und die L40 zur Anschlussstelle Babelsberg auf die BAB115 und von dort wieder auf die A10 geführt.

Der Laster war auf die Gegenfahrbahn gekippt, ausgelaufener Kraftstoff hatte sich entzündet. Zudem waren ätzende Chemikalien ausgelaufen, die der Transporter geladen hatte. Der Fahrer war leicht verletzt worden.